Polen neues Mekka der Solarstrombranche?

Klimaschutzkonferenz in Katowice eröffnet Chancen für Erneuerbare

Die UN-Klimakonferenz COP24 in Katowice hat Polen in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt – und auch seine Energiepolitik. Das mag der polnischen Regierung nicht sonderlich schmecken, denn sie hat ein dunkles Problem: Kohle. Die Smogbelastung ist in manchen Städten so hoch, dass ihre Bewohner in zwölf Monaten einer gesundheitliche Belastung ausgesetzt sind, als würden sie 25.000 Zigaretten rauchen. Polens Elektrizität wird noch immer zu drei Vierteln von der Kohle diktiert – das Land ist damit international Hochburg der fossilen Stromerzeugung. Photovoltaik hat laut Angaben der Polnischen Gesellschaft für Photovoltaik nur einen Anteil von unter einem Prozent am Energiemix, stellt die Agentur Solar Professionell fest und wirbt für die neue Messe Re-energy expo Warschau. weiterlesen…

Vestas knackt die 100-Gigawatt-Marke

Mehr als 66.000 Anlagen in rund 80 Ländern

Windgenerator in Brandenburg Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyNach eigenen Angaben hat der dänische Windkraftanlagenhersteller MHI (Mitsubishi Heavy Industries) Vestas nach knapp 40 Jahren Ende 2018 die 100 Gigawatt-Marke bei seinen Installationen überschritten. Den Wert habe man durch die Errichtung einer V110-2,0 MW-Turbine beim Wind XI-Projekt von MidAmerican Energy in Iowa, USA, erreicht. weiterlesen…

Ammoniak aus Hüttengasen

Weiterer Schritt zur CO2-freien Stahlproduktion

„Carbon2Chem startet gut ins neue Jahr“, meldete thyssenkrupp am 10.01.2019 in einer Medienmitteilung: thyssenkrupp habe erstmals Ammoniak aus Hüttengasen hergestellt. Ammoniak ist eine Chemikalie, aus der Kunstdünger für die bessere Versorgung mit Nahrungsmitteln hergestellt wird. Hüttengase sind Gase aus der Stahlproduktion, die unter anderem C02 enthalten. Es ist weltweit das erste Mal, dass Gase aus der Stahlproduktion einschließlich des darin enthaltenen CO2 in Ammoniak umgewandelt werden. weiterlesen…

Uniper baut neues Gaskraftwerk

Verbindliche Ziele für Erneuerbares und dekarbonisiertes Gas gefordert

Im Zuge der Energiewende werden weiterhin Gaskraftwerke gebraucht. Der Düsseldorfer E.ON-Ableger Uniper kündigte jetzt „etwas überraschend“ – wie am 09.01.2018 auf pv magazine schreibt – den Bau eines neuen 300-MW-Gaskraftwerks im bayerischen Irsching (bei Ingolstadt) an, der erste Neubau seit 2011 soll als „Sicherheitspuffer“ für die Netzstabilisierung dienen. Netzbetreiber TenneT hat den Zuschlag erteilt. Eurogas fordert inzwischen, im anstehenden EU-Gaspaket verbindliche Ziele für erneuerbares und dekarbonisiertes Gas festzuschreiben. weiterlesen…

Auch RWE macht in CO2-to-Methanol

Mit Carbon2Chem vergleichbares Forschungsprojekt

„Mit Kohlendioxid den Lkw antreiben“ oder „Kraftstoff aus Abgasen“ lauteten die Überschriften einiger Veröffentlichungen eines RWE Power-Projekts am , das große Ähnlichkeiten mit dem vor zwei Jahren von der thyssen AG mit 17 weiteren wissenschaftlichen Instituten und Unternehmen gestarteten Großvorhaben Carbon-to-Chem (C2C) aufweist (siehe: solarify.eu/co2-als-rohstoff-carbon2chem). (Foto © Franziska Vogt für Solarify) weiterlesen…

Berlins Verwaltung führend in Nachhaltigkeit

Bundesweiter Vorreiter bei umweltverträglicher Beschaffung

Der Berliner Senat hat einer Medienmitteilung folgend in seiner Sitzung am 08.01.2018 auf Vorlage der Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, – nach Stellungnahme durch den Rat der Bürgermeister – die zweite Aktualisierung und Fortschreibung der „Verwaltungsvorschrift Beschaffung und Umwelt“ beschlossen. Damit wird Berlin bundesweit zum Vorreiter für eine umweltverträgliche Beschaffung von Gütern, Geräten, Bau- und Dienstleistungen. weiterlesen…

Wuppertals Stadtwerkechef neuer Energie- und Digitalstaatssekretär

Altmaier sendet Signal an kommunale Energie- und Wasserbetriebe

Der Chef der Stadtwerke Wuppertal, Andreas Feicht, Jahrgang 1971, wechselt zum 01.02.2018 als beamteter Staatssekretär für Energie und Digitales ins Bundeswirtschaftsministerium. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) nannte Feicht einen hervorragenden Manager für die Energiewende. Neben Ulrich Nußbaum und Claudia Dörr-Voß verfügt das Ministerium dann wieder über drei Staatssekretäre. Die Energieaufgaben hatte zwischenzeitlich Nußbaum übernommen. weiterlesen…

„Wir haben keinen Planeten B“

Bischof Fürst fordert sehr viel mehr Einsatz für Klimaschutz

Höchste Zeit zum Handeln: Der Bischof von Rottenburg-Stuttgart, Gebhard Fürst, fordert sehr viel mehr Einsatz für den Klimaschutz weltweit. „Die Erde ist unser einziges gemeinsames Haus, das wir bewohnen können. Wir haben keinen Planeten B.“ Ein Interview mit dem Kirchenmann im Domradio Köln am 07.01.2019: weiterlesen…

„Es wird ein entscheidendes Jahr“

Beim Klimaschutz sollen endlich Taten folgen

2019 soll das Jahr der Energiewende werden: Dem Einstieg in die grünen Energien soll der Ausstieg aus den fossilen Kraftwerken folgen. Auch ein neues Gesetz soll dabei helfen, Ende März soll ein erster Entwurf vorliegen. Umweltschützern zufolge ließen sich die Kohlekraftwerke bis 2030 locker abschalten – Industrie und Gewerkschaften hingegen befürchten steigende Strompreise und den Verlust von Jobs. am 08.01.2019 in der Süddeutschen Zeitung über das Gerangel um den schrittweisen Ausstieg aus den fossilen Kraftwerken. weiterlesen…

„Möglicherweise gutes Jahr für Bewusstseinswandel“

Klimaforscher Schellnhuber über 2018

2018 seien die Emissionen weltweit leider gestiegen, sagte der Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber im Deutschlandfunk. Doch bei den Menschen habe ein Bewusstseinswandel eingesetzt. Sie hätten die Gefahren des Klimawandels erkannt und wollten sie nicht länger hinnehmen. Der frühere Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) im Gespräch mit Deutschlandfunkredakteur Philipp May. weiterlesen…