25 Jahre innovative Biogasentwicklung

Hans-Josef Fell, Präsident der Energy Watch Group und Mit-Autor des EEG 2000 resümiert über 25 Jahre Biogas

Viele Pioniere, zum Teil Biolandwirte, die oftmals schon vor dem EEG mit großem persönlichen Einsatz und unter schwierigsten ökonomischen Bedingungen gerade in Deutschland den Grundstein für die rasante Entwicklung der Biogastechnik in der Welt legten, waren unter den Gästen. In der Tat kann die Biogasbranche auf eine erfolgreiche Entwicklung stolz sein. Auf der gleichzeitig stattfindenden Messe und Tagung „Biogas Convention and Trade Fair“ zeigten viele Unternehmen die neuesten Entwicklungen und ihre Innovationskraft. Dabei wurde auch klar wohin die Biogasentwicklung der kommenden Jahre gehen wird. weiterlesen…

Indirekter CO2-Ausstoß der EE behindert E-Wende nicht

Lebenszyklus-Emissionen von Wind und Sonnenenergie kein Hindernis für Dekarbonisierung des Energiesektors

Anders als manche Kritiker argumentieren, fanden die Forscher nicht nur heraus, dass Wind- und Solarenergie zu den Technologien mit der günstigsten indirekten Emissionsbilanz gehören. Sie zeigen auch, dass eine vollständige Dekarbonisierung des globalen Energiesektors durch den Ausbau dieser Technologien nur zu geringen indirekten Treibhausgasemissionen führen würde – und somit die Transformation hin zu einer klimafreundlichen Stromversorgung nicht maßgeblich behindern würde. weiterlesen…

China: Erstes vollelektrisches Frachtschiff


Eine Werft in Guangzhou nimmt das erste vollelektrische Frachtschiff der Welt in Betrieb

In Guangzhou, der Hauptstadt der Provinz Guangdong, ist seit kurzem das weltweit erste vollelektrische Frachtschiff unterwegs, wie Doris Holler von Oekonews mitteilt. Das Schiff kann mit einer Ladung von 2.000 Tonnen beladen werden. Das Frachtschiff hat eine Reichweite von rund 80 Kilometern und ist 70,5 Meter lang. Es hat eine Batterie mit 2400 kWh. Seine Höchstgeschwindigkeit beträgt bei 12,8 kmh. weiterlesen…

Osteuropa auf dem Weg zur Energiewende

Veranstaltungsbericht der Böll-Stiftung

Der weitgehende Umstieg auf Erneuerbare Energieträger bis 2050 ist auch für die Ukraine und Belarus technisch möglich und ökonomisch sinnvoll. Zu diesem Schluss gelangen die nach anerkannten wissenschaftlichen Modellen berechneten Szenarien, deren Ergebnisse am 08.12.2017 in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin präsentiert und diskutiert wurden. Robert Sperfeld berichtet von der Tagung. weiterlesen…

Sofortprogramm Saubere Luft 2017-2020

Bundesregierung veröffentlicht Förderrichtlinien für alternative Antriebe

Die Bundesregierung unterstützt im Rahmen ihres Sofortprogramms „Saubere Luft 2017-2020“ belastete Städte und Kommunen durch neue Förderrichtlinien für mehr schadstoffarme Fahrzeugflotten, die Umstellung auf alternative Antriebe und mehr Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität. Dafür wurden am 15.12.2017 im Bundesanzeiger die aktualisierte Förderrichtlinie Elektromobilität des BMVI, und die neue Richtlinie „Elektro-mobil“ des BMUB und des BMWi zur Förderung und Entwicklung der Elektromobilität veröffentlicht. weiterlesen…

Warten auf die Disruption oder offensiv handeln

„Hallo SPD, habt ihr den Kohleausstieg vergessen?“

Es wäre Klaus Oberzig kommentiert in der Rubrik „en détail“ der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. am 15.12.2017 den Leitantrag der vergangene Woche vom SPD-Parteitag verabschiedet wurde: Es wäre eigentlich nicht der Rede wert, denn neu ist diese Feststellung nicht. Sie ist unterlegt durch die Politik der Schwarz-Roten Bundesregierung während der vergangenen vier Jahre, sowie die der SPD-geführten Landesregierungen in Brandenburg und NRW. Die Liebe zur Kohle, besonders zur Braunkohle, scheint bei den Sozialdemokraten quasi zur DNA ihre Parteiexistenz zu gehören. weiterlesen…

Smartes Risikomanagement

7. Energiewende-Trialog: „Wie schaffen wir robuste digitalisierte Energieinfrastrukturen?“

Was funktioniert, macht keine Schlagzeilen – wie die europäische Stromversorgung. Einer der letzten folgenreichen Ausfälle war im Herbst 2006. Nach dem schlecht koordinierten Abschalten zweier Leitungen blieben fast zehn Millionen europäische Haushalte ohne Strom. Den Ausfall hätte der konsequente Einsatz von Informationstechnologien wahrscheinlich verhindert. Mittlerweile tragen diese im verstärkt dezentralen und von Erneuerbaren geprägten Energiesystem zur Versorgungssicherheit bei.Gleichzeitig macht die Digitalisierung Störungen durch Datenfehler oder Hackerangriffe wahrscheinlicher. Über Chancen und Risiken diskutierten Energiefachleute beim siebten Trialog der HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform und des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) am 15.12.2017 in Berlin. weiterlesen…

100 Prozent Solarstrom

SMA stellt Karibikinsel auf Hybridlösung um

Die Texter wurden poetisch. „Meeresrauschen statt Dieseldröhnen“, begann die Medienmitteilung mit dem Inhalt, dass die zu den Niederlanden gehörende Karibikinsel St. Eustatius (350 km östlich von Purto Rico) tagsüber ausschließlich mit sauberem Solarstrom versorgt werde. Die Kasseler SMA Solar Technology AG (SMA) und ihre Tochtergesellschaft SMA Sunbelt Energy GmbH haben das im vergangenen Jahr dort in Betrieb gegangene PV-Diesel-Hybrid-System erweitert. Mit der auf 4,15 MW verdoppelten Leistung des PV-Parks (Foto) sowie der erweiterten Kapazität des Batteriespeichers auf rund 5,9 MWh spare der lokale Energieversorger Statia Utility Company (STUCO) jährlich rund 1,7 Millionen Liter fossile Brennstoffe. weiterlesen…

Marktanteile von grünen Produkten steigen

CO2-Emissionen im Konsumsektor dennoch unverändert

Der Umsatz mit grünen Produkten in den Konsumbereichen Wohnen, Mobilität und Ernährung ist 2015 um sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Dennoch haben sich die CO2-Emissionen im Konsumsektor kaum verändert. Dies zeigt die Studie „Grüne Produkte in Deutschland 2017 – Marktbeobachtungen für die Umweltpolitik“ des Umweltbundesamtes (UBA). So sind die CO2-Emissionen im Konsumbereich von 7,9 Tonnen pro Person und Jahr im Jahr 2005 lediglich um ein Prozent auf 7,8 Tonnen im Jahr 2014 gesunken. weiterlesen…

Wirtschaftlichkeitstool für energetische Sanierungen

dena: neue Version der Arbeitshilfe für Baufachleute online

Ob und wann sich energetische Sanierungsmaßnahmen in Ein- und Zweifamilienhäusern rechnen, können Baufachleute einer Medienmitteilung vom zufolge ab sofort wieder online mit dem Wirtschaftlichkeitstool der Deutschen Energie-Agentur (dena) ermitteln. Die Arbeitshilfe für Architekten, Planer und Energieberater wurde von der dena aktualisiert und steht jetzt in einer überarbeiteten Version kostenfrei zur Verfügung. Das Onlinetool soll Baufachleuten die Berechnung der Wirtschaftlichkeit einer Sanierung erleichtern und sie durch die übersichtliche Darstellung der Ergebnisse beim Kundengespräch unterstützen. weiterlesen…