Hemmnisse nicht nur für die Schweizer Energiewende

Unwissenheit und mangelnde Erfahrung bremsen die Umsetzung der Energiestrategie 2050

„Die Nationalen Forschungsprogramme „Energiewende“ (NFP 70) und „Steuerung des Energieverbrauchs“ (NFP 71) haben die zentralen Einflussfaktoren für die gesellschaftliche Akzeptanz von Technologien und Verhaltensänderungen untersucht und zu konkreten Handlungsempfehlungen verdichtet. Der thematische Schwerpunkt „Akzeptanz“ bildet den Auftakt für den Abschluss der NFP 70 und 71.“ Der FNSNF – der Schweizerische Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung hat am 26.06.2019 das Ergebnis einer Umfrage zur Akzeptanz der Energiewende veröffentlicht. weiterlesen…

Konsens über den Konsens

2016: Synthese von Konsensus-Schätzungen der anthropogenen Erderwärmung (AGW): Große Einigkeit über anthropogenen Klimawandel

Zunehmende Zweifel am anthropogenen Klimawandel – auf privater wie auf Staatenlenkerebene – veranlassen Solarify, noch einmal auf eine Publikation aus dem April 2016 hinzuweisen. In den Environmental Research Letters hatten damals 16 Wissenschaftler nach Durchsicht von Tausenden Arbeiten zum Thema Klimawandel festgestellt, dass 97 Prozent darin übereinstimmen, dass die Erderwärmung auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen ist. Ausschnitte aus dem Artikel. weiterlesen…

Nicht auf Rekord-Solarstromernte ausruhen

BSW kritisiert: „Glaubwürdige Klimapolitik und Förderstopp für Solardächer passen nicht zusammen“

Die sonnigen Tage des Juni bescheren Deutschland einen neuen Solarstromrekord: Im ersten Halbjahr 2019 lieferten die mehr als 1,7 Millionen Photovoltaikanlagen rund 24,5 Milliarden Kilowattstunden sauberen Strom. Das ist ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum von rund vier Prozent. Wie der Bundesverband Solarwirtschaft am 26.06.2019 mitteilte, lasse sich mit dieser Menge Solarstrom rechnerisch der Jahresbedarf von sieben Millionen Drei-Personen-Haushalten decken. Insgesamt sichere die Solarenergie etwa acht Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland und ersetze damit zunehmend schmutzigen Kohlestrom, so der BSW. Insgesamt erreichten die Erneuerbaren im ersten Halbjahr 2019 einen Rekord von 44 Prozent (siehe solarify.eu/erneuerbare-energien-auf-halbjahres-rekord). weiterlesen…

Erneuerbare Energien auf Halbjahres-Rekord

Schon 44 % des Stromverbrauchs in Deutschland

Im ersten Halbjahr 2019 lag der Anteil von Sonne, Wind und anderen regenerativen Quellen an der Deckung des Stromverbrauchs in Deutschland erstmals bei 44 Prozent. Dies haben vorläufige Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) ergeben. Im ersten Halbjahr 2018 betrug der Anteil Erneuerbarer Energien am Stromverbrauch 39 Prozent. weiterlesen…

„Was damals als radikal galt, gilt heute als notwendig“

Rede von Umweltministerin Svenja Schulze zum 80. Geburtstag Ernst-Ulrich von Weizsäckers

Bei der Feier zum 80.Geburtstag von Ernst Ulrich von Weizsäcker im Berliner Axica-Gebäude hielt Bundesumweltministerin Svenja Schulze die Abschlussrede. Sie fasste die Persönlichkeit des Vordenkers und Allroundforschers in „fünf Faktoren“ (in Anlehnung an eines seiner Bücher) zusammen. Solarify dokumentiert sie.
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Luftverkehr soll klimafreundlich werden

FDP-Antrag – E-Fuels noch nicht marktreif

Die FDP-Bundestagsfraktion will den Luftverkehr klimafreundlicher machen. In einem Antrag (19/11039) verlangt sie die Entwicklung einer Förderstruktur von der Bundesregierung, die über fünf Jahre jährlich bis zu 200 Millionen Euro mit Risikokapital für klimafreundliche Innovationen im Luftverkehr bereitstellt. Diese Projektförderung soll „unabhängig von der Politik, technologieoffen und unbürokratisch zu erfolgen“, so der Antrag. weiterlesen…

Topologische Isolatoren – Eine Klasse für sich

DPG-Physikkonkret zu Potenzialen der neuen Materialklasse

Quanteneffekte machen es möglich – im Kern isolierende Materialien können durch geschickte Anordnung (Topologie) an ihren Oberflächen und Grenzschichten zu Leitern werden, in denen sich Elektronen verlustfrei bewegen können. Das ist ein Meilenstein in der Forschung, denn es eröffnen sich damit enorme Möglichkeiten der Energieeinsparung bei IT-Hardware. Zugleich bietet die vollkommen neue Materialklasse große Potenziale für die künftige Quantentechnologie. Ob die topologischen Isolatoren halten, was sie versprechen, ist noch nicht abzusehen. Ihr großes Potenzial ist alle Mühen intensiver Forschung wert. weiterlesen…

Neue Stromspeicher-Inspektion der HTW Berlin

Mehrzahl der 16 Solarstromspeicher im Test 2019 überzeugt mit sehr guter Effizienz

„Die Ergänzung von Photovoltaik-Anlagen um Batteriesysteme zur Stromversorgung von Wohngebäuden ist sinnvoll; wichtig ist allerdings, dass die Speicherverluste gering sind. Überhaupt hängt es maßgeblich von der Energieeffizienz eines Batteriesystems ab, ob die Kohlendioxid-Emissionen (CO2) durch das Speichern des Solarstroms verringert werden.“ Zu diesem Ergebnis kommt die Stromspeicher-Inspektion 2019 – eine neue Untersuchung der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin, gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU). Dafür hat die Forschungsgruppe Solarspeichersysteme der HTW Berlin zum zweiten Mal die Effizienz von Batteriesystemen für Solarstromanlagen verglichen. Die erste Stromspeicher-Inspektion war 2018 durchgeführt worden. weiterlesen…

40 Grad Hitze in Deutschland – bald Normalität?

PIK-Forscher zur aktuellen Hitzewelle

Weite Teile Europas leiden unter einer Hitzewelle. In Deutschland könnten in diesen Tagen 40 Grad erreicht werden. Ist das noch eine übliche Sommerhitze oder steckt schon der Klimawandel dahinter? Dazu die Klimaforscher Stefan Rahmstorf und Dim Coumo vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und den Universitäten Potsdam und Amsterdam am 24.06.2019. weiterlesen…

Höhere Versorgungssicherheit, geringere Kosten, mehr Klimaschutz

Mit Erneuerbaren Energien das Stromsystem in Südosteuropa verbessern

Ein Anteil von 50 Prozent Erneuerbarer Energien am Strommix und der Ausbau der Stromnetze bis 2030 würde in den Ländern Südosteuropas sowohl die Kosten des Stromsystems verringern als auch die Versorgungssicherheit erhöhen. Zudem löst sich so das Problem, dass aktuell in der Region mehr als die Hälfte des Stroms in alten, ineffizienten und klimaschädlichen Braunkohlekraftwerken produziert wird, die jedoch in den nächsten Jahren ersetzt werden müssen. Das zeigt eine Analyse für den Berliner Thinktank Agora Energiewende. Darin wurde modelliert, wie sich die Stromnachfrage des Jahres 2030 bei einer Reduktion der Kohleverstromung um rund 60 Prozent bei gleichzeitiger Verdoppelung der Wind- und Photovoltaikkapazitäten decken lässt. weiterlesen…