Erneuerbare Energien nutzen, statt abschalten

BEE-Studie: Sektorenkopplung benötigt verbesserte Rahmenbedingungen

Die Sektorenkopplung ist der Garant für die Integration Erneuerbarer Energie in Wärme, Industrie und Mobilität. Und sie ist der Schlüssel für eine volkswirtschaftlich sinnvolle und ressourceneffiziente Transformation des Energiesystems hin zu einer Erneuerbaren und treibhausgasarmen Versorgung. Eine Studie von Fraunhofer IEE und E4Tech im Auftrag des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. (BEE) zeigt nun, welche Hindernisse überwunden werden müssen, damit die Sektorenkopplung ihr volles Potenzial für den Klimaschutz und für die Modernisierung der Energiewirtschaft entfalten kann. weiterlesen…

Ein Feld, doppelte Nutzung

Agro-PV: Auswirkungen von Solaranlagen auf Bodenflächen

agroAm Campus Pillnitz der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden wird erforscht, wie sich Agrarflächen sowohl für den Anbau von Nahrungsmitteln, als auch zur Energieerzeugung nutzen lassen. Im Rahmen des Forschungsprojektes „Einfluss von Solaranlagen auf das System Pflanze – Wasser – Boden“ wird untersucht, wie sich Photovoltaikanlagen auf die genutzte Fläche und deren Umgebung auswirken. weiterlesen…

Verschläft Politik die Brennstoffrevolution?

Power-to-X: Politik am Zug

beschreibt im Handelsblatt Möglichkeiten und Chancen der Umwandlung von Strom in Brennstoffe. Allerdings sei der großtechnische Maßstab bislang noch nicht erreicht. Die erforderlichen Technologien stünden „noch in den Anfangsstadien der Entwicklung“ heiße es in einer noch unveröffentlichten Studie, die das Beratungsunternehmen Frontier Economics für den Energiekonzern Innogy angefertigt habe. Das bestätigt zudem das vom BMBF bis 2019 geförderte Forschungscluster „MANGAN“ (s.: solarify.eu/mangan-wissenschafts-cluster). weiterlesen…

Forschung für nachhaltiges Energiesystem

ESYS mit Empfehlungen zum 7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung

Die Energieforschung braucht Freiräume für Kreativität und Innovationen, flexible und praxisnahe Förderprojekte, mehr Partizipation und internationale Kooperationen. Das betonen Wissenschaftler des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) laut einer Medienmitteilung in einem Positionspapier. Sie haben sich am Konsultationsprozess zum 7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung beteiligt und Empfehlungen ausgesprochen. Damit leisten sie einen Beitrag, die Energieforschung in Deutschland weiterzuentwickeln und damit die Energiewende voranzutreiben. weiterlesen…

William Nordhaus erhält BBVA-Klimaforschungspreis

Climate Change Award für „Vater der Zwei-Grad-Grenze“

Der diesjährige Preisträger des Klimaforschungspreises BBVA Frontiers of Knowledge Award in der Kategorie Klimawandel ist Professor William Nordhaus. Nordhaus wird dafür ausgezeichnet, eine wegweisende Verbindung aus Klimawissenschaft, Technologie und Wirtschaft entwickelt zu haben, um die entscheidende Frage zu beantworten: Was sollte die Welt tun, um den Klimawandel zu begrenzen? Präsident der diesjährigen Jury war Prof. Bjorn Stevens, Direktor der Abteilung Atmosphäre im Erdsystem am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M – Medienmitteilung von dort). weiterlesen…

Windparks essen Energie auf

Wie beeinflussen Offshore-Windparks einander und das lokale Klima?

Wissenschaftler von fünf verschiedenen Instituten und Firmen in Deutschland untersuchen in den nächsten drei Jahren gemeinsam im Rahmen des Forschungs-Projekts „WIPAFF (Windpark-Fernfeld)“, mit Förderung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, wie Windparks einander beeinflussen. Das vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordinierte Verbundprojekt unterstützt mit Messungen und Modellen den effizienten und umweltverträglichen Ausbau von Anlagen in der deutschen Nordsee. weiterlesen…

Eine zentimetergenaue Geschichte des Meeresspiegels

GEOMAR Forscher rekonstruieren 6000 Jahre Entwicklung im Pazifik

Der Meeresspiegel steigt nach aktuellen Prognosen zwischen 80 und 180 Zentimetern bis Ende des Jahrhunderts. Für eine detaillierte Abschätzung der Auswirkungen ist es wichtig zu wissen, wie sich der Meeresspiegel in der jüngeren Erdgeschichte verhalten hat. In der internationalen Fachzeitschrift Nature Communications hat ein internationales Forschungsteam jetzt erstmals eine zentimetergenaue Rekonstruktion des Meeresspiegels im zentralen Pazifik während der vergangenen 6000 Jahre veröffentlicht. Entscheidend für den Erfolg der Studie waren präzise Datierungen fossiler Korallen am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. weiterlesen…

Mehr CO2 an Meeresoberfläche

Zunahme saisonaler mariner CO2-Schwankungen durch mehr CO2 in der Atmosphäre

In einer in Nature Climate Change publizierten Studie in haben Peter Landschützer, Katharina Six und Irene Stemmler vom Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) zusammen mit ihren Koautoren zum ersten Mal den saisonalen Amplitudenanstieg des jährlichen marinen CO2-Kreislaufs global beziffert – so eine Medienmitteilung vom 29.01.2018. weiterlesen…

Luftqualität 2017: Rückgang der Stickstoffdioxidbelastung reicht noch nicht aus

Grenzwertüberschreitungen in rund 70 Kommunen – Diesel-Nachrüstung mit Katalysatoren nötig

Die Belastung der Luft mit Stickstoffdioxid (NO2) ist 2017 im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Die Zahl der Kommunen mit Grenzwertüberschreitungen nahm nach erster Schätzung von 90 auf 70 ab. Das zeigt die Auswertung der vorläufigen Messdaten der Länder und des Umweltbundesamtes (UBA) vom 01.02.2018. Dennoch: An rund 46 Prozent der verkehrsnahen Messstationen wurde der Grenzwert von 40 µg/m³ im Jahresmittel überschritten, an zwei Drittel dieser Stationen mit Werten von mehr als 45 µg/m3 sogar deutlich. weiterlesen…

Mehr Mut beim Klimaschutz im Verkehr


Neues BDEW-Positionspapier zur Mobilität der Zukunft

Erforderlich sind ambitioniertere CO2-Grenzwerte für Fahrzeugflotten, die Einführung einer CO2-Bepreisung und die verstärkte Förderung der Lade- und Tankstelleninfrastruktur für alternative Antriebe. Im Unterschied zur Energiewirtschaft leistet der Verkehrssektor bislang keinen angemessenen Beitrag zur Senkung der Treibhausgas-Emissionen – im Gegenteil: Im Jahr 2016 sind die Treibhausgasemissionen erneut angestiegen und liegen jetzt mit knapp 167 Millionen Tonnen sogar über dem Niveau des Jahres 1990. In einem am 31.01.2018 veröffentlichten Positionpapier fordert der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschafte.V. (BDEW) von der künftigen Bundesregierung mehr Mut zur Senkung der CO2-Emissionen im Verkehrssektor. weiterlesen…