Förderung privater Ladestationen startet

Ab 24.11. 2020 Investitionszuschuss von 900 € pro installierter Ladesäule am Haus

Hausbesitzer können laut einer Medienmitteilung vom 20.11.2020 aus der kfw ab 24.11.2020 Zuschüsse für den Einbau einer Elektroauto-Ladestation bei der bundeseigenen KfW-Bank beantragen. Für Kauf, Einbau und Anschluss können sie pro Ladepunkt 900 Euro Förderung erhalten, wie die KfW in Frankfurt am Main mitteilte. Bedingung ist, dass der Strom der Ladestation zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammt. weiterlesen…

„Noch Luft nach oben bei sauberen Energieformen“

Atomenergie contra Photovoltaik contra Windenergie

„Der Klimawandel verlangt es. Die Menschheit muss schnell von fossilen auf Erneuerbare Energieträger umsteigen. Doch auf welche?“ fragt Alexander Rauscher, Physiker und Imaging-Scientist an der University of British Columbia in Kanada, zu Beginn eines Artikels im Wiener Standard vom 21.11.2020. Rauschers erste Antwort: „Die Kernspaltung wird oft als nahezu emissionsfreie Energiequelle ins Spiel gebracht.“ Denn: Laut Weltklimarat (IPCC) produziere Kernenergie 60-mal weniger CO2-Emissionen als Kohle. Außerdem gelte sie statistisch betrachtet als ziemlich sicher. weiterlesen…

„Widerstandsfähigkeit stärken und technologisch souveräner werden“

Rede Karliczeks zum Bundesbericht Forschung und Innovation 2020

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, hielt am 19.11.2020 eine Rede vor dem Deutschen Bundestag in Berlin zum Bundesbericht Forschung und Innovation 2020 (BuFI). Der am 13.05.2020 von der Bundesregierung beschlossene und am 19.11.2020 in den Bundestag eingebrachte Bericht bietet einen umfassenden Überblick über die Aktivitäten des Bundes und der Länder zu Forschung und Innovation. Der alle zwei Jahre erscheinende Bericht stellt die aktuellen Strukturen, Prioritäten und die Ziele der Forschungs- und Innovationspolitik in Deutschland dar – vor allem Digitalisierung und technologische Souveränität, pharmazeutische Forschung und Entwicklung von klimafreundlichen Technologien. Solarify dokumentiert die Rede. weiterlesen…

Kalifornien wieder Vorreiter

Lancaster erste Wasserstoff-Stadt der USA

„Wasserstoff ist Zukunft, ist die Dekarbonisierungsstrategie der Zukunft, und wir werden die Bemühungen anführen,und andere Städte werden in die Fußstapfen von Lancaster treten“, sagte Bürgermeister R. Rex Parris einer Medienmitteilung seiner Stadtverwaltung zufolge, als er kürzlich am 13.11.2020 seine 150.000-Seelen-Gemeinde zur ersten Wasserstoffstadt Amerikas erklärte. Parris hatte schon vor mehr als einem Jahrzehnt mit einem Projekt zur Dekarbonisierung der Stadt 70 km nördlich von Los Angeles mittels Wasserstoff begonnen. weiterlesen…

Kleiner Anstoß schaukelt sich auf

CO2 aus dem Boden – „positive“ Rückkopplungen

Das vom Weltklimarat IPCC 2018 in seinem Sonderbericht zum 1,5-Grad-Ziel (solarify.eu/ipcc-sonderbericht) errechnete CO2-Budget der Menschheit ist nicht sehr groß: Nur noch 420 Milliarden Tonnen CO2, wenn wir mit Zwei-Dritteln Wahrscheinlichkeit 1,5 Grad einhalten wollen – bei zwei Grad erlaubter Erwärmung sind es 1170 Milliarden Tonnen. Derzeit stoßen wir 42 Milliarden Tonnen im Jahr aus. Doch das ist nicht alles. weiterlesen…

Klimaschutz in der EU: Neue Pläne, alte Blockaden

Ursula von der Leyens Kampf um den Green Deal

Europas Regierungen waren mal Vorreiter beim Klimaschutz. Doch jetzt sträuben sie sich gegen den Green Deal, den die EU-Kommission vor einem Jahr auf den Weg brachte. zeigt am 19.11.2020 für DIE ZEIT nicht nur wegen der Corona-Pandemie immer weiter nach hinten rutscht. weiterlesen…

Gasnetzbetreiber für Wasserstoff-Welt bereit, …

…doch Bundeswirtschaftsministerium zögert

Bereits zu Jahresbeginn hatten die Betreiber der Gasfernleitungen in Deutschland ein kühnes Bild der Zukunft skizziert: Sie präsentierten im Januar ihren Plan für ein 5.900 Kilometer langes Wasserstoffnetz, das die künftigen Erzeugungszentren von Wasserstoff im Norden Deutschlands mit den großen Abnehmern im Westen und Süden verbinden soll. Dabei wollen die Unternehmen zum größten Teil auf bestehende Gasleitungen zurückgreifen und diese entsprechend umwidmen, wie Klaus Stratmann am 14.11.2020 im Handelsblatt schrieb. weiterlesen…

Corona-Konjunkturprogramme für Klimaschutz nutzen

Konferenz diskutiert über Transformationschancen nach Coronakrise

Weltweit wurden und werden milliardenschwere Konjunkturprogramme aufgelegt, um die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Coronakrise abzumildern. Das Bundesumweltministerium (BMU) und das Umweltbundesamt (UBA) sehen in diesen Programmen die Chance, die wirtschaftliche Erholung nach der Coronakrise krisen- und zukunftsfest zu gestalten – „indem wir die Weichen hin zu einer nachhaltigeren Gesellschaft stellen“, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung. Auf der „Sustainability Transformation Conference“ von UBA und BMU diskutierten am 19.11.2020 internationale Experten, wie ein sozial gerechter und ökologischer Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft aussehen und gelingen kann.
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EU will mehr Offshore-Energie

Erneuerbare Offshore-Energie fördern – für ein klimaneutrales Europa

Mit Blick auf das EU-Ziel der Klimaneutralität bis 2050 hat die Europäische Kommission am 19.11.2020 ihre Strategie für erneuerbare Offshore-Energie vorgestellt. Darin schlägt sie vor, die Windenergiekapazität Europas auf See von derzeit 12 bis 2030 auf mindestens 60 und bis 2050 auf 300 GW auszubauen. Die Kommission strebt ferner an, dies bis 2050 noch durch 40 GW an Meeresenergie sowie durch Energie zu ergänzen, die mit anderen neuen Technologien wie schwimmenden Wind- und Solaranlagen erzeugt werde. weiterlesen…

„Mit Atomkraft produzierter Wasserstoff ist ‚CO2-arm’“

EU-Kommission: Violetter Wasserstoff umweltfreundlich

Die Europäische Kommission wird aus Atomkraft erzeugten Wasserstoff als „CO2-arm“ betrachten, erklärte eine hochrangige EU-Beamtin am 16.11.2020 vor dem EU-Parlament: „Die Elektrolyse kann mit erneuerbarer Elektrizität durchgeführt werden. Dann wird der Wasserstoff als erneuerbar eingestuft,“ so Paula Abreu Marques, Leiterin des Referats für erneuerbare Energien und CCS-Politik in der Direktion Energie der EU-Kommission einem Bericht von Kyra Taylor für euractiv folgend. Würden die Elektrolyseure allerdings mit Atomstrom betrieben, sei ihr Produkt als „CO2-armer Wasserstoff einzustufen“, belehrte Abreu die EU-Abgeordneten im Umweltausschuss. weiterlesen…