„(De-)zentrale Energiewende – Wirklichkeiten, Widersprüche und Visionen“


Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung erschienen

Die Energiewende in Deutschland stellt zunehmend zentralisierte Strukturen der Gewinnung, Bereitstellung, Verteilung und Vermarktung von Energie in Frage. Im Spannungsfeld von zentralisierten und dezentralisierten Energiesystemen stellen sich vielfältige Forschungsfragen, die sich kaum aus einer einzigen wissenschaftlichen Perspektive heraus beantworten lassen. Ein Vierteljahrsheft zur Wirtschaftsforschung des DIW zum Thema. weiterlesen…

Es gibt noch Euratom-Projekte

Fraunhofer IZFP mit neuer Kabel-Prüf-Technik

Ungeachtet des deutschen Atomausstiegs spielt diese in Europa und der Welt nach wie vor eine entscheidende Rolle. Da sei es wichtig, den Zustand internationaler Anlagen bewerten zu können. In einem Atomkraftwerk liegen durchschnittlich 25.000 Kabel mit 1.500 km Länge teilweise unter rauen Bedingungen wie erhöhter Temperatur und radioaktiver Bestrahlung: Das lasse die Isolierung altern und verspröden, wobei schlimmstenfalls Risse und Kurzschlüsse entstehen könnten. Wie kann man mögliche Alterungsprozesse der Kabel frühzeitig erkennen? weiterlesen…

Trump macht Klima-Blockade wahr

G7 bekennen sich nicht zum Klimaschutz

Der Klimawandel wartet nicht (Erdgasreklame) – Foto © Gerhard Hofmann Agentur Zukunft, für für SolarifyPräsident Trump sieht sich nicht an die Zusagen seines Vorgängers Obama gebunden und will dessen Klimaschutzpolitik aushebeln. Wie die Frankfurter Rundschau am 10.04.2017 mitteilte, war es den Energieministern wegen der Blockadehaltung der USA beim Ministertreffen in Rom nicht möglich, die notwendige Einstimmigkeit herzustellen. weiterlesen…

Billiges Heizöl, teurer Strom

Gegenwärtige Abgaben und Umlagen auf Energie verhindern Erfolg der Energiewende

Studie Neue Preise für Energie - Titel © Agora Energiewende; E-Bridge; Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW); TU Clausthal ;Gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen E-Bridge, dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und der TU Clausthal hat der Thinktank Agora Energiewende die Grundlagenstudie „Neue Preismodelle für Energie“ erarbeitet. Wie die Presseabteilung von Agora Energiewende am 10.04.2017 mitteilt, wurde eine große Unwucht bei Energiepreisen zugunsten klimaschädlicher Energie konstatiert. Die nächste Großbaustelle für den klimafreundlichen Umbau des Energiesystems, müsse die Reform des Abgaben- und Umlagensystems sein. (Titel: Studie Neue Preise für Energie – © Agora Energiewende; E-Bridge; Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW); TU Clausthal ;) weiterlesen…

MPG-Erklärung: Forschung und Industrie setzen Impuls für Europa

Gemeinsam mit CNRS: Deklaration zum Mehrwert von Spitzenforschung in Europa veröffentlicht

In Zeiten des Brexit betonten führende europäische Forschungsorganisationen, Universitäten und Unternehmen in einer gemeinsamen Deklaration am 31.03.2017 die Bedeutung der Forschungsförderung der EU und den Mehrwert von Spitzenforschung im Europäischen Forschungsraum. Neben dem Appell, Wissenschaft konsequent anhand von Exzellenzkriterien zu unterstützen, mahnen sie an, die bisherigen Erfolge nicht zu verspielen. Initiiert von der Max-Planck-Gesellschaft und der französischen Forschungsorganisation CNRS wird das Positionspapier auch von bedeutenden Industrieunternehmen unterstützt. weiterlesen…

Unbewusst in die Katastrophe

Buch: „How soon is Now?“ – Ein Manifest gegen die Apokalypse

Stehen wir am Rande einer Megakrise? Der Philosoph und Futurist Daniel Pinchbeck setzt sich bereits seit Jahren mit den Problemen unserer Zeit auseinander und erarbeitet alternative Lösungsansätze für die akuten ökologischen, sozialen und politischen Krisen. Sein neues Buch How Soon is Now? skizziert die Vision einer sozialen Massenbewegung, die in der Lage ist, die nahende Eskalation zu verhindern. Die zentrale These dabei besagt, dass die Menschheit die Katastrophe unbewusst selbst herbeigeführt hat, da nur so eine Transformation in den gegenwärtigen Zustand möglich ist. weiterlesen…

dena-Studie empfiehlt transparente Auszeichnung von Kraftstoffpreisen

Bisherige Praxis bei Preisangaben zu Kraftstoffen zeigt dem Verbraucher nicht eindeutig die Preisvorteile alternativer Kraftstoffe

Multifunktionstankstelle, Berlin - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDie Deutsche Energie-Agentur (dena) empfiehlt mit Medieninformation vom 06.04.2017, die Preisauszeichnung von Kraftstoffen an Tankstellen transparenter zu gestalten, damit Verbraucher die Preise gasförmiger und flüssiger Kraftstoffe besser vergleichen können. Dies ist das Ergebnis einer jetzt veröffentlichten Studie, welche die dena im Auftrag der Europäischen Kommission erarbeitet hat. weiterlesen…

EE-Einsatz auf den Galápagos-Inseln ausgezeichnet

Vorbildliches Projekt in Ecuador zeigt nachhaltige Ölgewinnung aus Jatropha

Unter 60 Bewerbungen hatte die Jury das ENERGAL-Projekt ausgewählt, das die Förderung von Biotreibstoff aus Jatropha-Öl für die Stromerzeugung auf den Galapagosinseln Floreana und Isabela unterstützte. Soraya Villaroya vom IICA (Instituto Interamericano de Cooperación para la Agricultura) und Georg Gruber von den Vereinigten Werkstätten für Pflanzenöltechnologie (VWP), die als Durchführungspartner im Projekt tätig waren, nahmen die Auszeichnung im Namen der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH entgegen. weiterlesen…

PEGASUS packt Sonne in den Speicher

DLR und KIT wollen innovativen Speicher für Sonnenenergie entwickeln

Ein geschlossener Stoffkreislauf auf Basis der Verbrennung von Schwefel soll Sonnenenergie für die Nacht speichern und erneuerbare Energien grundlastfähig machen. Das KIT entwickelt dafür Technologien im EU-geförderten Projekt PEGASUS, wie die Presseabteilung des Instituts am 5.04.2017 mitteilt. weiterlesen…

ESYS mit eigener Webseite

Energiesysteme der Zukunft online

Alle Informationen vom und über das Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) auf einen Blick: Seit 03.04.2017 hat die gemeinsame Initiative der Wissenschaftsakademien acatech, Leopoldina und Akademienunion eine eigene Homepage. Unter der Adresse www.energiesysteme-zukunft.de bündelt sie alle Themen, Veranstaltungen und Publikationen des Projekts, in dem mehr als 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammenarbeiten. weiterlesen…