Deutscher Umweltpreis für Meeresbiologin und Leipziger Abwasser-Experten

Antje Boetius, Roland A. Müller, Manfred van Afferden, Mi-Yong Lee und Wolf-Michael Hirschfeld

Die Meeresbiologin Prof. Antje Boetius (51, Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, Bremerhaven) und ein interdisziplinäres Abwasser-Expertenteam aus Leipzig, das die ferne Vision „Sauberes Wasser für alle“ in Jordanien zu einem tatsächlich greifbaren Ziel hat werden lassen, wurden 2018 je zur Hälfte mit dem mit 500.000 Euro dotierten Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) ausgezeichnet. weiterlesen…

Negative CO2-Emissionen vorantreiben

Studie fordert verstärkte wissenschaftliche Anstrengungen zur Vermeidung von Kohlendioxid-Ausstoß

Technologien, die Kohlendioxid aus der Luft entfernen, müssen eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels spielen, so ein neuer Bericht der National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine, schreibt JoAnn Adkins am 25.10.2018 in den Nachrichten der Florida International University FIU. (Titel: Technologien für negative Emissionen und zuverlässige Sequestration – © National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine, 2019) weiterlesen…

Amin-Synthese vereinfacht

LIKAT: Breites Anwendungsspektrum

„Alle reden über Ruthenium, wir auch“ – am 22., bzw. 23.10.2018 veröffentlichten zwei Informationsdienste (zuerst idw, dann chemie.de) einen identischen Text ohne Quellenangabe. Unter der Überschrift „Hansdampf im Katalyselabor“ ging es jeweils um ein neues vom LIKAT entwickeltes Verfahren für die Synthese von Aminen – „wichtige Grundstoffe für Chemie und Pharmazie“ – mittels eines „schlicht gebauten Katalysators auf der Basis von Ruthenium“. weiterlesen…

Schwere Elektro-Lkw im Praxistest

Elektromobilität: Bundesregierung fördert Technologieentwicklung im Normalbetrieb

Die Bundesregierung leitet einen umfangreichen Praxistest schwerer Elektro-Lkw ein. Zehn verschiedene Handels- und Logistikunternehmen werden einer BMU-Medienmitteilung zufolge die LKW, die ausschließlich mit Strom fahren, nun im täglichen Warenverkehr ausprobieren. Der Einzelhandels-Verbund Edeka startete am 23.10.2018 damit und wird ein Jahr lang einen vollelektrischen 25-Tonner-Lkw nutzen, der zwischen 150 und 300 km pro Tag zurücklegen soll. Der Einsatz der Elektro-Lkw wird wissenschaftlich begleitet. weiterlesen…

Blick in die Zukunft – „Strommarkt 2.0 – flexibel, sicher, effizient“

10. Trialog zur Energiewende von ESYS und Humboldt-Viadrina

Der steigende Anteil Erneuerbarer Energien (EE) prägt das Stromsystem. Derzeit decken die Erneuerbaren 36 Prozent des Stromverbrauchs – 2030 sollen es 65 sein. Um die volatile EE-Einspeisung ausgleichen zu können, müssen große Kraftwerke künftig flexibel betrieben werden, es braucht Lang- und Kurzzeitspeicher und neue Modelle für einen stärker angebotsorientierten Stromverbrauch. Doch auch im Wärme- und Verkehrssektor müssen die CO2-Emissionen sinken. Das kann gelingen, wenn regenerativ erzeugter Strom auch zum Heizen und Fahren genutzt wird. Dafür ist unser System bisher jedoch nicht ausgelegt. Strom-, Wärme- und Verkehrssektor funktionierten bisher weitestgehend unabhängig voneinander. Außerdem kann Strom nicht zu den gleichen Bedingungen gehandelt werden wie etwa Benzin oder Erdgas – Themen de 10. Energiewende-Trialogs von HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform und dem Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ am 23.10.2018. weiterlesen…

FGEÖR zieht um ans Weltethos-Institut

Neuer Titel: „Finanzen und Wirtschaft“

Am 15.10.2018 wurde die bisherige Forschungsgruppe Ethisch-Ökologisches Rating (FGEÖR) an der Frankfurter Universität als neuer Bestandteil dem Weltethos-Institut an der Universität Tübingen angegliedert. Sie trägt dort den Namen „Weltethos-Forschungsgruppe Finanzen und Wirtschaft“ und wird die 25jährige Arbeit der FGEÖR fortführen. weiterlesen…

Edelmetallfrei, aber so aktiv wie Platin

Neues System könnte leistungsfähige Katalysatoren verbilligen

Als Katalysator für die Sauerstoffreduktion, die zum Beispiel in Brennstoffzellen oder Metall-Luft-Batterien ausschlaggebend ist, setzt die Industrie bisher Platinlegierungen ein. Das teure und seltene Metall setzt der Produktion enge Grenzen. Forscher der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und des Max-Planck-Instituts für Eisenforschung haben jetzt eine aus fünf Elementen bestehende Legierung entdeckt, die edelmetallfrei und genauso aktiv ist wie Platin. Sie berichteten im Journal Advanced Energy Materials vom 21.10.2018. weiterlesen…

Mega-Projekt für Power-to-Gas

Gasunie, TenneT und Thyssengas steigen in konkrete Planung für grüne Sektorkopplung ein

Der Netzbetreiber TenneT, die Fernleitungsnetzbetreiber Gasunie Deutschland und Thyssengas wollen bei der Kopplung von Strom- und Gasnetzen für die Energiewende gemeinsame Sache machen: Die drei planen einer Medienmitteilung vom 16.10.2018 folgend in Niedersachsen den Bau der mit 100 Megawatt aktuell größten deutschen Power-to-Gas-Pilotanlage. weiterlesen…

Neuer Nanokatalysator zur Wasserstoffgewinnung

E-Fuel bald billiger?

Forscher aus Cordoba, Madrid und Moskau haben möglicherweise eine wichtige Entdeckung gemacht: Wasserstoffproduktion mit Licht unter Einwirkung von Katalysatoren mit Ruthenium-Nanopartikeln. Allerdings war einem Artikel auf Phys.org zufolge Rafael Luque (ebenfaklls Cordoba) an der russischen Universität der Völkerfreundschaft in Moskau (RUDN) der erste, der mit Ruthenium-Nanopartikel-Katalysatoren unter dem Einfluss von sichtbarem Licht und UV-Strahlung Wasserstoff herstellte. In Zukunft können solche Katalysatoren für die großtechnische Herstellung von Wasserstoffkraftstoff unter dem Einfluss von Sonnenlicht eingesetzt werden. Die Ergebnisse der Studie wurden in Applied Catalysis B: Environmental publiziert. weiterlesen…

Weltweiter Siegeszug von Wind, PV und Co

Erneuerbare Energien auf der Überholspur

Eine am 18.10.2018 publizierte Studie der Unternehmensberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte über den Welt-Markt für Erneuerbare Energien sieht Öko-Energien inzwischen konkurrenzfähig mit herkömmlichen Energiequellen. Als Treiber dieser Entwicklung identifiziert die Untersuchung laut einer Medienmitteilung Preisparität, erfolgreiche Netzintegration und technische Innovationen. An erster Stelle könnten vor allem Solar- und Windenergie die Nachfrage nach bezahlbaren, nachhaltigen und zuverlässigen Energiequellen zufriedenstellen. weiterlesen…