Neuer Maritimer Koordinator setzt auf LNG als alternativen Schiffskraftstoff

Brackmann: Reduzierung von Emissionen auch für Schiffverkehr zentrales Thema

Der Maritime Koordinator der Bundesregierung, Norbert Brackmann (MdB), besuchte einer BMWi-Medienmitteilung zufolge am 19.04.2018 gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Daniel Günther, und dessen Wirtschaftsminister Bernd Buchholz das Flüssigerdgasterminal GATE in Rotterdam. Ein Konsortium der auch an GATE beteiligten Unternehmen Gasunie und Vopak plant unter dem Namen German LNG Terminal GmbH Errichtung und Betrieb des ersten deutschen LNG-Importterminals in Brunsbüttel. Der Besuch war auch Auftakt für die nächsten konkreten Schritte zur Realisierung. weiterlesen…

Irena mit Energiewendekommission

Weltweite Erforschung des Wandels hin zu Erneuerbaren

„Global Commission on the Geopolitics of Energy Transformation“ heißt ein am 18.04.2018 in einer Pressekonferenz im Rahmen des Berlin Energy Transition Dialogues vorgestelltes neues IRENA-Gremium mit 21 international bekannten „globalen Führungskräften aus den Bereichen Energie, Außenpolitik, Handel, Entwicklung und Wirtschaft“ (darunter IRENA-Chef Adnan Amin und der ehemalige deutsche Außenminister Joschka Fischer). weiterlesen…

Bald CO2-freie Stahlerzeugung dank „H2FUTURE“?

Linz: Weltgrößte Wasserstoff-Pilotanlage

H2 grün - SymbolWeitgehend CO2-freie Stahlerzeugung könnte bald möglich werden – unter Einsatz von Wasserstoff. Dazu fördert die EU zu zwei Dritteln das 18-Millionen-Euro-Forschungsprojekt „H2FUTURE“ eines Konsortiums aus Voestalpine, Siemens, der österreichischen VERBUND AG sowie Austrian Power Grid und den Wissenschafts-Partnern K1-MET (Kompetenzzentrum für metallurgische und umwelttechnische Verfahrensentwicklung) und ECN (Energy Research Centre of the Netherlands). Am 17.04.2018 wurde am Standort der Voestalpine in Linz offiziell der Bau der weltweit größten Pilotanlage zur Herstellung von „grünem“ Wasserstoff begonnen. H2FUTURE als Projekt startete am 01.01.2017 und soll 45 Jahre (!) dauern. weiterlesen…

Germanwatch: Höchste Zeit für eine deutsch-französische Entente Climatique

Merkel und Macron müssen gemeinsam Segel für den Klimaschutz setzen

Vor dem Gipfeltreffen am 19.04.2018 von Präsident Macron und Bundeskanzlerin Merkel fordert die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch eine deutsch-französische Regierungsinitiative für die Umsetzung der Pariser Klimaziele. „Die Umweltminister Hulot und Schulze haben noch Ende März den Anspruch beider Länder betont, die Pariser Klimaziele konsequent umzusetzen. Nun muss es darum gehen, konkrete Schritte auf höchster Ebene abzustimmen“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. weiterlesen…

Amin: „EE-Zubau versechsfachen!“

Berlin Energy Transition Dialogue 2018: „Bundesregierung führt internationalen Dialog zur Energiewende fort“

Außenminister Heiko Maas und Wirtschaftsminister Peter Altmaier eröffneten am 17.04.2018 den vierten Berlin Energy Transition Dialogue im Auswärtigen Amt. Zu der zweitägigen Konferenz unter dem Motto „towards a global Energiewende“ kamen hochrangige Delegationen aus 40 Ländern – insgesamt rund zweitausend Gäste aus mehr als 95 Ländern – um Strategien für eine intelligente Transformation des Energiesystems, des Verkehrssektors und der Wärmeversorgung zu entwickeln. weiterlesen…

Klimavorgänge in der Atmosphäre verstehen

2. DLR Conference on Climate Change in Köln

Wie kommen Schwankungen des Erdklimas zustande? Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass die globale Erwärmung durch den menschengemachten Anstieg von Treibhausgasen wie Kohlendioxid (CO2) oder Methan verursacht wird. Unklar ist jedoch, wie sich diese Veränderung auf die vielfältigen Prozesse im Klimasystem der Erde auswirkt. Vom 17. bis 19.04.2018 diskutieren Klimaforscher aus aller Welt und Vertreter internationaler Organisationen, welche Beiträge die Luft- und Raumfahrtforschung zu einem besseren Verständnis der Vorgänge in der Atmosphäre leisten kann und wie die negativen Auswirkungen des Klimawandels bekämpft werden können. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) veranstaltet die Konferenz zum zweiten Mal gemeinsam mit dem UN Office for Outer Space (UNOOSA). weiterlesen…

Immer mehr Müll und wenig Recycling

Deutsche Umwelthilfe kritisiert Nestlé und andere Kaffeekapselhersteller

Der Verkauf umweltschädlicher Kaffeekapseln ist von 2014 bis 2016 um fast 20 Prozent angestiegen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert Hersteller von Kaffeekapseln, wie Marktgigant Nestlé, für die Produktion von immer mehr Verpackungsmüll, der zum großen Teil nicht recycelt wird. Besonders dreist sei das Greenwashing mit „biologisch abbaubaren Kaffeekapseln“, die zu Unrecht als umweltfreundlich beworben werden. Nach aktuellen Berechnungen der DUH auf der Grundlage von Daten des Deutschen Kaffeeverbandes und Herstellerangaben wurden in Deutschland im Jahr 2016 rund 3,1 Milliarden Kaffeekapseln verbraucht. Das entspreche einem Müllberg von 8.000 Tonnen Verpackungen aus Aluminium und Kunststoff sowie zusätzlich 5.000 Tonnen Papier. weiterlesen…

Die Einzelhändler werden aktiv

Start der „Klimaschutzoffensive“ des Handelsverbands Deutschland (HDE)

Mit der „Klimaschutzoffensive“ des Handelsverbands Deutschland (HDE) erhalten Einzelhändler heute zahlreiche Informationen und Umsetzungshilfen auf dem Weg zu mehr Klimaschutz im Einzelhandel. Am 17.04.2018 fand im Bundesumweltministerium die Auftaktveranstaltung mit Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth statt. Die Informationskampagne zum Klimaschutz im Einzelhandel führt der HDE gemeinsam mit dem Beratungsinstitut Adelphi durch. Dafür stellt das BMU rund 1,3 Millionen Euro aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) zur Verfügung. weiterlesen…

Trump und die Wissenschaft

Zweiter March for Science: Berechtigte Befürchtungen von US-Forschern

Von Anfang an beschnitt die Trump-Regierung brutal wissenschaftliche Mittel und zensierte Erkenntnisse, vor allem über den Klimawandel. Den hält Trump bekanntlich für eine Erfindung der Chinesen, um der US-Wirtschaft zu schaden (dass er selbst durch seine „Politik“ seiner Wirtschaft am meisten schadet, kommt kaum vor, noch…). Wissenschaft wird seither kontinuierlich missachtet, auf wissenschaftliche Berater verzichtet, Forschungen über den Klimawandel werden zensiert. Dagegen gingen weltweit vor einem Jahr nicht nur viele Wissenschaftler auf die Straße (s.: solarify.eu/weltweiter-march-for-science). Ein Bericht von Volker Mrasek im Deutschlandfunk aus Anlass des zweiten internationalen March for Science am 14.06.2018. weiterlesen…