EE-Umsätze steigen auf 16,2 Mrd. Euro

AEE: Investitionen und Umsatz gut behauptet

Zum Tag der Erneuerbaren Energien am 28. April meldet die Erneuerbaren-Branche einen steigenden Beitrag zur Wirtschaftskraft in Deutschland: Laut aktuellen Zahlen der Bundesregierung erhöhten sich einer Medienmitteilung der Agentur für Erneuerbare Energien zufolge 2017 sowohl die wirtschaftlichen Impulse aus dem Anlagenbetrieb als auch die Investitionen in neue Anlagen auf je 16,2 Milliarden Euro. Während der Zuwachs bei den Neuinvestitionen auf die Windenergie zurückzuführen war, dominiert im Anlagenbetrieb die Bioenergie. „Die insgesamt positive Entwicklung zeigt die Attraktivität der Erneuerbaren für Investoren und Gesellschaft“, erklärte AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer. weiterlesen…

Kohle und Versorgungssicherheit

Anfrage von B90/Grüne

Der Zusammenhang von Versorgungssicherheit und Kohlekraftwerken ist unter anderem Gegenstand der Antwort der Bundesregierung (19/1601) auf eine Kleine Anfrage (19/1250) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Die Fragesteller verwiesen in ihrer Anfrage auf Studien, nach denen die Versorgung auch nach der Stilllegung bestimmter Kohlekraftwerke gewährleistet ist. In der Antwort listet die Bundesregierung Maßnahmen und Pläne für die einzelnen Energieträger auf. Solarify dokumentiert. weiterlesen…

Bremst Handwerkermangel die Energiewende aus?

Fachkräftemangel erschwert energetische Sanierungen

Um die Klimaschutzziele für Deutschland bis zum Jahr 2050 zu erreichen, müssen jährlich zwei Prozent der bestehenden Gebäude energetisch saniert werden. Dafür sind etwa 50 Prozent mehr Fachkräfte im Handwerk als heute nötig, die Arbeiten an Fenstern, Gebäudehülle und Heizungs- und Anlagentechnik ausführen können. Das zeigen aktuelle Untersuchungen des Öko-Instituts e.V. in Freiburg, die erhellen, dass ab sofort zusätzlich rund 100.000 Handwerker im Fensterbau und für die Heizungsinstallation sowie für Maler- und Stukkateurarbeiten gebraucht werden. weiterlesen…

Regierung beschließt bundeseinheitliche Übertragungsnetzentgelte

Werden bis 2023 schrittweise eingeführt

Das Bundeskabinett hat am 25.04.2018 den von Bundeswirtschaftsminister Altmaier vorgelegten Verordnungsentwurf zur schrittweisen Einführung bundeseinheitlicher Übertragungsnetzentgelte im Bundeskabinett beschlossen. Mit der Verordnung wird eine Verordnungsermächtigung umgesetzt, die im Juli 2017 durch das Netzentgeltmodernisierungsgesetz geschaffen wurde, so eine Medienmitteilung. weiterlesen…

Überschlägt sich der Klimawandel?

Lesehinweis: Die „neue Radikalität“ im ökologischen Denken

Die in Sachen Klimawandel und Erneuerbare Energien bisher eher zurückhaltende Frankfurter Allgemeine Zeitung schlägt offenbar neue Töne an: „Von wegen Pause: Im Meer, im Eis, im Grünen und in großer Höhe, der Klimawandel kommt immer schneller auf Touren und hinterlässt radikaler denn je seine Spuren in den Datenreihen“, eröffnet Wissenschaftsredakteur Joachim Müller-Jung einen Artikel unter dem Titel „Der Planet steht, das System wankt“. weiterlesen…

BDEW warnt – und vergisst

Gefahr fehlender Kraftwerkskapazitäten ab 2023?

Zum Auftakt der Hannover Messe hat der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) eine Analyse zum Kraftwerkspark in Deutschland veröffentlicht (siehe solarify.eu/weckruf-an-die-politik). Der BDEW warnt darin vor Unterversorgung und fordert bessere Rahmenbedingungen für Kraft-Wärme-Kopplung, Gaskraftwerke und Netzausbau, wenn das Klimaziel 2030 erreicht werden soll. Allerdings lässt er größere PV-Projekte und Onshore-Windparks bei seiner Betrachtung komplett außer Acht, schreibt Sandra Enkhardt auf pv magazine. weiterlesen…

AKW-Laufzeit verlängern?

Ausschuss-Gespräch über Atomausstieg, etc.

Die Bundesregierung will bis Ende Juni 2018 eine Einigung mit den AKW-Betreibern über Entschädigungen für den Atomausstieg erreichen. Das bekräftigte ein BMWi-Sprecher am 18.04.2018 im Wirtschaftsausschuss des Deutschen Bundestags. Die Optionen reichen Informationen aus dem BMWi und dem parlamentseigenen Pressedienst „heute im bundestag“ folgend von einer Verlängerung der Laufzeiten einzelner Kraftwerke bis hin zu einem finanziellen Ausgleich. weiterlesen…

Intelligente Bauteile für das Stromnetz der Zukunft

Kieler Forschungsteam präsentiert Prototyp auf der Hannover Messe

Beim schnellen Aufladen von Elektroautos wird kurzzeitig besonders viel Energie an Ladestationen benötigt. Solche Spitzenlasten führen zu Engpässen im Stromnetz und stellen eines der Probleme beim Ausbau der Elektromobilität dar. Für die zahlreichen Herausforderungen der Energiewende braucht es ein flexibles und verlässliches Stromnetz, das Schwankungen im Verbrauch und in der Erzeugung von Energie ausgleicht. Ein Schlüsselelement dafür könnte der Smart Transformator sein, an dem die Arbeitsgruppe Leistungselektronik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) forscht. weiterlesen…

Weckruf an die Politik

BDEW veröffentlicht neue Kraftwerksliste auf Hannover Messe

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat am 23.04.2018 zum Auftakt der Hannover Messe seine neue Analyse zum Kraftwerkspark in Deutschland veröffentlicht und warnte darin vor Unterversorgung und fordert bessere Rahmenbedingungen für Kraft-Wärme-Kopplung, Gaskraftwerke und Netzausbau, wenn das Klimaziel 2030 erreicht werden soll.. Die Liste enthält alle in Bau befindlichen Kraftwerke sowie die genehmigten und geplanten Projekte mit einer Leistung von mehr als 20 Megawatt aus dem konventionellen und erneuerbaren Bereich. weiterlesen…

Menschlicher Öko-Fußabdruck 2014 am Höhepunkt?

Aber: Bedarf an nachwachsenden Rohstoffen 68 Prozent höher als von der Erde erneuerbar

Der gesamte ökologische Fußabdruck der Menschheit – ein Maß für die weltweite Nachfrage nach natürlichen Ressourcen – blieb im Jahr 2014, dem letzten Jahr mit einem vollständigen UN-Datensatz, im Vergleich zu 2013 nahezu konstant, wie neue Daten des Global Footprint Network am 09.04.2018 im Rahmen einer Veranstaltung an der Universität Oxford zeigten. Ein weiteres positives Zeichen sei, so eine Medienmitteilung der NGO, dass der globale ökologische Fußabdruck pro Person 2014 im Vergleich zu 2013 um 1,1 Prozent zurückgegangen sei. Dennoch sei der Bedarf der Menschheit an nachwachsenden Rohstoffen um 68 Prozent höher als das, was der Planet erneuern kann. weiterlesen…