BP will Energiewende beschleunigen

Bekenntnis zu kohlenstoffarmer Zukunft

Nach Shell legte am 16.04.2018 auch BP einen Nachhaltigkeits- und Klimaschutzbericht vor. Konzernchef Bob Dudley dazu: „Sie sehen in unserer Strategie und den neuen Zielen, die wir uns gesetzt haben, ein Geschäftsmodell, das sich – bei allem, was wir tun – auf die doppelte Herausforderung von mehr Energie mit weniger Emissionen konzentriert.“ BP will im neuen Bericht sein Engagement für eine kohlenstoffarme Zukunft und die doppelte Herausforderung, den steigenden Energiebedarf der Welt zu decken und gleichzeitig die Treibhausgasemissionen zu reduzieren, darlegen. weiterlesen…

„Das Kunststoffdilemma der EU“

EURACTIV und ZDF zur Vermüllung des Planeten/strong>

Sonntag der 22.04.2018 war „Earth Day 2018“ und dem Kampf gegen den Plastikmüll gewidmet: Wir müllen unseren Planeten zu. 2050 soll es mehr Plastikmüll im Meer geben als Fische. Mikroplastik ist im arktischen Eis ebenso wie in unserer Nahrungskette. Die EU bemüht sich um eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft, vor allem das Europa-Parlament – das hat am 18.04.2018 einem Gesetzespaket mit neuen Recyclingquoten bis 2035 zugestimmt. „Doch das ist nur ein Kompromiss zwischen den sehr unterschiedlichen Realitäten in den Mitgliedsstaaten,“ schrieb Florence Schulz am 19.04.2018 auf EURACTIV.de. Das ZDF zeigte am Earth Day in der Umwelt-Doku-Reihe planet e. „Der Plastik-Fluch – Wie wir unseren Planeten vermüllen“. weiterlesen…

Wieder Zweifel an E-Mobility

Australische Untersuchung nimmt erneut Live-Circle ins Visier

„Nicht so schnell: Warum die Elektrofahrzeug-Revolution eigene Probleme mit sich bringt“, überschrieb der Nachhaltigkeitsforscher Martin Brueckner von der australischen Murdoch-Universität am 17.04.2018 seinen im Magazin The Conversation veröffentlichten Artikel über die Elektromobilität. Er versuchte darin den Nachweis, dass es mit der Klimafreundlichkeit der Stromvehikel nicht so weit her ist, wie gegenwärtig weitherum behauptet. weiterlesen…

Mehr als 95 % atmen schlechte Luft

Luftverschmutzung vierthöchste Todesursache weltweit

Das amerikanische Institut für Gesundheitseffekte (Health Effects Institute, HEI) hat mitgeteilt, dass mehr als sieben Milliarden Menschen in Gebieten mit ungesunder Luft leben. In seiner jüngsten Untersuchung konstatierte die Non-Profit-Vereinigung, jeder Dritte stehe „weltweit vor einer „Doppelbelastung“: Der Belastung durch Hausbrand und durch Luftverschmutzung im Freien. weiterlesen…

Erneuerbare verringern Potenzial, dass Energie als Machtmittel missbraucht wird

Rede von Außenminister Heiko Maas bei der Eröffnung des vierten Berlin Energy Transition Dialogue

Außenminister Heiko Maas und Wirtschaftsminister Peter Altmaier eröffneten am 17.04.2018 den vierten Berlin Energy Transition Dialogue im Auswärtigen Amt. Zu der zweitägigen Konferenz unter dem Motto „towards a global Energiewende“ kamen hochrangige Delegationen aus 40 Ländern – insgesamt rund zweitausend Gäste aus mehr als 95 Ländern – um Strategien für eine intelligente Transformation des Energiesystems, des Verkehrssektors und der Wärmeversorgung zu entwickeln. Solarify dokumentiert die Rede des frischgebackenen Außenministers. weiterlesen…

Shell will grün werden

Aufbruch in kohlenstoffarme Zukunft

Der Öl- und Gaskonzern Shell veröffentlichte am 12.04.2018 in den Niederlanden und in England den bislang aussagekräftigsten Text über seine kohlenstoffarme Zukunft – den Shell Energy Transition Report – und verpflichtete sich, die Emissionen bis 2050 um 50% zu senken und bis 2070 netto Null anzusteuern. Biotreibstoffe spielen dabei eine wichtige Rolle. Solarify reagiert leicht skeptisch. weiterlesen…

Rechnungshof rügt Regierung

„Kein Überblick über finanzielle Auswirkungen der Energiewende“

Der Finanzausschuss des Bundestags beriet am 20.04.2018 über eine harte Kritik des Bundesrechnungshofs daran, wie das Bundeswirtschaftsministerium die Energiewende händelt, vor allem, dass „das BMWi bislang seine Rolle als Gesamtkoordinator nicht wahrnimmt. Weder hausintern noch ressortübergreifend oder mit den Ländern findet ein koordinierter Austausch statt. Elementare Fragen wie ‚Was kostet die Energiewende den Staat?‘ oder ‚Was sollte die Energiewende den Staat kosten?‘ werden nicht gestellt und bleiben unbeantwortet.“ Relativ vernichtend die lapidare Feststellung: „Das federführende BMWi hat nach eigenen Angaben keinen umfassenden Überblick über die finanziellen Auswirkungen der Energiewende“. Vielmehr schieben die Ministerien einander zu. weiterlesen…

25 Kinder prozessieren gegen Kolumbiens Regierung – mit Erfolg

Das Amazonasbecken muss vor weiteren Rodungen geschützt werden

Wie auf dem Climate Law Blog des Sabin Center der Columbia Law School jetzt zu lesen war, haben Ende Januar 25 Jugendliche und Kinder die kolumbianische Regierung verklagt, weil sie ihr Recht auf Gesundheit, Nahrung, Wasser und eine gesunde Umgebung bedroht sehen. Die Kläger argumentieren, dass der Klimawandel diese Rechte angreife, und dass die Regierung die Schuld daran trage, weil sie ihrer Aufgabe, den Urwald zu schützen nicht nachkomme, sondern im Gegenteil, diesen durch ihr Verhalten schädige. Durch die Abholzung des Amazonas seien die CO2-Emissionen gestiegen. Das Oberste Gericht Kolumbiens gab den Jugendlichen nun Recht. Im Prozess gegen einen Staat wurde die Amazonas-Region als juristische Person anerkannt, der kein Schaden zugefügt werden dürfe, sonst drohe Strafe. Nicole Weinhold beschreibt die Hintergründe dieses historischen Urteils für ERNEUERBARE ENERGIEN. weiterlesen…

„Primärenergieverbrauch sinkt deutlich“

ExxonMobil-Energieprognose Deutschland 2018 – 2040

Die Energieprognose von ExxonMobil beschreibt die langfristige Einschätzung des deutschen Primärenergieverbrauchs bis 2040 durch den Mineralölkonzern. Die Ergebnisse dienen ihm nach eigenen Angaben als Entscheidungshilfe für langfristig angelegte Investitionen. Zugrunde liegen fundierte Rahmendaten, Analysen und Hochrechnungen. Die Prognose wird regelmäßig aktualisiert. weiterlesen…

„Ein einfaches Instrument, das wirklich funktioniert“

Berliner Energiedialog: Europäer dennoch uneins über CO2-Mindestpreise

Während Frankreich auf EU-Ebene auf die Einführung eines CO2-Mindestpreises drängt und Verbündete sucht, sieht Polen neue Energiespeichertechnologien als Schlüssel zu einer erfolgreichen europäischen Klimapolitik. Das ETS begrenzt die Emissionen von rund 12.000 Kraftwerken, Fabriken und Fluggesellschaften und zwingt sie dazu, für Verschmutzungen zu bezahlen. Der Preis für CO2-Zertifikate sei zwar gestiegen, aber nach wie vor zu niedrig, um ernsthafte Umwelteffekte zu erzielen, wie Claire Stam für EURACTIV.com am 19.04.2018 berichtete. weiterlesen…