25 Kinder prozessieren gegen Kolumbiens Regierung – mit Erfolg

Das Amazonasbecken muss vor weiteren Rodungen geschützt werden

Wie auf dem Climate Law Blog des Sabin Center der Columbia Law School jetzt zu lesen war, haben Ende Januar 25 Jugendliche und Kinder die kolumbianische Regierung verklagt, weil sie ihr Recht auf Gesundheit, Nahrung, Wasser und eine gesunde Umgebung bedroht sehen. Die Kläger argumentieren, dass der Klimawandel diese Rechte angreife, und dass die Regierung die Schuld daran trage, weil sie ihrer Aufgabe, den Urwald zu schützen nicht nachkomme, sondern im Gegenteil, diesen durch ihr Verhalten schädige. Durch die Abholzung des Amazonas seien die CO2-Emissionen gestiegen. Das Oberste Gericht Kolumbiens gab den Jugendlichen nun Recht. Im Prozess gegen einen Staat wurde die Amazonas-Region als juristische Person anerkannt, der kein Schaden zugefügt werden dürfe, sonst drohe Strafe. Nicole Weinhold beschreibt die Hintergründe dieses historischen Urteils für ERNEUERBARE ENERGIEN. weiterlesen…

„Primärenergieverbrauch sinkt deutlich“

ExxonMobil-Energieprognose Deutschland 2018 – 2040

Die Energieprognose von ExxonMobil beschreibt die langfristige Einschätzung des deutschen Primärenergieverbrauchs bis 2040 durch den Mineralölkonzern. Die Ergebnisse dienen ihm nach eigenen Angaben als Entscheidungshilfe für langfristig angelegte Investitionen. Zugrunde liegen fundierte Rahmendaten, Analysen und Hochrechnungen. Die Prognose wird regelmäßig aktualisiert. weiterlesen…

„Ein einfaches Instrument, das wirklich funktioniert“

Berliner Energiedialog: Europäer dennoch uneins über CO2-Mindestpreise

Während Frankreich auf EU-Ebene auf die Einführung eines CO2-Mindestpreises drängt und Verbündete sucht, sieht Polen neue Energiespeichertechnologien als Schlüssel zu einer erfolgreichen europäischen Klimapolitik. Das ETS begrenzt die Emissionen von rund 12.000 Kraftwerken, Fabriken und Fluggesellschaften und zwingt sie dazu, für Verschmutzungen zu bezahlen. Der Preis für CO2-Zertifikate sei zwar gestiegen, aber nach wie vor zu niedrig, um ernsthafte Umwelteffekte zu erzielen, wie Claire Stam für EURACTIV.com am 19.04.2018 berichtete. weiterlesen…

Neuer Maritimer Koordinator setzt auf LNG als alternativen Schiffskraftstoff

Brackmann: Reduzierung von Emissionen auch für Schiffverkehr zentrales Thema

Der Maritime Koordinator der Bundesregierung, Norbert Brackmann (MdB), besuchte einer BMWi-Medienmitteilung zufolge am 19.04.2018 gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Daniel Günther, und dessen Wirtschaftsminister Bernd Buchholz das Flüssigerdgasterminal GATE in Rotterdam. Ein Konsortium der auch an GATE beteiligten Unternehmen Gasunie und Vopak plant unter dem Namen German LNG Terminal GmbH Errichtung und Betrieb des ersten deutschen LNG-Importterminals in Brunsbüttel. Der Besuch war auch Auftakt für die nächsten konkreten Schritte zur Realisierung. weiterlesen…

Irena mit Energiewendekommission

Weltweite Erforschung des Wandels hin zu Erneuerbaren

„Global Commission on the Geopolitics of Energy Transformation“ heißt ein am 18.04.2018 in einer Pressekonferenz im Rahmen des Berlin Energy Transition Dialogues vorgestelltes neues IRENA-Gremium mit 21 international bekannten „globalen Führungskräften aus den Bereichen Energie, Außenpolitik, Handel, Entwicklung und Wirtschaft“ (darunter IRENA-Chef Adnan Amin und der ehemalige deutsche Außenminister Joschka Fischer). weiterlesen…

Bald CO2-freie Stahlerzeugung dank „H2FUTURE“?

Linz: Weltgrößte Wasserstoff-Pilotanlage

H2 grün - SymbolWeitgehend CO2-freie Stahlerzeugung könnte bald möglich werden – unter Einsatz von Wasserstoff. Dazu fördert die EU zu zwei Dritteln das 18-Millionen-Euro-Forschungsprojekt „H2FUTURE“ eines Konsortiums aus Voestalpine, Siemens, der österreichischen VERBUND AG sowie Austrian Power Grid und den Wissenschafts-Partnern K1-MET (Kompetenzzentrum für metallurgische und umwelttechnische Verfahrensentwicklung) und ECN (Energy Research Centre of the Netherlands). Am 17.04.2018 wurde am Standort der Voestalpine in Linz offiziell der Bau der weltweit größten Pilotanlage zur Herstellung von „grünem“ Wasserstoff begonnen. H2FUTURE als Projekt startete am 01.01.2017 und soll 45 Jahre (!) dauern. weiterlesen…

Germanwatch: Höchste Zeit für eine deutsch-französische Entente Climatique

Merkel und Macron müssen gemeinsam Segel für den Klimaschutz setzen

Vor dem Gipfeltreffen am 19.04.2018 von Präsident Macron und Bundeskanzlerin Merkel fordert die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch eine deutsch-französische Regierungsinitiative für die Umsetzung der Pariser Klimaziele. „Die Umweltminister Hulot und Schulze haben noch Ende März den Anspruch beider Länder betont, die Pariser Klimaziele konsequent umzusetzen. Nun muss es darum gehen, konkrete Schritte auf höchster Ebene abzustimmen“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. weiterlesen…

Amin: „EE-Zubau versechsfachen!“

Berlin Energy Transition Dialogue 2018: „Bundesregierung führt internationalen Dialog zur Energiewende fort“

Außenminister Heiko Maas und Wirtschaftsminister Peter Altmaier eröffneten am 17.04.2018 den vierten Berlin Energy Transition Dialogue im Auswärtigen Amt. Zu der zweitägigen Konferenz unter dem Motto „towards a global Energiewende“ kamen hochrangige Delegationen aus 40 Ländern – insgesamt rund zweitausend Gäste aus mehr als 95 Ländern – um Strategien für eine intelligente Transformation des Energiesystems, des Verkehrssektors und der Wärmeversorgung zu entwickeln. weiterlesen…

Klimavorgänge in der Atmosphäre verstehen

2. DLR Conference on Climate Change in Köln

Wie kommen Schwankungen des Erdklimas zustande? Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass die globale Erwärmung durch den menschengemachten Anstieg von Treibhausgasen wie Kohlendioxid (CO2) oder Methan verursacht wird. Unklar ist jedoch, wie sich diese Veränderung auf die vielfältigen Prozesse im Klimasystem der Erde auswirkt. Vom 17. bis 19.04.2018 diskutieren Klimaforscher aus aller Welt und Vertreter internationaler Organisationen, welche Beiträge die Luft- und Raumfahrtforschung zu einem besseren Verständnis der Vorgänge in der Atmosphäre leisten kann und wie die negativen Auswirkungen des Klimawandels bekämpft werden können. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) veranstaltet die Konferenz zum zweiten Mal gemeinsam mit dem UN Office for Outer Space (UNOOSA). weiterlesen…