Schutz geht vor Wiederherstellung

Restaurierung zerstörter Ökosysteme problematischer als gedacht

Regenwald brennt südlich von Boavista/Brasilien 1991 - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftDie Presseabteilung des Deutsches Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig hat am 10.02.2017 eine Studie vorgestellt, in der Ökosystem-Management-Strategien untersucht wurden. Die Ergebnisse waren durchaus unerwartet.
weiterlesen…

Erster Flug mit Biodiesel

Schwedisches Kampfflugzeug fliegt mit Öko-Sprit

Das Jagdfluzeug Gripen von Saab habe zum ersten Mal Testflüge mit Biokraftstoff absolviert – dies zeige, dass das Flugzeug mit einem alternativen Treibstoff geflogen werden kann und wertvolle Kenntnisse für die zukünftige Nutzung alternativer Treibstoffe liefere, so eine Medienmitteilung des schwedischen Flugzeugbauers. weiterlesen…

Neuer Katalysator zur CO2-Umwandlung

Amsterdamer Forscher erfinden mögliches Mittel zur nachhaltigen Kohlendioxid-Nutzung

Forscher der Universität Amsterdam (UvA) haben einen neuen Katalysator erfunden, der CO2 effizient in Kohlenmonoxid (CO) umwandeln kann. Dies bereits zur Patentierung angemeldete Erfindung ermöglicht die nachhaltige Nutzung von CO2, eines wirksamen, in Zusammenhang mit dem Klimawandel stehenden Treibhausgases. Wenn es in einem größeren Maßstab funktioniert, könnte der neue Katalysator eine praktische Möglichkeit zur Umwandlung von CO2 in nützliche Chemikalien bereitstellen. weiterlesen…

Antriebskräfte der Eisberg-Wanderungen entschlüsselt

Antarktis-Forschung: Tafeleisberge treiben acht Jahre und länger durch das Südpolarmeer und schmelzen vor allem an der Unterseite

Wenn in absehbarer Zukunft am Larsen-C-Schelfeis in der Antarktis ein Tafeleisberg von der annährend siebenfachen Größe Berlins abbricht, beginnt für ihn eine Wanderung, deren Route Klimawissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung schon jetzt ziemlich genau vorzeichnen können. Den Forschern ist es nämlich gelungen, die Drift antarktischer Eisberge durch das Südpolarmeer treffend zu modellieren und dabei die physikalischen Antriebe ihrer Wanderung und ihres Schmelzens zu identifizieren. Welche Kräfte dabei maßgeblich wirken, hängt nämlich von der Größe des Eisberges ab. Die neuen Ergebnisse sind im Online-Portal des Fachmagazins Journal of Geophysical Research: Oceans erschienen. (Foto: Eisberg im Amundsenmeer – Foto © Thomas Ronge/awi.de)

weiterlesen…

876 Millionen für Energieforschung

Zypries: „Energieforschung ist strategisches Element der Energiewende“ – Bundesbericht Energieforschung 2017

Bundesbericht Energieforschung 2017- Titel © Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit (LBF), Ursula Raapke: Verbundvorhaben unverDROSSen - Detektion, Prüfung und Bewertung von Dross im Großgussbereich. Gefördert durch das BMWi, Förderkennzeichen 0325802ADas Bundeskabinett hat in seiner Sitzung am 12.04.2017 den von der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, vorgelegten Bundesbericht Energieforschung 2017 beschlossen. Der Bericht gibt einen ausführlichen Überblick über die Förderpolitik der Bundesregierung in der Energieforschung und fasst Fördermittel der Bundesländer und der EU-Forschungspolitik im Energiebereich zusammen. Fortschritte und aktuelle Entwicklungen in der Forschungsförderung werden damit transparent dargestellt. weiterlesen…

Klimawandel wirkt sich auf Natur aus

Aus friedlichem Miteinander wird plötzlich Konkurrenz

Wissenschaftler sind sich einig darüber, dass der Klimawandel nicht nur Hitzewellen und Überschwemmungen verursacht, sondern auch die biologische Vielfalt verringert. Doch die spezifischen Prozesse, die zum Artenverlust führen, sind jedoch noch wenig erforscht. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig und der Universität Leipzig haben nun in einem verblüffenden Experiment eine der möglichen Ursachen für den Artenverlust durch Klimawandel gefunden: Bei steigenden Temperaturen verändern sich die komplexen Beziehungen zwischen den Arten. Beutetiere werden nicht nur zu stärkeren Konkurrenten um knappe Ressourcen, sondern auch noch begehrter als Beute für ihre Räuber. Die Forschungsergebnisse wurden im Fachjournal Proceedings of the Royal Society B veröffentlicht. weiterlesen…

„(De-)zentrale Energiewende – Wirklichkeiten, Widersprüche und Visionen“


Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung erschienen

Die Energiewende in Deutschland stellt zunehmend zentralisierte Strukturen der Gewinnung, Bereitstellung, Verteilung und Vermarktung von Energie in Frage. Im Spannungsfeld von zentralisierten und dezentralisierten Energiesystemen stellen sich vielfältige Forschungsfragen, die sich kaum aus einer einzigen wissenschaftlichen Perspektive heraus beantworten lassen. Ein Vierteljahrsheft zur Wirtschaftsforschung des DIW zum Thema. weiterlesen…

Es gibt noch Euratom-Projekte

Fraunhofer IZFP mit neuer Kabel-Prüf-Technik

Ungeachtet des deutschen Atomausstiegs spielt diese in Europa und der Welt nach wie vor eine entscheidende Rolle. Da sei es wichtig, den Zustand internationaler Anlagen bewerten zu können. In einem Atomkraftwerk liegen durchschnittlich 25.000 Kabel mit 1.500 km Länge teilweise unter rauen Bedingungen wie erhöhter Temperatur und radioaktiver Bestrahlung: Das lasse die Isolierung altern und verspröden, wobei schlimmstenfalls Risse und Kurzschlüsse entstehen könnten. Wie kann man mögliche Alterungsprozesse der Kabel frühzeitig erkennen? weiterlesen…

Trump macht Klima-Blockade wahr

G7 bekennen sich nicht zum Klimaschutz

Der Klimawandel wartet nicht (Erdgasreklame) – Foto © Gerhard Hofmann Agentur Zukunft, für für SolarifyPräsident Trump sieht sich nicht an die Zusagen seines Vorgängers Obama gebunden und will dessen Klimaschutzpolitik aushebeln. Wie die Frankfurter Rundschau am 10.04.2017 mitteilte, war es den Energieministern wegen der Blockadehaltung der USA beim Ministertreffen in Rom nicht möglich, die notwendige Einstimmigkeit herzustellen. weiterlesen…

Billiges Heizöl, teurer Strom

Gegenwärtige Abgaben und Umlagen auf Energie verhindern Erfolg der Energiewende

Studie Neue Preise für Energie - Titel © Agora Energiewende; E-Bridge; Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW); TU Clausthal ;Gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen E-Bridge, dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und der TU Clausthal hat der Thinktank Agora Energiewende die Grundlagenstudie „Neue Preismodelle für Energie“ erarbeitet. Wie die Presseabteilung von Agora Energiewende am 10.04.2017 mitteilt, wurde eine große Unwucht bei Energiepreisen zugunsten klimaschädlicher Energie konstatiert. Die nächste Großbaustelle für den klimafreundlichen Umbau des Energiesystems, müsse die Reform des Abgaben- und Umlagensystems sein. (Titel: Studie Neue Preise für Energie – © Agora Energiewende; E-Bridge; Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW); TU Clausthal ;) weiterlesen…