Experten plädieren für steuerliche Forschungsförderung

Opposition will Forschung stärken

Die Mehrheit der Sachverständigen trat in einer öffentlichen Anhörung des Bundestagsfinanzausschusses am 18.02.2019 für die Einführung einer steuerlichen Forschungsförderung in Deutschland ein – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. So erklärte die Unternehmensberatung Ernst and Young (E&Y), die steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung biete sich als Instrument an, um eine im internationalen Vergleich ersichtliche Lücke in der bisherigen Förderlandschaft zu schließen. Denn gerade dadurch werde das ausdrückliche Ziel der Großen Koalition verfolgt, die Digitalisierung des Mittelstands voranzutreiben. weiterlesen…

Kanadas Wälder CO2-Schleudern

Geschönte Klimabilanz

Bergwald – Foto © Dieter Fichtner, Agentur Zukunft für SolarifyARD-Kanada-Korrespondent Georg Schwarte kratzt auf am scheinbar vorbildlichen Klimaschützer-Image Kanadas. Das Land der riesigen Wälder, idyllischen Seen und sauberen Luft schönt nämlich seine Klimabilanz kräftig. Denn das drittgrößte Waldgebiet der Erde ist, anders als bisher angenommen und von der Regierung Trudeau stets stolz verkündet, gar keine CO2-Senke. weiterlesen…

Gebäudekommission vom (Kabinetts-)Tisch

Handelsblatt: „Union lässt Klimaschutzgesetz leise sterben“

Ist der Ruf erst ruiniert…: In der Union formiert sich Widerstand gegen das von Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) geplante Klimaschutzgesetz. Gleichzeitig hat die Bundesregierung die Einsetzung der sogenannten Gebäude-Kommission von der Tagesordnung der Kabinettssitzung am 20.02.1019 genommen. Im Gegensatz zu Kohle- oder Endlagerkommission hieß es: Man habe genügend Experten für das Thema in den Ministerien. Damit bleibt offen, ob die von der Regierung vorgesehene Gebäudekommission jemals eingesetzt wird. weiterlesen…

Neuer BMWi-Staatssekretär wenig visionär bei Energiewende

His Masters Voice: Kein CO2-Preis – Feicht blieb beim BEE-Neujahrsempfang unter den Erwartungen

„Es war einer der ersten öffentlichen Auftritte von Andreas Feicht. Er nahm alle Hoffnungen, dass beim Thema CO2-Bepreisung kurzfristig Änderungen erfolgen werden,“ schrieb weiterlesen…

Auswirkungen der Kohlekommissions-Empfehlungen

Wie soll der Kohleausstieg umgesetzt werden?

Felix Christian Matthes vom Öko-Institut e.V. nahm am 13.02.2019 im Landtag Nordrhein-Westfalen Stellung zu den Empfehlungen der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ – kurz Kohlekommission. In der Anhörung des Ausschusses für Wirtschaft, Energie und Landesplanung stellte er die Empfehlungen der Kommission sowie ihre klimapolitischen und energiewirtschaftlichen Auswirkungen vor. Nicht zuletzt skizzierte er den rechtlichen Handlungsbedarf, um die empfohlenen Maßnahmen umzusetzen. weiterlesen…

Regierung erwartet steigende Batterienachfrage

Eigenständige Fertigung mit vollständiger Abdeckung der Wertschöpfungskette angestrebt

Die Bundesregierung hat ihr Interesse an einer Batteriezellproduktion in Deutschland erneut bekräftigt – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. In ihrer Antwort (19/7406) auf eine Kleine Anfrage (19/6754) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen stellte sie heraus, man strebe die möglichst vollständige Abdeckung der Wertschöpfungskette in der Batterietechnologie am Standort Deutschland an – von den Rohstoffen über die eigentliche Zellproduktion bis hin zu vollständigen Batteriesystemen. „Die Bundesregierung will die Kapazitäten zur Qualifizierung sowie Aus- und Weiterbildung von Fachkräften für Batterietechnologie ausweiten“, heißt es weiter. Derzeit liefen Gespräche der beteiligten Bundesministerien. Die Regierung erwartet, dass die Nachfrage nach Batterien im kommenden Jahrzehnt wegen des Einsatzes von Elektrofahrzeugen, mobilen digitalen Elektrogeräten und stationären dezentralen Energiespeichern zunehmen wird. (hib/PEZ) weiterlesen…

China und Indien Spitzenreiter beim Begrünen der Erde

Zweischneidig: Ertragssteigerungen in der Landwirtschaft benötigt Dünger und vermehrte Bewässerung

Die Erde wird grüner – und eine wesentliche Rolle für den seit Jahrzehnten beobachteten Zuwachs von Blattwerk und Biomasse spielt die intensive Agrar- und Forstwirtschaft des Menschen. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) nach der Auswertung hochauflösender Satellitenbilder der Erde. Ihre Studie „China and India lead in greening of the world through land-use management“ stellen die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Nature Sustainability vor. (DOI: 10.1038/s41893-019-0220-7). weiterlesen…

Klimawandel seit 1979 bekannt

Auch die Leugner fingen früh an – Lesehinweis

„Chronik einer vertanen Chance“ nennt der Politik- und Kulturwissenschaftler Claus Leggewie einen langen Aufsatz in der ZEIT am 13.02.2019, in dem er eine Geschichte des Klimawandels entwirft, von der ersten – heute fast vergessenen – Weltklimakonferenz am 12.02.1979 in Genf bis zur COP24 in Katowice. Damals berieten UN-Experten über die anthropgenen Klimaveränderungen – wichtiges Ergebnis war die Warnung, dass die weitere Verbrennung fossiler Energieträger und die fortschreitende Vernichtung der Wälder auf der Erde „zu einem massiven Anstieg der atmosphärischen Kohlendioxidkonzentration führen“ werde. weiterlesen…

Biodiesel, Syn-Fuels, Strom oder Wasserstoff.

Deutsche Verkehrszeitung: Was kommt nach dem fossilen Diesel (Lesehinweis)?

„Welche Antriebsquelle ist die beste? Während Daimler Trucks den Elektromotor favorisiert, setzen andere Hersteller auf eine große Bandbreite alternativer Kraftstoffe für den Verbrennungsmotor“, schreiben Hans-Jürgen Wildhage und Sven Bennühr in der Deutschen Verkehrszeitung. Den LKW-Herstellern laufe „die Zeit davon“ – denn bis 2030 müssten sie ihre CO2-Emissionen um „satte 30 Prozent senken“. Ein Ziel, dass mit der Optimierung der Dieselmotoren allein nicht zu schaffen sei, so die einhellige Aussage. Und genau deshalb komme der Suche nach alternativen Energien und Energieträgern eine herausragende Bedeutung zu. weiterlesen…

Zahl der Elektroautos steigt weltweit von 3,4 auf 5,6 Millionen

Wachstum beschleunigt sich weiter. Deutsche Hersteller unter den Top 10

Anfang 2019 ist der Bestand an Elektroautos weltweit auf 5,6 Millionen gestiegen – ein Plus von 64 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Wachstum hat sich damit zum zweiten Mal in Folge beschleunigt. Markttreiber sind vor allem China und die USA: Das Reich der Mitte liegt bei den Gesamtzahlen mit 2,6 Millionen E-Autos weiter unangefochten auf Platz 1 weltweit. Danach folgen die USA mit 1,1 Millionen. In Deutschland rollen jetzt knapp 142.000 Stromer über die Straßen. Die neuen Zahlen gehen aus einer aktuellen Erhebung des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) hervor. Nach Angaben der Wissenschaftler stammen die meisten Neuzulassungen, knapp 234.000, von Tesla. Danach folgen die chinesischen Marken BYD und BAIC. Erfolgreichster deutscher Hersteller war BMW mit fast 87.000 Elektroautos auf Platz 6. VW liegt auf Rang 9. weiterlesen…