CO2-Reduktion kostet mehr als 100 Milliarden Euro
Europäische Stahlindustrie vor Mega-Investition in Wasserstoff-Technik
Die europäische Stahlindustrie ist unter Zugzwang: Im Augenblick ist das stahlproduzierende Gewerbe mit 22 Prozent der größte industrielle CO2-Emittent in Europa. Gleichzeitig hat die Europäische Union zur Erfüllung des Pariser Klimaabkommens beschlossen, bis 2050 klimaneutral zu werden. Mit den derzeit angewandten Methoden zur Herstellung von Roheisen und Stahl, wird dieses Ziel verfehlt. Deshalb müssen die Unternehmen ihre Produktion auf eine neue, großflächig einsetzbare und vor allem klimaneutrale Technologie umstellen. Ein weiteres Problem: Die Zeit drängt. Denn es bleiben nur noch fünf bis zehn Jahre, um die technologische Neuausrichtung einzuleiten, die dann in 30 Jahren vollendet sein soll. Eine Studie der Unternehmensberatung Roland Berger unter dem Titel „The future of steelmaking – How the European steel industry can achieve carbon neutrality“ bewertet mögliche Technologien und zeigt auf, wie eine Transformation gelingen kann. weiterlesen…
Grüner Wasserstoff ist ein wichtiger Baustein für die Energiewende. Der klimafreundliche Energieträger wird mit Hilfe der Wasser-Elektrolyse aus Ökostrom erzeugt. Viele große Volkswirtschaften planen derzeit den Einstieg in die Industrialisierung der Wasserstoff-Technologie. Auch Baden-Württemberg möchte in die Produktion von Elektrolyseuren und der dafür erforderlichen Komponenten einsteigen. Ein Projekt unter Federführung des
Die Bundesregierung hat mit dem “Klimaschutzprogramm 2030” ihre Förderung umweltfreundlichen und effizienten Heizens auf ein ganz neues Niveau gehoben. Wer seine alte Heizung jetzt durch eine nachhaltige Art der Wärmeerzeugung ersetzt, kann 45 % Zuschuss vom Staat erhalten, im Neubau sind 35 Prozent der Kosten – so der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie in einer Medienmitteilung über das Programm
Die Corona-Krise hat auch im Luftverkehr zu massiven Veränderungen geführt. Verwaiste Flughäfen, kaum Passagiere, stillgelegte Flotten und Kurzarbeit bestimmen das Bild. Weniger Abgase und weniger Lärm gehören zu den positiven Auswirkungen. Angesichts der fortschreitenden Klimakrise warnt der
„Eine wettbewerbsfähige Wirtschaft, stabile Beschäftigungsverhältnisse und das Erreichen ambitionierter Klimaziele setzen voraus, dass Europa verstärkt in zukunftsfähige Technologien investiert und sich frühzeitig auf den Weg zur Klimaneutralität macht. Europa muss eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz und bei der Energiewende einnehmen, um alle Wirtschaftsbereiche ökologisch zu modernisieren und seine Technologieführerschaft auszubauen. Die Industriestrategie der EU-Kommission legt hierfür zwar einen groben Fahrplan vor, doch ein zentraler Wegweiser fehlt: die Rolle der Erneuerbaren Energien, die am effizientesten und kostengünstigsten zu einer dekarbonisierten Wirtschaft führen“, betont
Der lange erwartete Entwurf des Wirtschaftsministeriums will die Auswirkungen der Corona-Krise mittels Fristverlängerungen für Ausschreibungsanlagen mit einem Zuschlag vor dem 01.03.2020 um sechs Monate entschärfen und Ausnahmen für Bürgerwind beenden, enthält aber nichts Neues zum Thema Solardeckel und
Die drastischen Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus verhindern nicht nur viele möglicherweise tödliche Covid-19-Fälle. Der damit verbundene beispiellose wirtschaftliche Rückgang etwa im Verkehr, bei der Stromerzeugung oder in der Industrie wirkt sich auch auf die globale Luftqualität aus. Die sauberere Luft hat wiederum einen positiven Effekt auf die menschliche Gesundheit, wie ein internationales Wissenschaftlerteam ermittelte: weniger Luftverschmutzung führt zu weniger vorzeitigen Todesfällen vor allem unter Erwachsenen und Asthmaerkrankungen bei Kindern. Mehr zu einer kürzlich veröffentlichten Studie in der 
Windgeneratoren, Solaranlagen, Niedrigenergielampen, Elektromotoren: Neue Technologien tragen dazu bei, Ressourcen zu schonen und die Umwelt zu schützen. Gewerbliche Schutzrechte helfen dabei, Innovationen wirtschaftlich zu nutzen und sind ein Anreiz für Neuentwicklungen. Unter dem Motto „Innovate for a green future“ (Erfinden für eine grüne Zukunft) stand der diesjährige Welttag des geistigen Eigentums, veranstaltet am 26.04.2020 von der
„‚Wir leben am Rande des Friedens‘, so beschrieb Siegfried Lenz bei der Verleihung des Friedenspreises des deutschen Buchhandels den Zustand unserer Zeit. Heute mehr denn je. Auch in Europa erleben wir einen unfertigen und gefährdeten Frieden. Nicht allein, weil es zu einer Widerkehr des Irrsinns der Hochrüstung und des Abbaus der Rüstungskontrolle gekommen ist. Weil Gewalt in neuen, sogar globalen Formen auftritt, müssen wir auch unser Verständnis von Frieden weiter fassen,“ so beginnt der Redetext Müllers, Umweltstaatssekretär a.D. (auf der