Tricksen und Täuschen
Corona als Vorwand, Klimaschutz und Energiewende erst einmal zu verschieben
von Klaus Oberzig
„Im Schatten von Corona wird auch beim Thema Energiewende getäuscht und getrickst. Die für viele Solarfreunde erst einmal schlüssig scheinende Auskunft, wegen des Virus habe man in den Ministerien keine Zeit, sich um Erneuerbare Energie und Klimaschutz zu kümmern, stellt sich als Schwindel heraus,“ schreibt Klaus Oberzig auf der Internetseite der Deutschen Gesellschaft für Solarenergie. weiterlesen…
Erneuerbarer Wasserstoff kann die Mobilität grüner machen. Dafür müssen jedoch die Kosten sinken. Wie das geht, erproben Energiewirtschaft und Forschung derzeit in einer industriellen Power-to-Gas-Anlage im süddeutschen Grenzach-Wyhlen. Die Megawattanlage ist im April 2020 seit vier Monaten in Betrieb und funktioniert zuverlässig. Auch ein daran angeschlossener Forschungselektrolyseur läuft sehr erfolgreich. Das
„Wunderantrieb“ nennt der
„Stillstehende Fabriken, kaum noch Autos auf den Straßen und nur wenige Flugzeuge in der Luft. Corona sorgt dafür, dass die Treibhausgasemissionen zurückgehen und Millionen von Tonnen CO2 eingespart werden. Auf das Klima wirkt sich die Epidemie also positiv aus – zumindest kurzfristig“, schreibt
Es ist ein simples Experiment, das jedem Chemielehrer die Aufmerksamkeit eines jeden noch so gelangweilten Schülers garantiert. Einen Luftballon mit gasförmigem Wasserstoff explodieren zu lassen – am besten vor einer Tafel, damit man den Wasserfleck, der dabei entsteht, gut erkennen kann. Aufmerksamkeit bekommt der Wasserstoff inzwischen auch von Politik und Industrie. Denn es ist dieser Wasserfleck, der großes Potential verspricht: Verbrennt Wasserstoff, entsteht Wasserdampf. Kein klimaschädliches Kohlenstoffdioxid, kein Feinstaub, keine anderen Gase, die unsere Atmosphäre aufheizen. Energie ohne Emissionen, das ist ein Traum, der technologisch schon längst möglich wäre. Lange galt Wasserstoff als Nischentechnologie. Das ändert sich gerade. Für die Schwerindustrie ist das eine Chance auf dem Weg zur Klimaneutralität, wie
Die
Nachhaltigere, effizientere und umweltfreundlichere Technologien zur Energiewandlung wie Brennstoffzellen werden im Zuge der Energie- und Mobilitätswende eine immer größere Rolle spielen. Schon heute kommen Brennstoffzellen, vor allem Polymer-Elektrolyt-Membran-Brennstoffzellen (PEMFC) in wasserstoffbetriebenen Automobilen zum Einsatz. Mit der steigenden Verbreitung dieser Technologie wird spätestens 2030 eine größere Menge dieses Brennstoffzellentyps sein Lebensende erreicht haben. Aufgrund des hohen Anteils an wertvollen Technologiemetallen und ökologischen Betrachtungen ist ein effizientes Recycling von in PEM-Brennstoffzellen enthaltenen Materialien notwendig. Jedoch ist ein für Brennstoffzellen maßgeschneiderter Recyclingprozess derzeit industriell nicht verfügbar. Dieser Herausforderung stellt sich nun einer
Die Energieerzeugung durch Wind, Sonne oder Wasser trifft oft nicht auf die gleiche Nachfrage von Industrie und Privathaushalten. In Ländern mit großen topographischen Höhenunterschieden können traditionelle Pumpspeicherkraftwerke die Energie nach Bedarf zwischenspeichern. Das Projekt ALPHEUS (an dem die
Ein internationales Forscherteam aus China, Großbritannien, Indien, Kanada und Deutschland (HZB und HZDr) hat erstmals in einem Experiment die Existenz von magnetischen „Bethe-Strings“ in einem Kristall nachgewiesen. Damit ist, so ein Artikel unter dem Titel „Dispersions of many-body Bethe strings” in
Die Umstellung des Energiesystems auf rein Erneuerbare Energieträger stößt auf eine große Herausforderung: den Winter – beziehungsweise die Versorgungslücke in dieser Jahreszeit. Durch Umwandlung von überschüssigem Sommerstrom in synthetisches Gas kann erneuerbar erzeugte Energie auch sonnen- und windarmen Zeiten ausreichend zur Verfügung stehen – zudem könnten Langstreckenlastwagen damit betrieben klimafreundlich werden. Der Kanton Zürich hat großes Interesse am Ersatz fossiler durch Erneuerbare Energien und unterstützt das Forschungsprojekt