HZB steigert Wirkungsgrad ultradünner CIGSe-Zellen

Rekord in der Kurzschlussstromdichte

Ultradünne CIGSe-Solarzellen brauchen zwar weniger Material und Energie bei der Herstellung – allerdings sinkt auch ihr Wirkungsgrad, je dünner sie sind. Mit Nanostrukturen auf der Rückseite lässt sich das verhindern, belegte jetzt einer Medienmitteilung zufolge eine Forschungsgruppe vom Helmholtz-Zentrum Berlin zusammen mit einem Team aus den Niederlanden (AMOLF). Die Forscher erzielten einen neuen Rekord in der Kurzschlussstromdichte bei den ultradünnen CIGSe-Zellen. weiterlesen…

Trumps Angriff aufs Klima

Energie soll „bezahlbar und sauber“ werden

US-Präsident Trump setzt endgültig zum Frontalangriff auf die Klimaschutzpolitik Barack Obamas an: Er unterschrieb bei einem Besuch der Umweltbehörde EPA das „Dekret über die Energie-Unabhängigkeit“, mit dem er die von seinem Vorgänger festgesetzten Treibhausgas-Reduktionsziele kippen und stattdessen wieder fossile Energieträger wie Kohle fördern will. Ein Trump-Getreuer im Weißen Haus behauptete allen Ernstes, mit dem Erlass werde Energie „bezahlbar und sauber“ und im Energiesektor würden neue Jobs geschaffen. Zweifler meldeten sich bereits. weiterlesen…

Versorgerverpflichtung Modell für mehr EE im EU-Wärmesektor

Lückenlose Energiebilanz für Wärme- und Kältesektor aller EU-Länder

Um die Nutzung von Erneuerbaren Energien zur Wärmeerzeugung umfassend zu fördern, hat die EU-Kommission im Februar 2016 ihre viel beachtete Wärme- und Kältestrategie vorgeschlagen, die zum ersten Mal die Wärme- und Kälteerzeugung in ihrer Gesamtheit berücksichtigt. Ein vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI koordiniertes Konsortium unterstützt die EU-Kommission mit wissenschaftlichen Studien bei der Weiterentwicklung der Wärme- und Kältestrategie. weiterlesen…

Mehr Regen im Winter, mehr Dürren im Sommer

Auswirkungen des Klimawandels auf den Wasserkreislauf in Deutschland

Der-Einfluss-des-Klimawandels-auf-die-terrestrischen-Wassersysteme-in-Deutschland-Titel-©-GERICS-MPGDurch den Klimawandel steigen nicht nur die Temperaturen – auch der Wasserhaushalt verändert sich. Niederschlag, Verdunstung und Grundwasserneubildung werden in Zukunft einem neuen Rhythmus gehorchen. Welche Folgen diese Veränderungen für Wasserstände, Ökosysteme, aber auch für Nutzer wie etwa die Landwirtschaft haben, haben Forscher des Climate Service Center Germany (GERICS) in einem am 27.02.2017 publizierten Bericht zusammengestellt. Unter den Autoren ist Stefan Hagemann vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg. weiterlesen…

Anthropogener Klimawandel beeinflusst Jetstream-Schwingungen

Wetter-Extreme: Menschheit verändert wahrscheinlich gigantische Luftströme

Die Zunahme verheerender sommerlicher Wetter-Extreme steht wahrscheinlich in Verbindung mit dem vom Menschen verursachten Klimawandel, wie immer mehr Belege zeigen – und wie das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung in einer Pressemitteilung informiert. Gigantische Luftströme umkreisen die Erde (Jetstreams), wellenförmig schwingen sie zwischen Tropen und Arktis auf und ab. Diese planetaren Wellen transportieren Wärme und Feuchte. Wenn sie ins Stocken kommen, können Dürren oder Fluten entstehen. Die globale Erwärmung durch Treibhausgase aus fossilen Brennstoffen schafft Bedingungen, die ein solches Stocken begünstigen, hat jetzt ein internationales Team von Wissenschaftlern herausgefunden und in in nature Scientific Reports publiziert. weiterlesen…

Zweiter Blick auf die Sonne

Max-Planck-Projekt Sunrise II

Wabernde Fibrillen, aufblitzende Hitzenester und die Entstehungsorte koronaler Bögen: 13 Artikel, die am 24.03.2017 im Fachjournal Astrophysical Journal Supplement erschienen, bieten einen Überblick über die Ergebnisse des Zweitfluges des ballongetragenen Sonnenobservatoriums Sunrise – so eine Medienmitteilung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS). weiterlesen…

PIK: „Carbon Law“ soll CO2 bis 2050 auf Null bringen

Klimaforscher verlangen alle zehn Jahre Halbierung des weltweitem Kohlendioxid-Ausstoßes

Wenn der Welt-CO2-Ausstoß alle zehn Jahre halbiert würde, könnte die Erderwärmung in erträglichen Grenzen gehalten werden. Klimaforscher aus Potsdam, Stockholm, Laxenburg und Melbourne sind überzeugt, eine solche Strategie könne „disruptive Innovationen“ in Gang setzen, die klimaschädliche fossile Brennstoffe wie Öl und Kohle lange vor 2050 überflüssig machen würden, erklärte das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) am 23.03.2017. weiterlesen…

Größte künstliche Sonne scheint in Jülich

Vielfaches der Sonnenstrahlung

Die größte künstliche Sonne der Welt scheint seit dem 23.03.2017 in Jülich. Der nordrhein-westfälische Umweltminister Remmel nahm gemeinsam mit Georg Menzen vom BMWi und DLR-Vorstand Prof.  Lemmer die neue Forschungsanlage „Synlight“ in Betrieb. Mit ihren 149 auf einen Fleck ausgerichteten Xenon-Kurzbogenlampen kann sie viel intensivere Sonnenstrahlen erzeugen, als wir sie kennen. Durch ihre Wetterunabhängigkeit sollen mit der Kunstsonne unter anderem Produktionsverfahren für solare Treibstoffe, wie beispielsweise Wasserstoff, entwickelt werden. So könnte etwa der Flugverkehr umweltfreundlicher werden. weiterlesen…

Bundestag beschließt Endlagersuch-Gesetz

Eine Million Jahre sichere (?) Lagerung hochradioaktiven Atommülls

Bis 2031 soll die Entscheidung für einen Standort gefallen sein, 2050 die Lagerung beginnen: Der Bundestag hat das Gesetz zur Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll beschlossen. Von Beginn der Standortauswahl an sollen Bürger und Betroffene in das Verfahren eingebunden werden. Das Gesetz regelt das Verfahren zur Suche nach einem Standort in Deutschland für die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle. Er soll die größtmögliche Sicherheit für einen Zeitraum von einer Million Jahren gewährleisten – so eine Medienmitteilung der Bundesregierung. Das Bundeskabinett hatte sich bereits am 21.12.2016 auf einen Gesetzentwurf zur Fortentwicklung des Standortauswahlgesetzes (StandAG) verständigt. weiterlesen…

acatech unterstützt internationales Energiewende-Monitoring


T20 Policy Brief

Der weltweite Umbau der Energieversorgungssysteme – weg von hohen Treibhausgasemissionen hin zu mehr Nachhaltigkeit – sollte von einem unabhängigen Expertengremium begleitet werden. Dies fordern 22 Wissenschaftler in einem Impulspapier zur deutschen G20-Präsidentschaft. acatech unterstützt einer Medienmitteilung zufolge das gemeinsame Anliegen der Autoren aus Deutschland, China, Australien, Japan und Großbritannien. weiterlesen…