„Wattpapiere“ von E.ON

EVU steigt bei greenXmoney ein

Es sieht so aus, als ob eines der EVU, das bisher die Energiewende arrogant verschlafen hat, jetzt aufwacht. Das legt jedenfalls eine Medienmitteilung von E.ON nahe: „Von den Chancen der Energiewende profitieren, auch wenn keine eigene Dachfläche für eine Photovoltaikanlage zur Verfügung steht: Diese Möglichkeit bietet E.ON jetzt allen Bürgern.“ E.ON sei dazu eine Partnerschaft mit greenXmoney eingegangen. Mit der Beteiligung will E.ON seine digitalen Lösungen erweitern und ab sofort auch „Wattpapiere“ an. weiterlesen…

Trumps Entscheidung ein Non-Event

Erneuerbarer Sektor wird Trump übertrumpfen
Bridge-to-India zur Entscheidung des US-Präsidenten

Der Erneuerbare-Energien-Bereich werde Trump übertrumpfen („trump“), überschreibt das Internet-Portal Bridge-to-India einen Text, der auch für andere Länder stehen könnte: Trumps Entscheidung, aus dem Pariser Klimaabkommen auszutreten, ist demnach überbewertet worden – zumindest international, für Indien auf jeden Fall. Innerhalb der USA gebe es bereits genug (positiv zu wertenden) Widerstand. weiterlesen…

CO2-Emissionen pro kWh sinken

Weniger Treibhausgase durch mehr erneuerbare Energien im Strommix

Windturbinen und Strommasten bei Pfalzfeld, Eifel - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyAm 30.05.2017 veröffentlichte das Umweltbundesamt wie jedes Jahr den „Spezifischen CO2-Emissionsfaktor im deutschen Strommix“. Danach sank der CO2-Ausstoß pro Kilowattstunde in Deutschland verbrauchten Stroms in den vergangenen Jahren – unter anderem durch einen wachsenden Anteil erneuerbarer Energien am Strommix. Verursachte eine Kilowattstunde Strom im Jahr 2014 noch durchschnittlich 564 Gramm CO2, geht das UBA auf der Grundlage vorläufiger Daten für 2015 von 534 Gramm aus. Schätzungen für 2016 prognostizieren 527 Gramm. weiterlesen…

Schlüsselfragen für das Gelingen

Energiewendeatlas online erschienen

Die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hat am 30.05.2017 den Energiewendeatlas 2030 als Online-Publikation veröffentlicht. Auf rund 100 Seiten veranschauliche der neue Atlas Schlüsselfragen für das Gelingen der Energiewende, vom weiteren zügigen Umbau im Stromsektor bis hin zum Durchbruch der Erneuerbaren im Wärme- und Verkehrsmarkt, so der Pressetext der AEE. weiterlesen…

Weltweit fast 10 Mio. in EE beschäftigt

IRENA-Report: Solar mit 3,1 Mio. Arbeitsplätzen

2016 gaben Erneuerbare Energien (EE) 9,8 Millionen Menschen Arbeit. Mehr als 3,1 Mio. sind inzwischen weltweit in der Solarindustrie beschäftigt – eine Zunahme um zwölf Prozent. Laut dem am 24.05.2017 im Rahmen der 13. Ratssitzung vorgestellten Jahresbericht 2017 der International Renewable Energy Agency (IRENA) unter dem Titel Renewable Energy and Jobs schaffen die Erneuerbaren mehr Arbeitsplätze, als durch die globale Energiewende verloren gehen. weiterlesen…

Flexiblere Turbinen entwickeln

BINE: Schwankende Stromerzeugung der Erneuerbaren ausgleichen

Die Stromversorgung in Deutschland wird mehr und mehr von den Erneuerbaren Energien übernommen. Konventionellen Kraftwerken fällt künftig die Aufgabe zu, den restlichen Bedarf zu decken und die schwankende Erzeugung von Solar- und Windstrom auszugleichen. Dafür müssen Gas- und Dampfturbinen flexibler werden. Das BINE-Projektinfo „Flexible Turbomaschinen stabilisieren das Stromnetz“ (07/2017) stellt das Forschungsprogramm ECOFLEX-turbo vor. Mit diesem Programm richtet die in der AG Turbo zusammengeschlossene Turbinenforschung in Deutschland die Forschungs- und Entwicklungsziele auf zunehmenden Teillastbetrieb, schnellere Reaktionszeiten, wechselnde Brennstoffe und mehr Wasserstoff aus. weiterlesen…

CH: Atomausstieg – irgendwann, allmählich

59 Prozent für Energiegesetz

Im internationalen Witzwettbewerb punkten die Schweizer mit ihrer Bedachtsamkeit, böse Zungen sagen: Langsamkeit. So auch beim neuen Energiegesetz: „Das Stimmvolk hat das Energiegesetz angenommen, und zwar deutlicher als erwartet“, textete FM1 Today, das Internetportal von Radio Ostschweiz, kurz nach Schließung der Wahllokale um 12 Uhr nach ersten Hochrechnungen – Atomausstieg sechs Jahre nach Fukushima, aber nicht sofort. weiterlesen…

Hat die Energiewende ein Imageproblem?

Soziale Ausgewogenheit im Zweifel

Die Energiewende in Deutschland schreitet auf vielen Ebenen voran. Allerdings scheint die Energiewende trotz aller technischer Möglichkeiten und des Umsetzungswillens der meisten Akteure einige Probleme zu haben. Zu diesem Ergebnis kommt laut Medienmitteilung eine Umfrage unter den Teilnehmern der Berliner ENERGIETAGE 2015 bis 2017. Die Klartext-Umfrage der ENERGIETAGE 2017 zeugt von Optimierungsbedarf und der Notwendigkeit, politische und gesellschaftliche Ziele deutlicher zu kommunizieren und zu erläutern. weiterlesen…

Klimawandel: Deutsche pessimistischer als 2015

Jeder Dritte denkt, es sei schon zu spät, den Klimawandel zu stoppen. 61 Prozent verlangen Reduzierung des CO2-Ausstoßes.

Wie es mit dem Pariser Klimaabkommen weitergeht, bleibt unsicher: Die USA haben zwar im Arktisrat pro Klimaschutz abgestimmt (siehe solarify.eu/usa-im-arktisrat-pro-klimaschutz), aber ihre Entscheidung, ob sie weiterhin Teil des COP21-Vertrags bleiben, erneut verschoben. Entscheidend ist dabei die Einschränkung der CO2-Budgets. Dass Deutschland laut einer Studie des Branchenverbandes Erdgas am 03.04.2017 schon so viel Kohlenstoffdioxid wie im ganzen Jahr erlaubt ausgestoßen hat, „ist kein Grund zur Freude“, so das Marktforschungsunternehmen YouGov aus Anlass einer aktuellen Umfrage. weiterlesen…

Energieeffizienz – Blockierungen lösen

Agora-Kurzanalyse umreißt zentrale Elemente eines künftigen Energieeffizienzgesetzes

Gleichberechtigt neben dem Ausbau Erneuerbarer Energien gehört zu den wesentlichen Zielen der Energiewende auch der effizientere Umgang mit Energie: Bis 2050 soll der Primär-Energiebedarf in Deutschland halbiert und die Sanierungsrate verdoppelt werden. Am 12.05.2017 veröffentlichte Agora Energiewende die Kurz-Analyse „Efficiency First: Wie sieht ein effizientes Energiesystem in Zeiten der Sektorkopplung aus?“ eines (nötigen) Energieeffizienzgesetzes. Die Energieeffizienz reduziere nicht nur den Bau von Erzeugungsleistung, sondern auch den Ausbau von Infrastruktur, wie etwa Stromleitungen, heißt es. Infolgedessen führe die Vermeidung einer Kilowattstunde Strom zu einer volkswirtschaftlichen Ersparnis von 11 bis 15 Cent. Im Stromsystem allein könnten somit jährlich mehr als 21 Milliarden Euro gespart werden. weiterlesen…