„Dicke Luft“ auf Radwegen in Städten

Studie zur Luftqualität beim Radfahren in urbanen Ballungsräumen

Luftverschmutzung ist eine globale Herausforderung, die jährlich Millionen vorzeitige Todesfälle verursacht. Dies betrifft Entwicklungs- wie Industrieländer gleichermaßen. In städtischen Ballungsräumen ist die Luftbelastung besonders hoch. Ein Team am Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) untersucht die Schadstoffkonzentrationen von Städten und welche Faktoren die Luftqualität beeinflussen. Es seien Empfehlungen für die Stadt- und Verkehrsplanung entstanden, die aber auch für Bürger interessant seien, heißt es in der Pressemitteilung des IASS vom 04.07.2019. weiterlesen…

Chancen zur Sektorenkopplung nutzen

BEE begrüßt Stadtwerke-Initiative für Grüngasquote im Gasnetz

63 Unternehmen der Stadtwerkegruppe Thüga fordern in einer Initiative, den Anteil Erneuerbarer Gase im deutschen Gasnetz bis 2030 auf 25 Prozent zu erhöhen. Die Erhöhung soll in Form einer Quotenregelung erzielt werden. Flankiert werden soll die Quote mit einer CO2-Bepreisung im Non-ETS-Bereich und dem Aufbau von 15 Gigawatt Power-to-X-Kapazität in Deutschland bis 2030. BEE-Präsidentin Simone Peter kommentiert die Forderungen. weiterlesen…

2018: Kaum Hitze-Einfluss auf Stromerzeugung

19,9 GW nicht verfügbare Kapazitäten kaum über Durchschnitt

Trotz der langen Hitze- und Trockenperiode hat es im Sommer 2018 kaum Auswirkungen auf die Stromversorgung gegeben. Das geht – so der parlamentseigene Pressedienst am 05.07.2019 heute im bundestag – aus der Antwort der Bundesregierung (19/11044) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/10385) hervor. Demnach haben die Kraftwerke an Rhein und Neckar ihre Leistung teilweise vorsorglich gedrosselt, um die Flüsse vor zu hohen Temperaturen zu schützen. weiterlesen…

Beunruhigende „monströse wissenschaftliche Fehleinschätzung“

Klima auf der Kippe

„Während die europäische Politik den Klimawandel in die Fußnoten verbannt, scheinen die Kipppunkte des globalen Klimasystems in der Arktis überschritten zu werden“, schreibt im Portal telepolis. Seine Sorge: „Der Sommer 2019 könnte als die große Umbruchszeit in die Menschheitsgeschichte eingehen, in der das Überschreiten der Kipppunke des globalen Klimasystems evident wurde – falls in den kommenden Dekaden überhaupt noch so etwas wie Geschichtswissenschaft betrieben werden sollte.“ weiterlesen…

Aufforsten gegen die Klimakatastrophe

Forschungsergebnisse aus der Schweiz und den USA

Bäumepflanzen kann entscheidend gegen die Erderwärmung wirken, haben Forscher der ETH Zürich jetzt herausgefunden, wie Sinan Reçber im Berliner Tagesspiegel schreibt (und auch die ARD-Tagesschau berichtete) – das sei die Erkenntnis einer aktuellen Untersuchung. „Die wichtigste Waffe gegen die Klimakrise sind Bäume“, habe Jean-François Bastin Forscher am Crowther Lab, Abteilung für Umweltsystemwissenschaften des Instituts für Integrative Biologie der ETH-Zürich am 03.07.2019 in Berlin gesagt. Der gleichen Meinung sind seine Kollegen Robin Chazdon, USA, und Pedro Brancalion, Brasilien. weiterlesen…

Jugend fühlt sich im Stich gelassen

Klimaschutz-Umfrage: Junge Deutsche haben Angst vor Klimawandel

Die Klimaschutzbewegung Fridays for Future füllt derzeit Schlagzeilen, Talkshows sowie Fußgängerzonen und wird anscheinend von weiten Teilen der Jugendlichen unterstützt. Doch wie viele junge Menschen in Deutschland haben schon tatsächlich an einer Fridays for Future-Veranstaltung teilgenommen? Und ist die Jugend der Ansicht, dass diese Bewegung etwas bewirkt? Was tragen Jugendliche durch ihr eigenes Verhalten im Alltag selbst zum Klimaschutz bei? Welche Akteure nimmt die junge Generation in Sachen Klimaschutz in die Pflicht, und inwiefern traut man ihnen zu, dass sie das Klima retten? Diesen und weiteren Fragen ist das Markt- und Sozialforschungsinstituts SINUS im Rahmen einer repräsentativen Umfrage bei jungen Menschen nachgegangen. weiterlesen…

Arktis taut 70 Jahre früher auf als vorhergesagt

Wissenschaftler schockiert

„Eisblöcke, die seit Tausenden von Jahren tief gefroren waren, sind inzwischen destabilisiert. Das Klima ist heute wärmer als je zuvor in den letzten 5.000 Jahren“, sagten Forscher geschockt am 18.06.2019 im britischen Guardian. Die kanadische Arktis taue 70 Jahre früher auf als vorhergesagt; eine Expedition hat entdeckt, dass sich die globale Klimakrise noch mehr beschleunigt, als Wissenschaftler bisher befürchtet und aufgrund ihrer Modelle vorausgesagt hatten. weiterlesen…

Weltgrößtes Solarkraftwerk in Betrieb gegangen

Größere Solarprojekte auf der arabischen Halbinsel in Planung

Das neue Solarkraftwerk Noor Abu Dhabi in der sonnenreichen Wüste der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) soll künftig 90.000 Menschen mit sauberem Strom versorgen. Die 1.177 Megawatt (1,18 GW) Energie, die das Solarkraftwerk künftig produzieren soll, reduzieren, nach Berechnungen des Betreibers Emirates Water and Electricity Company, die CO2-Emissionen Abu Dhabis um eine Million Tonnen. Das entspricht dem Kohlendioxidausstoß von ca. 200.000 Autos. Manuel Först berichtete am 04.07.2019 in energiezukunft darüber. (Foto: In den sonnenreichen und wenig besiedelten Gebieten der Arabischen Halbinsel ist viel Platz für riesige Solarkraftwerke – CSP-Solarkraftwerk Nur, Ooazarzate – Screenshot © Der Sonnenkönig von Marokko, ard.de) weiterlesen…

3 Gutachten für sozialverträgliche CO2-Bepreisung

Umweltministerin Schulze will CO2-Preis mit sozialem Ausgleich

Für die zweite Septemberhälfte hat die große Koalition Grundsatzentscheidungen zum Klimaschutz angekündigt. Deutschland verfehlt derzeit sämtliche Klimaziele. Bis 2030 soll der Treibhausgas-Ausstoß im Vergleich zu 1990 um 55 Prozent sinken.Noch wird in der Koalition über ein Klimaschutzgesetz gestritten. Viele Experten fordern schon seit Jahren, den Ausstoß von CO2 auch in Bereichen wie Verkehr und Heizungen mit einem Preis zu versehen, um klimafreundliche Technologien konkurrenzfähig zu machen und die Menschen dazu zu bringen, Sprit und Heizöl zu sparen. weiterlesen…

The Guardian: „Das Ende der Arktis, wie wir sie kennen“

„Untergang eines ganzen Ozeans“ geschieht schneller als befürchtet

Am 12. Juni 2019 nahm Jonathan Watts vom britischen Guardian an einer Expedition unter Leitung von Till Wagner, University of North Carolina Wilmington (UNCW), teil, die untersuchte, was es für den Planeten bedeutet, wenn es immer weniger Sauerstoff und Eis und immer mehr Säure und Wärme im arktischen Meer gibt. „Der Untergang eines ganzen Ozeans ist fast zu groß, um ihn zu erfassen, aber während die Expedition tiefer in die Arktis vordrang, wurden die kolossalen Zerfallsprozesse immer deutlicher.“ weiterlesen…