200.000 Billionen Berechnungen pro Sekunde

ORNL startet Supercomputer Summit

Das Oak Ridge National Laboratory des US-Energieministeriums (ORNL) hat am 08.06.2016 den leistungsfähigsten und intelligentesten wissenschaftlichen Supercomputer (ExaScale) der Welt – genannt „Summit“ – vorgestellt, schrieb Morgan McCorkle vom ORNL in einer Medienmitteilung. Mit einer Spitzenleistung von 200.000 Billionen Berechnungen pro Sekunde oder 200 sogenannter Petaflops wird Summit acht Mal leistungsfähiger sein als das bisherige Top-System des ORNL namens Titan. weiterlesen…

Internationale Erfahrungen mit Ausschreibungen für Windenergie

IG Windkraft präsentiert Studie des IZES zur Analyse von Fördersystemen in acht Ländern

Am 07.06.2018 wurde in Wien erstmals die neue Studie des IZES (Institut für ZukunftsEnergie- und Stoffstromsysteme) präsentiert, die internationale Erfahrungen von Ausschreibesystemen analysiert hat, und die erstaunliche Ergebnisse zu Tage brachte. weiterlesen…

BEE: 35 % Energiemix aus EE bis 2030 unverzichtbar

Ambitionierteres EU-Erneuerbaren-Ziel für Industrie und Klimaschutz nötig – DUH kritisiert

„Auf Europäischer Ebene ist ein Erneuerbare-Energien-Ziel von mindestens 35 Prozent unverzichtbar, um die Zusagen der EU im Rahmen des Pariser Klimaabkommens zu erfüllen“, sagt Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), anlässlich des am 11.06.2018 tagenden EU-Energieministerrates. Und die DUH kritisiert die zögerliche Haltung der Regierung. weiterlesen…

Neue Wege in die „Terra incognita“ der Nuklidkarte

Hochpräzise Massenmessungen an neutronenreichen Chromisotopen<

Ein wichtiger Schritt zur Erforschung bisher unbekannter Atomkerne ist einer Medienmitteilung vom 07.06.2018 zufolge Physikern des MPI für Kernphysik und der Universität Greifswald in einer internationalen Kollaboration am CERN gelungen. Sie haben die Massen von 6 neutronenreichen Chrom-Isotopen mit bisher unerreichter Präzision bestimmt. Im Zusammenspiel mit theoretischen Kernphysikern der TU Darmstadt können neue Vielteilchenrechnungen getestet werden. Daraus ergeben sich wichtige Erkenntnisse zur Stabilität dieser exotischen Kerne, die auch für astrophysikalische Prozesse bei der Entstehung schwerer Elemente von Bedeutung sind – publiziert in Physical Review Letters, 06.06.2018. weiterlesen…

E-Fuels sichern das Erreichen der Klimaziele

Prognos-Studie: Bedeutung flüssiger Energieträger für die Energiewende

Flüssige Energieträger wie Benzin werden weiterhin benötigt. Eine nahezu treibhausgasneutrale Alternative zu fossilen Flüssigkeiten sind „E-Fuels“. Ihre Perspektiven in der Energiewende hat Prognos für die Verbände der Mineralölwirtschaft untersucht. weiterlesen…

Wohnungsneubau setzt auf Erneuerbare

Statistisches Bundesamt: Knapp 65 % der im Jahr 2017 fertig gestellten Wohngebäude ganz oder teilweise mit erneuerbaren Energien beheizt

Zu den erneuerbaren Energien zählen Geothermie, Umweltthermie, Solarthermie, Holz, Biogas/Biomethan sowie sonstige Biomasse. Zu den konventionellen Energien zählen Öl, Gas und Strom. Fernwärme stellt eine weitere Energiequelle dar, die sich jedoch nicht eindeutig den erneuerbaren oder konventionellen Energien zuordnen lässt. weiterlesen…

Urbanisierung nimmt weiter zu

Im Jahr 2050 werden zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben

Weltweit leben immer mehr Menschen in Städten. Während heute 55 Prozent der 7,62 Milliarden Erdenbürger Stadtbewohner sind, werden es im Jahr 2050 voraussichtlich zwei Drittel (68 Prozent) sein. Besonders stark nimmt die Urbanisierung in Entwicklungs- und Schwellenländern zu, wie die 16.05.2018 veröffentlichten World Urbanization Prospects der Vereinten Nationen zeigen. Weltweit wird die Zahl der Stadtbewohner den Projektionen zufolge bis zum Jahr 2050 um 2,5 Milliarden Menschen zunehmen, fast ausschließlich in Asien und Afrika. In Deutschland leben schon heute drei von vier Bewohnern (77 Prozent) in Städten, im Jahr 2050 werden es voraussichtlich 84,3 Prozent sein. weiterlesen…

Europas größter Batteriespeicher läuft

ABE Gruppe stellt den Betrieb von Jardelund sicher

Seit 04.06.2018, speist der größte Batteriespeicher Europas ins öffentliche Netz ein. Der Lithium-Ionen-Batteriespeicher verfügt über eine Leistung von 48 Megawatt und eine Speicherkapazität von mehr als 50 Megawattstunden, das entspricht dem durchschnittlichen Tagesverbrauch an Strom von mehr als 5.300 Haushalten. Je nach Bedarf kann Strom sekundenschnell gespeichert oder abgegeben werden. Bauherr ist – laut Pressemitteilung der ABE-Gruppe vom 05.06.2018 – das Unternehmen „EnspireMe“, ein Zusammenschluss des niederländischen Energieversorgers Eneco und dem japanischen Mischkonzern Mitsubishi Corporation. weiterlesen…

DIW: Energiewende wird nicht an Stromspeichern scheitern

Wolf-Peter Schill, Alexander Zerrahn, Claudia Kemfert und Christian von Hirschhausen widersprechen Hans-Werner Sinn

Die Umsetzung der Energiewende erfordert einen weiteren starken Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland. Jedoch werden in der energiepolitischen Debatte immer wieder Zweifel geäußert, ob eine weitgehend auf fluktuierender Wind- und Solarenergie basierende Energieversorgung möglich sei. So droht einer aktuell diskutierten Analyse Sinns („Buffering Volatility: A Study on the Limits of Germany’s Energy Revolution“ – oder „Wie viel Zappelstrom verträgt das Netz?“ ) zufolge der weitere Ausbau der Wind- und Solarenergie in Deutschland aufgrund fehlender Stromspeicher an eine Grenze zu stoßen. Das widerlegt ein am 07.06.2018 online gestelltes DIW-Aktuell (zugänglich über die Cornell University Library unter: „On the economics of electrical storage for variable renewable energy sources“, 49 S.). Solarify dokumentiert es. weiterlesen…

Kohle-Kommission steht (endlich)

Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ eingesetzt

Das Bundeskabinett hat am 06.06.2018 eine 31-köpfige Kommission berufen, die bis Ende des Jahres 2018 den Ausstieg aus der Stromgewinnung aus Braunkohle planen und ein Enddatum festsetzen soll. Gesetzlich festschreiben soll das im kommenden Jahr der Bundestag. Die Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ soll auch ein Konzept dafür erarbeiten, wie in den Braunkohleregionen in Ostdeutschland und Nordrhein-Westfalen neue Jobs geschaffen werden können. weiterlesen…