Die Zeit: Trump beginnt mit Zerstörung von Obamas Klimaschutzerbe

Entscheidende Schwächung der Umweltbehörde EPA

„Lange angedroht, macht der US-Präsident ernst: Trump will den Klimaschutzetat streichen und lockert Grenzwerte für Abgase und CO2. Wird er das Pariser Abkommen brechen?“ fragt Toralf Staud in der Wochenzeitung Die Zeit. Dass sein Artikel auf großes Interesse stieß, belegen . weiterlesen…

Greenpeace-Ranking: Berlin trotz Mängel Spitzenreiter

Deutsche Städte bauen Öko-Verkehr zu unentschlossen aus

Die 14 größten deutschen Städte müssen alle deutlich mehr tun, um ökologische Verkehrsangebote auszubauen“, ist das Ergebnis eines am 23.03.2017 von Greenpeace veröffentlichtes Städterankings, dem zufolge Spitzenreiter Berlin zwar eine historisch niedrige Autodichte hat, aber auch noch immer Lücken im öffentlichen Schienennetz. weiterlesen…

BMWi-Bestandsaufnahme energetischer Gebäudesanierung

‚Die Klimaschutzziele der Bundesregierung für den Gebäudebereich sind ambitioniert. Wo stehen wir bei der Umsetzung?‘

Das BMWi leistet sich eine Bestandsaufnahme am wunden Punkt der Energiewende – der Gebäudesanierung, nicht ohne wenigstens ein bisschen Selbstlob: „Zugegeben, das Ziel ist hochgesteckt: Im Jahr 2050 soll der Gebäudebestand in Deutschland nahezu klimaneutral sein. Derzeit entfallen noch rund 35 Prozent unseres gesamten Endenergieverbrauchs auf den Gebäudebereich; knapp ein Drittel der Treibhausgasemissionen“, beginnt der BMWi-Newsletter. „Vor allem für das Heizen und Erwärmen von Wasser benötigen wir noch zu viel Energie. Wie weit sind wir also auf dem Weg zur weitgehenden Treibhausgasneutralität im Gebäudebereich?“ Solarify dokumentiert. weiterlesen…

Hendricks fordert Mindesthaltbarkeit für Produkte

„Elektrogeräte dürfen keine Wegwerfartikel sein“

barbara-hendricks-eroeffnet-eur-resourcenforum-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarifyBundesumweltministerin Barbara Hendricks hat sich für verbindliche europaweite Ziele zur Ressourceneffizienz ausgesprochen. „Die Europäische Kommission muss die Langlebigkeit, Reparierbarkeit und Recyclingfähigkeit von Produkten stärker fördern“, sagte Hendricks am 09.11.2016 zur Eröffnung des 3. Europäischen Ressourcenforums (ERF) in Berlin. „Mit der Ökodesign-Richtlinie steht uns ein schlagkräftiges Instrument zur Verfügung, um für bestimmte Verschleißteile eine Mindesthaltbarkeit vorzuschreiben.“ weiterlesen…

Greenpeace: Kohle wichtiger als Luftqualität

Bundesregierung will – trotz 4.000 Toten – bessere EU-Grenzwerte für Kohleemissionen verhindern

Rauchfahne das KW Reuter West, Berlin - laut UBA 2,8 Mio. t CO2 pro Jahr - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyIn letzter Minute versucht die Bundesregierung, schärfere europäische Grenzwerte für Emissionen aus Kohlekraftwerken zu verhindern. Das belegt eine E-Mail des BMUB von Ende September im Auftrag von Ministerin Barbara Hendricks (SPD) an die Expertenrunde der EU-Kommission, die Greenpeace vorliegt. weiterlesen…

Zwei Preise für Claudia Kemfert

Deutscher Solarpreis und Adam-Smith-Preis

Am 08.10.2016 wurde der Energieökonomin Claudia Kemfert vom DIW Berlin im „Steinhaus im Claudia Kemfert - Foto © claudiakemfert.dealten Bahnhof“ in Solingen der Deutsche Solarpreis 2016 von EUROSOLAR verliehen. Auf der – gemeinsam mit der EnergieAgentur.NRW präsentierten – Preisverleihung wurden die acht diesjährigen Preisträger dem Publikum vorgestellt. Am 20.10.2016 wurde Kemfert vom Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft als eine der prominentesten und präsentesten VerfechterInnen einer ökologischen Steuerreform, des Verursacherprinzips und einer nachhaltigen Energiewirtschaft mit dem Adam-Smith-Preis für marktwirtschaftliche Umweltpolitik geehrt. weiterlesen…

Greenpeace-Jahresbericht: „Ganze Menge erreicht“

Bilanz 2015: Gemeinsam stark

„Was waren für die wichtigen Umweltschutzthemen 2015? Was wurde erreicht?“ Fragt Greenpeace anlässlich seines Jahresberichts 2015 – und antwortet: „Dank zahlreicher engagierter Unterstützer: eine ganze Menge“. 2015 stand im Zeichen des Kampfs gegen die Erderwärmung – gipfelnd in der Klimakonferenz in Paris am Ende des Jahres. Ein Fortschritt, aber noch kein Grund zum Feiern: „Die Klimakonferenz in Paris hat ambitionierte Beschlüsse gefasst, um die schlimmsten Folgen des Klimawandels noch zu verhindern“, sagt Roland Hipp, seit 01.07.2016 neuer Geschäftsführer von Greenpeace Deutschland. „Viele Politiker in Deutschland haben aber deren Tragweite noch nicht verstanden. Nun gilt es das umzusetzen, was im Dezember beschlossen wurde.“ weiterlesen…

Greenpeace Energy greift Bürgerenergieprojekten unter die Arme

Know-how, Kapital und Kooperationen sollen kleinen Akteuren gegen Risiken der EEG-Reform helfen

Der Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy unterstützt ab sofort gezielt Bürgerenergieprojekte, deren Chancen sich durch die jüngste Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) massiv verschlechtern. Gemeinsam mit seiner Kraftwerkstochter Planet energy hat Greenpeace Energy ein neues Beratungs-, Dienstleistungs- und Finanzierungsangebot zusammengestellt, um kleineren Akteuren auch zukünftig die aktive Teilhabe an der Energiewende zu ermöglichen. weiterlesen…

Stromsteuer für Eisenbahn abschaffen

Forderung der Allianz pro Schiene

Autotransport im Bahnhof Spandau - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify 20160519Die Politik trägt erhebliche „Verantwortung für die schwierige Situation der deutschen Güterbahnen“; darauf hat die Allianz pro Schiene vor der außerordentlichen Aufsichtsratssitzung der Deutschen Bahn zu den Streichplänen bei DB Cargo am 15.06.2016 hingewiesen. Ein aktueller Vergleich innerhalb der Europäischen Union (siehe Grafik) belege nämlich, dass Deutschland europaweit die zweithöchste Stromsteuer auf Eisenbahn-Fahrstrom erhebe. weiterlesen…

Das Paris-Paradoxon

Mit freundlicher Genehmigung von Jessica Cheam, eco-business

Ein neues Projekt der Guerilla-Kunstgruppe Brandalism in Paris enthüllt einige unbequeme Wahrheiten und ein Paradoxon, das im Herzen der Pariser Gespräche liegt – dass nämlich Unternehmen und Regierungen beides gleichzeitig sind: Problem und Lösung. Besuchern und Delegierten, die in der vergangenen Woche für die Klimaverhandlungen der Vereinten Nationen in Paris abgestiegen sind, könnten einige Anzeigen mit Denkanstößen auf Werbeflächen in der französischen Hauptstadt aufgefallen sein. Auf den ersten Blick sehen einige von ihnen ganz normal aus, mit Firmenlogos und kurzen, flotten Sprüchen. Bei näherem Hinschauen sind sie alles andere als das. weiterlesen…