Bundesregierung: Gefahren durch Desinformation

Aber nicht beim Klima – Antwort des Auswärtigen Amtes auf FDP-Anfrage

Unter dem Begriff „Desinformation“ versteht die Bundesregierung „nachweislich falsche oder irreführende Informationen, die mit dem Ziel der vorsätzlichen Beeinflussung oder Täuschung der Öffentlichkeit verbreitet werden und gegebenenfalls die öffentliche Sicherheit und Ordnung erheblich stören können“ – so zitiert der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag aus einer Antwort (19/17073) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/16552).

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Verstoß gegen Umweltanforderungen: Baustopp für Flughafen

Klimaschutz: Gericht untersagt Heathrow-Ausbau

Pläne für eine dritte Start- und Landebahn am Flughafen Heathrow wurden von einem Berufungsgericht in Großbritannien für unrechtmäßig erklärt, weil die zuständigen Minister die Verpflichtungen der Regierung zur Bewältigung der Klimakrise nicht ausreichend berücksichtigt haben. Das Vorhaben würde gegen das Pariser Klimaabkommen verstoßen. Klimaschützer hatten geklagt und jubeln jetzt. Das Urteil ist ein schwerer Schlag für das Projekt in einer Zeit, in der die öffentliche Besorgnis über den Klimanotstand schnell zunimmt und die Regierung dase Netto-Null-Emissionsziel bis 2050 gesetzlich festgelegt hat (The Guardian). weiterlesen…

Höherer Treibhausgasaussstoß durch schnelles Auftauen des Permafrostbodenss

Studie: Emissionen nehmen um 40 Prozent zu

Die Permafrostregionen der Arktis werden häufig als natürliche Tiefkühltruhe bezeichnet, in der eine riesige Menge Kohlenstoff lagert, hauptsächlich in Form von über Jahrtausende angesammelte Tier- und Pflanzenresten. Diese werden jedoch von Mikroorganismen zersetzt, sobald der bisher dauergefrorene Boden auftaut. Dabei entstehen klimaschädliche Treibhausgase wie Methan und Kohlendioxid. Wie Forschenede des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresfoschung (AWI) um Prof. Guido Grosse am 18.02.2020 Fachmagazin Nature Geoscience berichteten, hat das Tempo Auftautempo einen entscheidenden Einfluss auf die Art und Menge der freigesetzten Treibhausgase. (Foto: Thermokarst Seen Nord West Alaska – © Guido Grosse, Alfred-Wegener-Institut) weiterlesen…

Große, windgetriebene Meeresströmungen verschieben sich polwärts

Satellitendaten aus vierzig Jahren zeigen Verlagerung der sogenannten Ozeanwirbel; Modellstudien belegen maßgeblichen Einfluss der Erderwärmung

Die großen, windgetriebenen Strömungssysteme der Ozeane haben sich in den zurückliegenden 40 Jahren mit hohem Tempo Richtung Pol verschoben. Zu diesem Ergebnis kommen Forschende des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresfoschung (AWI), nachdem sie globale Langzeit-Satellitendaten zur Meeresoberflächentemperatur und zur Höhe des Meeresspiegels ausgewertet haben. weiterlesen…

Innovative schwimmende Offshore-Windturbinen im Test

SATH-Technologie verspricht Kostenvorteile im Zukunftsmarkt für Floating Offshore

RWE Renewables und Saitec Offshore Technologies erproben gemeinsam neue Wege, Offshore-Windparks kostengünstig in tiefen Gewässern zu errichten und zu betreiben: In dem Pilotprojekt „DemoSATH“ testen die auf Erneuerbare Energien spezialisierte RWE-Tochter und das spanische Bauunternehmen ab 2021 eine schwimmende Plattform für Windturbinen vor der Baskischen Küste – so eine Medienmitteilung vom 24.02.2020. weiterlesen…

Shell plant Europas größtes Grün-Wasserstoff-Projekt

In Groningen startet Erzeugung klimafreundlichen Wasserstoffs mit grünem Strom aus Mega-Windpark

„Schon einmal haben die Niederländer die europäische Energielandschaft neu sortiert. Damals war es die Entdeckung von Erdgasreserven in Groningen, die das kleine EU-Land auf einmal in die Liga der ganz Großen katapultierte. Jetzt könnte das Land die nächste Energierevolution anstoßen“, schreibt Karin Witsch am 27.02.2020 im Handelsblatt. Am gleichen Tag gab Shell nämlich bekannt, dass „ein Konsortium aus Gasunie, Groningen Seaports und Shell Nederland das NortH2-Projekt starten“ will: Erzeugung von grünem Wasserstoff aus Erneuerbarem Strom, der von einem Mega-Windpark erzeugt wird – 3 bis 4 Gigawatt 2030. weiterlesen…

Altmaier will Abstandsregelung liberalisieren

Windgeneratoren müssen nicht mindestens 1km Abstand haben

In den festgefahrenen Konflikt in der großen Koalition zwischen SPD und CDU sowie Bund und Kommunen wegen der Abstandsregelung von Windgeneratoren zu Wohnsiedlungen kommt offenbar Bewegung, meldet u.a. Die Zeit. Bundeswirtschaftsminister Altmaier will Kommunen mehr Entscheidungsspielraum geben. Dafür will er nun eine sogenannte „Opt-in-Regelung“ einführen: Kommunen und Länder sollen demnach selbst entscheiden können, ob sie von der 1.000-Meter-Abstandsregelung abweichen. weiterlesen…

„Unsere Welt neu denken – Eine Einladung“

Neues Buch von Maja Göpel

Wir spüren es, wissen es: Unsere Welt steht an einem Kipp-Punkt, gar an mehreren. Einerseits geht es uns so gut wie nie, andererseits zeigen sich Verwerfungen, Zerstörung und Krise, wohin wir sehen. Ob Umwelt oder Gesellschaft – scheinbar gleichzeitig sind unsere Systeme unter Stress geraten. Wir ahnen: So wie es ist, wird und kann es nicht bleiben. Wie finden wir zu einer Lebensweise, die das Wohlergehen des Planeten mit dem der Menschheit versöhnt? Unter anderem auf diese Frage antwortet die Politökonomin und Nachhaltigkeitswissenschaftlerin Maja Göpel in ihrem neuen Buch „Unsere Welt neu denken – eine Einladung„. weiterlesen…

Förderung auf Innovationsprojekte legen und strukturschwache Regionen berücksichtigen

Expertenkommission Forschung und Innovation übergibt EFI-Gutachten 2020

Bundeskanzlerin Merkel hat am 19.02.2020 das Jahresgutachten 2020 der Expertenkommission Forschung und Entwicklung entgegengenommen. Den Innovationsstandort Ostdeutschland, die Cybersicherheit und die Beziehungen mit China noch gezielter zu fördern, sind die Empfehlungen der Kommission. Der Schwerpunkt liegt dabei nicht in der Darstellung einzelner, isolierter Sachverhalte, Indikatoren oder Trends, sondern in der Entwicklung eines Gesamtbildes und der Erarbeitung der besonders wichtigen Handlungsempfehlungen für die Innovationspolitik. weiterlesen…

In Rom wird Artenschutzkonferenz CBD COP15 in China vorbereitet

Überlebenswichtig

Der Mensch vernichtet, was ihn am Leben hält – die Biodiversität, aber kaum jemand nimmt wirklich Notiz davon. Die Uno will das Arten(aus)sterben zwar stoppen: Seit zwei Tagen (24.02.2020) verhandeln die Partnerländer der Uno-Biodiversitätskonvention im FAO-Hauptquartier in Rom über den Entwurf eines Abkommens für die im Oktober geplante große Artenschutzkonferenz in China: Bis 2030 sollen mindestens 30 Prozent der wichtigen Land- und Meeresökosysteme geschützt werden. Eine (schöne) Utopie? weiterlesen…