Dreimal billiger und viel gerechter
EU-Kohlenstoff-Grenzsteuer viel effizienter als französische Klima-Energieabgabe
Der Vorschlag der Europäischen Kommission für eine Kohlenstoff-Grenzsteuer hätte nur geringe Auswirkungen auf die französischen Haushalte, im Gegensatz zum eigenen Vorschlag des Landes, Energie zu besteuern, der die Entstehung der „Gelbwesten“-Bewegung auslöste. Ein Bericht vom 10.01.2020 von Aline Robert für EURACTIV France. weiterlesen…
Zu den weltweiten Folgen des Klimawandels, die bereits aktiv ablaufen und bedrohliche Ausmaße annehmen, gehört das Abschmelzen der Gletscher – einer der irreversiblen Kipppunkte. Die Folgen: Das einst festgefrorene Gestein lockert sich, Murenabgänge oder Bergstürze drohen. Auf mittlere Sicht ist die Wasserversorgung von Millionen Menschen gefährdet. In den Schweizer Alpen wurde eben eine Technik entwickelt, das die Lebensdauer von Gletschern verlängern soll: Ein spezielles Sprühsystem überzieht Gletscher im Frühjahr mit einer Eisschicht, die diesen vor der Sonne schützt. Der Glaziologe
Deutschland droht schon in wenigen Jahren eine Stromlücke. Während Kern- und Kohlekraftwerke nach und nach vom Netz gehen, müssen fossile Energieträger in Mobilität und Wärme zunehmend durch strombasierte Alternativen ersetzt werden. Wie der
„Je länger ich in der Energiebranche tätig bin, desto mehr wird mir bewusst, wie kompliziert sie ist, wie abhängig sie von der Regulierung ist und wie eng sie mit der Politik verbunden ist. Es ist nicht nur die Tatsache, dass bestimmte Volkswirtschaften wie Russland oder Norwegen in hohem Maße von den Öl- und Gaseinnahmen abhängig sind, sondern auch die Entscheidungen und Ansätze, die verschiedene Länder treffen, die alle unterschiedlich sind. Dennoch werden sie von den folgenden Paradoxen beherrscht, und wenn wir sie nicht verstehen und uns nicht damit befassen, bleiben die Aussichten auf eine Bereinigung der globalen Energieversorgung begrenzt.
Die Förderung des Einsatzes synthetischer Kraftstoffe im Luftverkehr ist Gegenstand einer Antwort (
Nach Zahlen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) wuchs der Mineralöl-Absatz 2019 weiter – sowohl für Autos, Lastwagen und Flugzeuge, als auch für Heizungen; letzteres trotz der vergleichsweise wärmeren Witterung. Der Verbrauch von Mineralöl habe 2019 insgesamt um 1,7 Prozent höher als im Vorjahr gelegen, si die AGEB. Der Absatz von Diesel- und Ottokraftstoff sowie Flugbenzin habe einen leichten Anstieg verzeichnet. Entsprechend räumte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) auch „erheblichen Nachholbedarf“ bei der geplanten Reduzierung des CO2-Ausstoßes im Verkehrsbereich ein. „Dass der Verkehrssektor einen wesentlichen Beitrag zur Senkung der CO2-Emissionen leisten muss, ist unbestritten“, sagte Scheuer dem
Die Bundesregierung plant, die Einnahmen aus der kommenden CO2-Bepreisung im Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) unter anderem zur Senkung der EEG-Umlage zu verwenden. Infolge der Einigung zwischen der Bundesregierung und den Ländern im Vermittlungsausschuss Mitte Dezember und den höheren Einnahmen aus dem BEHG wird die Senkung deutlich umfassender ausfallen, als zunächst geplant. Wie der am 08.01.2020 veröffentlichte