Solarenergie droht Förder-Aus

Energiepolitische Schachereien gefährden Energiewende

Nach der Windkraft könnte auch die Solarenergie in eine Krise rutschen: Schafft die Bundesregierung nicht wie versprochen rasch den Solardeckel ab, endet im April die Förderung. Dabei ist sich die Koalition eigentlich einig – streitet aber weiter. Clemens Weiß hat am 11.01.2020 für energiezukunft die politische Unentschlossenheit und Tatenlosigkeit in Sachen Energiewende dargestellt. weiterlesen…

„Relikt aus alten Förderzeiten“

Bayern fordert sofortige Aufhebung des 52 Gigawatt-Deckels für Photovoltaik

Die Bundesländer haben in den vergangenen Wochen immer wieder Vorstöße unternommen, um den Photovoltaik-Ausbau in Deutschland voranzubringen. Dabei spielte auch immer die schnelle Abschaffung des 52 Gigawatt-Deckels für die Solarförderung von Photovoltaik-Anlagen eine zentrale Rolle. Nachdem nun der neue Referentenentwurf aus dem Bundeswirtschaftsministerium zum Kohleausstiegsgesetz bekannt wurde, in dem eigentlich die Streichung des Deckels für die Photovoltaik im EEG vorgesehen war, und die nun aber plötzlich nicht mehr enthalten ist, macht Bayern Druck auf die Bundesregierung, wie Sandra Enkhardt am 28.11.2019 im pv magazine schrieb. weiterlesen…

Nach dem EEG

Post-EEG-Lösung für Erneuerbare Energieanlagen

Im Januar 2021 fallen die ersten EEG Anlagen aus der EEG-Förderung und verlieren im selben Moment alle Privilegien, die ihnen das EEG für einen Zeitraum von 20 Jahren zugesichert hatte. Vielen Anlagebetreiber ist nicht klar, dass ihre Photovoltaik- oder Windkraftanlage über Nacht behandelt wird wie ein Atom- oder Kohlekraftwerk. Wer sich als Betreiber nicht kümmert, riskiert Ärger. Die aktuelle Gesetzeslage ist für Erneuerbare Energieanlagen in einem Post-EEG Szenario nicht optimal. Mit dem Auslaufen der Förderung kann verlieren die Anlagen auch ihre Privilegien und der weitere Betrieb kann unwirtschaftlich werden. Thorsten Zoerner, CEO und Gründer des Heidelberger Grünstromunternehmens Stromdao GmbH bietet intelligente Lösungen für einen nachhaltigen Weiterbetrieb Erneuerbarer Energieanlagen auf Basis regionaler Wertschöpfung, die er am 07.11.2019 beim StadtwerkeForum in Köln offiziell vorgestellt hat. (Foto: 150-kW-Anlage, Jahresertrag 225.000 kWh – © Zoerner) weiterlesen…

Zukunftsperspektiven nach dem EEG

AEE-Animation zeigt, wie die Sektorenkopplung für Anlagenbetreiber von Wind und Biogas neue Geschäftsfelder eröffnet

Vergangene Woche kündigte das Klimakabinett an, die EEG-Umlage für Ökostrom senken zu wollen, um die Bürger und Firmen bei den Strompreisen zu entlasten. Zur gleichen Zeit, andernorts stehen viele Betreiber von Windenergie- und Biogasanlagen vor einer immensen Aufgabe: Das Auslaufen der EEG-Förderung für Anlagen. Sie fragen sich, wie es danach weitergehen soll: Recycling, Second Life, Repowering oder Weiterbetrieb? Eine Animation der Agentur für Erneuerbare Energien erklärt, wie Sektorenkopplung zur Strategie für Post-EEG-Anlagen werden kann. weiterlesen…

Ernstmachen mit dem Erreichen der Klimaziele

EUROSOLAR warnt vor einer Vermengung des EEG mit dem Bundeshaushalt

EUROSOLAR empfiehlt dem sogenannten Klimakabinett, die Bundesratsinitiative des Freistaats Bayern (Bundesrats-Drucksache 432/19) mit Ergänzungen in das Klimapaket zu übernehmen. Dies erklärte der Vizepräsident der gemeinnützigen „Vereinigung für Erneuerbare Energien – EUROSOLAR e.V.“, Stephan Grüger. weiterlesen…

Corporate Green-PPAs immer interessanter

dena-MARKTMONITOR 2030 mit Umfrage zu Perspektiven nachfragegetriebener Stromlieferverträge bis 2030

Unterschiedlichste Industriebranchen, Gewerbe und andere Großabnehmer können sich mit Stromlieferverträgen, sogenannten Corporate Green Power Purchase Agreements (PPAs – siehe solarify.eu/ppa-power-purchase-agreement), langfristig mit Grünstrom versorgen. Damit sind sie ein perspektivisch wichtiges Instrument für die integrierte Energiewende. Fallende Gestehungskosten für Erneuerbare Energien, steigende Strompreise und höhere CO2 Preise sind Treiber dieser Entwicklung. Doch bislang sind empirische Daten zu PPAs kaum vorhanden. weiterlesen…

Wie geht es weiter nach dem EEG?

Fraunhofer ISE befragt Besitzer früher EEG-geförderter PV-Anlagen

2000 wurde das EEG mit dem Ziel verabschiedet, die Entwicklung von Stromerzeugungstechnologien aus erneuerbaren Energien wie Photovoltaik zu fördern, Energieimporte zu reduzieren und den Klimaschutz voranzutreiben. Besitzern von Solaranlagen wurde eine auf 20 Jahre festgelegte Vergütung für die Einspeisung von Strom ins öffentliche Netz zugesichert. Anfang 2021 laufen nun die ersten EEG-Vergütungen aus. Im Rahmen des SINTEG Projekts „C/sells“ ruft das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE die Besitzer von älteren PV-Anlagen auf, an einer Befragung zu Betriebsoptionen jenseits des EEG teilzunehmen. weiterlesen…

EuGH bestätigt: EEG keine staatliche Beihilfe

BEE: „Wegweisend für die Weiterentwicklung der Fördersystematik“

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am 28.03.2019 bestätigt: Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2012 war keine Beihilfe. Der BEE begrüßt das EuGH-Urteil natürlich, fordert jetzt aber mehr „Es ist eine klare und deutliche Entscheidung des obersten Europäischen Gerichts“, sagt Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE). Das sei wegweisend für die Weiterentwicklung der Fördersystematik und gebe der Branche nach jahrelangem Tauziehen Rechtssicherheit. „Aus dem Urteil des EuGH folgt, dass die Beihilfeleitlinien der Europäischen Kommission auf das EEG keine Anwendung finden. Der deutsche Gesetzgeber hat dadurch wieder deutlich mehr Handlungsspielräume.“ weiterlesen…

3,5 Milliarden Euro an EEG-Förderung einsparen

Innogy: Mehr PV-Freiflächenanlagen machen Energiewende kosteneffizienter

Bis zu 3,5 Milliarden Euro an EEG-Förderung könnten bis 2030 eingespart werden, wenn mehr Photovoltaik-Freiflächenanlagen – auch auf landwirtschaftlichen Flächen – gebaut würden, berichtet Sandra Enkhardt auf pv magazine. Für einen verstärkten Ausbau von Solarparks würden nach den Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg ZSW und Bosch & Partner nur maximal 0,32 Prozent der verfügbaren Ackerflächen benötigt. weiterlesen…

IW: „Besser fördern, was wenig kostet“

Institut der deutschen Wirtschaft über einen „Missstand im EEG“ samt Reformvorschlag

Die Kosten der Umlage aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sind hoch wie nie. 2018 kosteten sie die Stromkunden insgesamt 26,6 Milliarden Euro. Daher konstatiert das Kölner Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in seinem Kurzbericht 14/2019 am 25.02.2019 („Besser fördern, was wenig kostet“ – siehe auch: solarify.eu/faz-sieht-windenergie-im-nachteil): „Deshalb ist es wichtig, dass die Förderungen für den Ausbau von Stromerzeugungsanlagen Erneuerbarer Energien nicht höher sind als notwendig. Doch Mengenbegrenzungen und Genehmigungsengpässe verhindern, dass die aktuell kostengünstigste Technologie am stärksten ausgebaut werden kann. Im Sinne einer effizienten Energiewende bedarf das dringend einer Reform. Denn schließlich zahlt jeder Letztverbraucher die Zusatzkosten.“ Solarify dokumentiert den Kurzbericht des IW-Experten Frank Obermüller. weiterlesen…