Meere und Klimawandelfolgen

Buchtipp: „Das Ozeanbuch“ von Esther Gonstalla

Sogar der Mond ist besser erforscht als unsere Weltmeere. Wir blicken auf Plastikmüll im Meer, Ölteppiche und Überfischung und wissen, dass die Verschmutzung der Meere zum Klimawandel und zur globalen Erwärmung beiträgt. Ölplattformen, Containerschiffe und industrieller Fischfang vermitteln den Eindruck, dass die Meere keine Urlaubsparadiese mehr sind, sondern Industriegebiete. Doch wie steht es wirklich um das sensible und größte Ökosystem der Erde? Welches Ausmaß haben die Umweltprobleme, was bedeutet der Verlust der biologischen Vielfalt für uns? Was müssen wir konkret tun, um die Weltmeere, die für das Leben auf unserem Planeten so wichtig sind, zu schützen? Diesen Fragen geht die Autorin Esther Gonstalla in „Das Ozeanbuch“ nach. weiterlesen…

Viel hilft nicht viel

Clemens Scheer/KIT: Klimaschädliches Lachgas – mögliche Lösungen für Landwirtschaft und Politik

Lachgas (N2O – s. auch: solarify.eu/lachgas) ist als Treibhausgas etwa 300-mal so wirksam wie Kohlendioxid (CO2). Neben dem Ausstoß von CO2 und Methan sind Lachgasemissionen wichtigste Ursache für den Klimawandel und tragen aktuell etwa sechs Prozent zur Erderwärmung bei. Verantwortlich dafür ist vor allem der übermäßige Einsatz von Stickstoffdüngern in der Landwirtschaft. Nur etwa 40 Prozent des heute weltweit mittels Kunstdünger in die Natur eingebrachten Stickstoffs wird tatsächlich von Nutzpflanzen aufgenommen. KIT-Forscher haben Handlungsempfehlungen erarbeitet. weiterlesen…

Dezentrale Heimspeicher und netzdienliche Batteriespeicher im Forschungsfokus

Antwort der Bundesregierung: Batteriekosten für Elektromobilität

Die Kosten von Antriebsbatterien könnten sich bis 2030 auf etwa 100 €/kWh halbieren. Dies erklärt die Bundesregierung – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag – in ihrer Antwort (19/11833) auf eine Kleine Anfrage (19/10954) der FDP-Fraktion unter Verweis auf einen „Lernkurvenansatz“ bei der gegenwärtigen Entwicklung von Batteriekosten und -nachfrage. Sie legt außerdem dar, dass aus rein technischer Sicht Fahrzeuge in Deutschland bereits heute mit einer entsprechend großen sogenannten Traktionsbatterie (Foto) ausgestattet werden könnten. Allerdings erhöhten sich die Anschaffungskosten erheblich mit der Reichweite. „Um Elektrofahrzeuge kostengünstiger für den Langstreckenbetrieb zu ertüchtigen, bedarf es neuer Batteriekonzepte, die aktuell Gegenstand der Forschung sind“, heißt es in der Antwort weiter. Aufgelistet werden darüber hinaus derzeit unterstützte Forschungsprojekte. (hib/PEZ) weiterlesen…

„Die Zukunft wird elektrisch sein“

Gastbeitrag von Michael Faltenbacher, thinkstep

Vor wenigen Tagen, am 31.07.201, veröffentlichte Solarify die scharfe Kritik des niederländischen Wissenschaftlers Auke Hoekstra von der Technischen Universität Eindhoven an einer Batterie- und Brennstoffzellen-Antrieb vergleichenden Studie, bei der die Brennstoffzelle besser weggekommen war (siehe: solarify.eu/ise-in-der-kritik). Bereits früher hatten andere gar den Diesel besser gefunden als das E-Auto. Ein Gastbeitrag von , Teamleiter Transport & Mobilität beim Nachhaltigkeits-Beratungs-Unternehmen thinkstep. weiterlesen…

Bald Solarzellen mit vierfachem Wirkungsgrad?

Forscher entwickeln Methode, bei der Solarzellen auch Energie aus Wärme aufnehmen

Im sonnenreichen Juni 2019 war Solarenergie bereits die wichtigste Stromquelle Deutschlands. Dabei besitzen die installierten Solaranlagen hierzulande Wirkungsgrade von weniger als 25 Prozent. Über drei Viertel der Sonnenenergie gehe ungenutzt verloren, berichtet Manuel Först in seinem Beitrag auf energiezukunft.eu. Während die üblichen Solarpanels aus Siliziumzellen Wirkungsgrade von bis zu 20 Prozent erreichten, komme selbst die neueste Technologie – Perowskit – gerade mal auf einen durchschnittlichen Wirkungsgrad von 25 Prozent. Das will eine Neuentwicklung aus Houston ändern. weiterlesen…

Katalysator für nachhaltiges Methanol

Flüssigtreibstoffe und chemische Produkte aus alternativen Rohstoffen

Wissenschaftler der Eidgenössischen Technischen Hochschulw Zürich und des Mineralölunternehmens Total haben einen neuen Katalysator entwickelt, mit dem Methanol aus CO2 und Wasserstoff hergestellt werden kann. Die Technologie habe realistische Marktchancen und ermögliche die nachhaltige Produktion von Flüssigtreibstoffen und Chemikalien, so eine Medienmitteilung der ETH. weiterlesen…

Strom aus Rost und Salzwasser

US-Wissenschaftler nutzen bei Eisenoxid-Dünnschicht auftretenden elektrokinetischen Effekt

„Es gibt viele Möglichkeiten, Strom zu erzeugen – Batterien, Solarmodule, Windturbinen und Staudämme, um nur einige Beispiele zu nennen. Und jetzt ist da – Rost.“ So beginnt Emily Velasco von der Pressestelle des California Institute of Technology (Caltech) in Pasadena ihren Text über ein eben entdecktes Verfahren zur Stromproduktion mittels Rostschichten und Salzwasser. weiterlesen…

Mehrheit drängt Politik zur Verkehrswende

Drei von vier Deutschen fordern bei Investitionen Vorrang für Schiene statt für Straße

Eine überwältigende Mehrheit der Deutschen fordert von der Politik eine Verkehrswende und eine Abkehr von der Vorfahrt für die Straße. Mehr als drei von vier Bürgern (76 Prozent) wünschen laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Allianz pro Schiene, dass der Staat mehr in die Schiene als in die Straße investiert oder zumindest gleich viel. weiterlesen…

Batterieproduktion in Rekordgeschwindigkeit

Innovative Verfahren machen das KIT zum Technologieführer bei der Herstellung von Batterieelektroden

Mit einem neuen Beschichtungsverfahren gelingt einem Forschungsteam des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) die bislang schnellste Produktion von Elektroden für Lithium-Ionen-Batterien. Gleichzeitig verbessert das neue Verfahren die Qualität der Elektroden und reduziert die Produktionskosten, wie das KIT mit Presseinformation 103 am 30.07.2019 mitteilte. (Foto: Präzise Kanten bei neuer Rekordgeschwindigkeit: Neues Verfahren erhöht Produktionskapazität von Batterieelektroden deutlich. – © Ralf Diehm, KIT) weiterlesen…

ISE in der Kritik

Expertenstreit: Brennstoffzelle oder Akku klimafreundlicher? Vergleich von Treibhausgas-Emissionen umstritten

Für das Erreichen der Klimaschutzziele muss der Verkehrssektor die durch den Einsatz von fossilen Kraftstoffen verursachten Treibhausgas-Emissionen drastisch senken. Doch wie groß ist der Treibhausgas-Fußabdruck von alternativen Antriebskonzepten? Forscher des Fraunhofer ISE haben in einer Studie im Auftrag der H2 Mobility Deutschland einen Lebenszyklus-Vergleich von Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeugen durchgeführt (siehe solarify.eu/batterie-und-brennstoffzelle-ergaenzen-einander-ideal). Und sehen die Brennstoffzelle klar vorn. Das erweckt Widerspruch aus den Niederlanden. weiterlesen…