Erstmals Max-Planck-Humboldt-Forschungspreis verliehen

Catherine Heymans erhält mit 1,5 Millionen Euro dotierte Auszeichnung

Catherine Heymans von der University of Edinburgh ist erste Trägerin des neuen Max-Planck-Humboldt-Forschungspreises. Die mit 1,5 Millionen Euro und 80.000 Euro persönlichem Preisgeld dotierte Auszeichnung wird aus BMBF-Mitteln finanziert und gemeinsam von der Max-Planck-Gesellschaft und der Alexander von Humboldt-Stiftung vergeben. Neben der Astrophysikerin, die sich in ihren Forschungen mit der Dunklen Energie beschäftigt, werden außerdem der Mathematiker Sam Payne und der Robotik-Experte Robert Wood mit der Max-Planck-Humboldt-Medaille und einem Preisgeld von je 60.000 Euro geehrt. weiterlesen…

Negative CO2-Emissionen vorantreiben

Studie fordert verstärkte wissenschaftliche Anstrengungen zur Vermeidung von Kohlendioxid-Ausstoß

Technologien, die Kohlendioxid aus der Luft entfernen, müssen eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels spielen, so ein neuer Bericht der National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine, schreibt JoAnn Adkins am 25.10.2018 in den Nachrichten der Florida International University FIU. (Titel: Technologien für negative Emissionen und zuverlässige Sequestration – © National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine, 2019) weiterlesen…

Ethisch-ökologische Investments auf dem Vormarsch

Institutionelle verpflichten sich dem Klimawandel

Evi C. Vogl, Deutschlandchefin von Europas größtem Asset Manager Amundi ( 45,8 Mrd. € verwaltetes Vermögen), bricht in einem Gastbeitrag für die Börsenzeitung eine Lanze für klimaschonende, nachhaltige Investitionen. Sie seien eine Aufgabe für Staaten, Unternehmen und Gesellschaft; dazu seien Veränderungen in den Risikomanagements notwendig. weiterlesen…

Untersteller: Solarpflicht einführen

Tübingen als Vorbild

Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller sieht im Gespräch mit der Stuttgarter Zeitung in Versäumnissen von Berlin und Brüssel die Hauptursache, dass das Land seine klimapolitischen Ziele bisher nicht erreicht. Aber auch der Südwesten hinkt beim Klimaschutz seinen Zielen hinterher. Daher ermuntert Untersteller die Kommunen, dem Beispiel Tübingens zu folgen und Bauherren beim Klimaschutz in die Pflicht zu nehmen. weiterlesen…

Bundesnetzagentur: Abnehmendes Redispatch

Einsman-Maßnahmen bleiben aber hoch

Im ersten Quartal 2018 sind die Redispatch-Maßnahmen der Übertragungsnetzbetreiber zur Netzstabilisierung zurückgegangen, wie die Bundesnetzagentur mitteilt. Sie folgen damit dem Trend vom Ende des Vorjahres. Die nötigen Einspeisemanagement-Maßnahmen (Einsman) lag lagen dagegen weiter auf hohem Niveau. Das geht aus dem Quartalsbericht zu Netz- und Sicherheitsmaßnahmen für das erste Quartal 2018 hervor, den die Bundesnetzagentur am 23.10.2018 veröffentlicht hat. weiterlesen…

BSH startet Öffentlichkeitsbeteiligung

Flächenentwicklungsplan für Offshore-Ausbau veröffentlicht

An der künftigen Entwicklung der Windenergie auf See soll sich nun auch die Öffentlichkeit beteiligen dürfen. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat am 26.10.2018 den Entwurf des Flächenentwicklungsplans 2019 und die Entwürfe der Umweltberichte im Rahmen der Strategischen Umweltprüfung veröffentlicht. Er dient als Grundlage für den zukünftigen Ausbau der Windenergie auf See sowie der zugehörigen Netzanbindungen. weiterlesen…

BSW-Solar: Regierung steuert auf solaren Ausbaustopp zu

Förderdeckel bald erreicht – streichen!

Der Ausbau der preiswerten und sauberen Photovoltaik droht in wenigen Monaten in Deutschland weitgehend zum Erliegen zu kommen. Vor allem die Installationszahlen für Solarstromanlagen auf Gewerbe- und Industriedächern werden ohne gesetzliche Änderungen schon bald drastisch einbrechen, so eine Analyse des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. Verantwortlich dafür ist der 2012 eingeführte Förderdeckel ab einer installierten Solarkapazität von 52 GW. Die Solarbranche fordert eine umgehende Streichung des Deckels. weiterlesen…

Kohlekommission mit Zwischenbericht

Empfehlungen zum Strukturwandel in den Braunkohlerevieren

Umzug von Behörden in die heutigen Kohleregionen, bessere Verkehrs- und Mobilfunknetze – und 1,5 Milliarden Euro als Sofortprogramm – das sind die Vorschläge der „Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ in ihrem am 24.10.2018 verabschiedeten, aber bisher unveröffentlichten ersten Zwischenbericht. Ein Datum für den Kohleausstieg enthält der Bericht laut tagesschau.de und vielen anderen Medien nicht. Ihren komplizierten und verschleiernden Namen hat die Kommission längst eingebüßt: „Kohlekommission“ heißt sie inzwischen schlicht medienübergreifend. weiterlesen…

2030 nur noch ein Drittel CO2-Ausstoß

Kohleverstromung bleibt wenig Zeit

Laut einer Studie des Beratungshauses r2b energy consulting GmbH im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums, die bisher nur die Mitglieder der Kohle-Kommission kannten, muss die CO2-Belastung durch Kohleverstromung bis 2030 um zwei Drittel sinken, wenn Deutschland seine bereits beschlossenen Klimaziele auch sicher erreichen will. weiterlesen…

Schwere Elektro-Lkw im Praxistest

Elektromobilität: Bundesregierung fördert Technologieentwicklung im Normalbetrieb

Die Bundesregierung leitet einen umfangreichen Praxistest schwerer Elektro-Lkw ein. Zehn verschiedene Handels- und Logistikunternehmen werden einer BMU-Medienmitteilung zufolge die LKW, die ausschließlich mit Strom fahren, nun im täglichen Warenverkehr ausprobieren. Der Einzelhandels-Verbund Edeka startete am 23.10.2018 damit und wird ein Jahr lang einen vollelektrischen 25-Tonner-Lkw nutzen, der zwischen 150 und 300 km pro Tag zurücklegen soll. Der Einsatz der Elektro-Lkw wird wissenschaftlich begleitet. weiterlesen…