Aufruf zu einer neuen europäischen Mobilitätspolitik

Verkehrswende

Wie können wir in Europa die technologische Dynamik einer stärker vernetzten und digitalisierten Mobilität begleiten? Welches sind die entscheidenden Akteure einer europäischen Mobilitätsrevolution und wie stellen wir sicher, dass deren positive Effekte überwiegen? Ruggero Schleicher-Tappeser und Gerd Leipold versuchten mit der Ausarbeitung „Shaping the impacts of new technologies: A Call for New European Mobility Policies“ („Die Auswirkungen neuer Technologien gestalten: Ein Aufruf zu neuen europäischen Mobilitätspolitik“) eine neue, übergreifende Perspektive auf die europäische Mobilitätsdiskussion zu bieten. Solarify übersetzte und dokumentiert die Zusammenfassung des Abschlussberichts. weiterlesen…

Titel-Story für CEC-Forscher

Angewandte Chemie bringt Ergebnisse auf Cover

Erneut hat es eine Publikation von CEC-Wissenschaftlern auf die Titelseite eines renommierten Journals geschafft, Angewandte Chemie: Yuxiao Ding (erster Autor) und Unxiang Qiao, beide Postdocs in der Abteilung ‚Heterogene Reaktionen‚ von Prof. Schlögl, haben in Zusammenarbeit mit weiteren Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion in Mülheim an der Ruhr, des Fritz-Haber-Instituts der MPG in Berlin, der Technischen Universität Berlin sowie der Chinesischen Akademie der Wissenschaften neue, wegweisende Erkenntnisse bei der Entwicklung heterogener Katalysatoren ohne Metallzentren publiziert. weiterlesen…

Für raschen Ausstieg aus fossilen Energien

Appell der Deutschen Allianz Klimawandel & Gesundheit an Kohlekommission

In einem Offenen Brief an die Kommission „Wachstum, Beschäftigung, Strukturwandel“ des Bundestags fordert die Deutsche Allianz Klimawandel & Gesundheit den raschen Ausstieg aus den fossilen Energien. Der Klimawandel sei „ein medizinischer Notfall“ heißt es in einer Medienmitteilung der Allianz, die erklärt: „Kohleausstieg ist Gesundheits- und Klimaschutz zugleich“. Die Mitglieder der sogenannten Kohlekommission werden aufgerufen, „die gesundheitlichen Schäden der Kohlenutzung und des Klimawandels zu bedenken, und sich auf einen zügigen und umfassenden Kohleausstieg zu einigen“. weiterlesen…

„Geld hat für Natur keine Bedeutung“

„Gerechtigkeit für die Natur“

Gastbeitrag von Irene Schöne

Der Klimawandel ist menschengemacht, wie der Anstieg der Kohlendioxidemissionen seit Beginn der Industrialisierung zeigt. Um ihn zu begrenzen, müssen wir unsere Beziehungen zur Natur verändern. Dazu sollen z. B. CO2-Emissionen bepreist werden. Das schlagen Umweltökonomen und Grüne Ökonomen vor. Damit bleiben sie innerhalb des heute vorherrschenden Verständnis vom Wirtschaften.[note Gastbeiträge geben die Meinungen der Autorinnen und Autoren, nicht in jedem Fall die von Solarify wieder.]Solche Vorschläge blenden nämlich aus, dass sich nicht nur unser praktisches Handeln in Bezug auf unsere eigene wie die äußere Natur ändern muss, sondern auch die solches Handeln legitimierende Theorie. Diese stellt nämlich nicht eine sogenannte „natürliche Ordnung“ dar, sondern beruht auf Ansichten aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Natur/Boden und Arbeit werden darin so betrachtet, als seien sie Objekte menschlicher Verfügung, einsetzbare Waren zum Ziel der Kapitalverwertung, wie das erstmals Thomas Hobbes im Leviathan 1651 formulierte. Das hat wenig mit einer Einsicht in die Natur der Dinge zu tun, aber viel mit historischer Kultur. weiterlesen…

Batterien der nächsten Generation für E-Mobilität und stationäre Speicher

KIT ist Partner im Kompetenzcluster „FestBatt“ des BMBF

Große Speicherkapazitäten, kurze Ladezeiten und keine brennbaren flüssigen Elektrolyte – die Festkörper-batterie soll zukünftig sichere Elektromobilität mit großen Reichweiten ermöglichen. Im Kompetenzcluster „FestBatt“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Entwicklung der nächsten Batteriegeneration mit 16 Millionen Euro. Beteiligt sind 14 wissenschaftliche Einrichtungen, darunter das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Koordiniert wird der Kompetenzcluster von der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU). weiterlesen…

Deutschland muss für CO2 zahlen

Seit Januar 2018 kostet jede Zusatzemission an Kohlendioxid 30 Euro pro Tonne

Kolumne von Hans-Jochen Luhmann auf sinn-schaffen.de

Hans-Jochen Luhmann, Senior Expert am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH, weist in seinem Text darauf hin, dass die Überschreitung vorgegebener Grenze für die Emission von Treibhausgasen zu Lasten des Bundeshaushalt geht. Eingestellt sei das da noch nicht – das Defizit betreffe neue Akteure in Berlin. Die laxe Klimapolitik, vor allem das Nachgeben gegenüber den Auto-Herstellern, sei ein Griff in die Taschen des Finanzministers geworden. weiterlesen…

acatech-Preis PUNKT vergeben

Helga Rietz-Pankoke (NZZ) und Wolfgang Richter (GEO) gewinnen Preis für Technikjournalismus

Der PUNKT – Preis für Technikjournalismus und Technikfotografie geht in diesem Jahr an Helga Rietz-Pankoke für „Die Vermessung der Nachtunruhe“ (Neue Zürcher Zeitung) und Wolfgang Richter für „Dieser Apparat könnte bald ihr Bankkonto knacken“ (GEO). Die PUNKT-Jury würdigt die technisch fundierte Darstellung der Themen – Lärmemission durch Flugverkehr sowie Quantencomputing. Beide Beiträge beleuchten ausgewogen und eindrücklich den Einfluss von Technik auf Individuum und Gesellschaft. weiterlesen…

Stimmen zum IPCC-Sonderbericht 1,5°-Erwärmung

Lob und Kritik

Solarify hat seit dem Erscheinen des IPCC-Sonderberichts zu 1,5 Grad Erderwärmung am Morgen des 08.10.2018 (siehe solarify.eu/sputet-euch) Reaktionen und kommentierende Stimmen gesammelt. Wie es kaum anders sein könnte, reichen die Stellungnahmen und Meinungsäußerungen von Lob über Kritik an der Politik bis zu scharfer Kritik am IPCC-Bericht und seinen Empfehlungen selbst. Die Reihenfolge ihrer Dokumentation ist willkürlich, bedeutet keine Wertung und wird laufend aktualisiert. weiterlesen…

Fahrverbote auch in Berlin

DUH erwirkt Grundsatzentscheidung des Verwaltungsgerichts für „Saubere Luft“

Das Verwaltungsgericht Berlin hat am 09.10.2018 über die Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) für „Saubere Luft“ in Berlin verhandelt (VG 10 K 207.16) und entschieden, dass Diesel-Fahrverbote für Fahrzeuge bis Abgasnorm Euro 5 zur schnellstmöglichen Einhaltung der Stickstoffdioxid (NO2)-Grenzwerte unausweichlich sind. Diese müssen bis zum 31.o3.2019 in den Luftreinhalteplan aufgenommen und umgesetzt werden. weiterlesen…

WFC: „Wir brauchen einen Kohleausstieg bis 2025“

IPCC-Bericht zu 1,5 Grad erfordert neuen Zeitplan für Energiewende

Die Hamburger Stiftung World Future Council fordert nach dem aktuellen IPCC-Bericht ein massives Umdenken beim Zeitplan des deutschen Kohleausstiegs. Der soeben erschienene Bericht des IPCC warnt drastischer denn je vor den Folgen der Erderwärmung und mahnt zur Notwendigkeit, den Klimawandel bei 1,5°C zu stoppen. Die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse seien ein dramatisches Signal, den Ausstieg aus der Braunkohle auf 2025 vorzuziehen. Die Verstromung aus Steinkohle müsse bis 2030 beendet werden. Experten der Stiftung World Future Council halten dies für ein erreichbares Ziel. weiterlesen…