Hat Regierung bei Energiewende absichtlich versagt?

20 Jahre EEG kein Grund zum Feiern

Stillgelegte Zeche Zollverein, Dortmund - Foto © Agentur Zukunft für Solarify20 Jahre EEG – Grund zu feiern? Bei der Energiewende blockiert die Bundesregierung seit Jahren. Es drohen sogar Rückschritte. Das Staatsversagen hat System. Erneuerbare Energien-Autor Matthias Hochstätter*) fragt sich, ob das „Staatsversagen “ gar Absicht gewesen sein könnte. weiterlesen…

Deutsche Welle: EE-Ausbau wird nicht reichen

Lesehinweis: „Was behindert die Energiewende?“

Stop für Wind an Land - Foto © Agentur Zukunft für Solarify„Deutschland will weg von der Kohle, bis 2050 klimaneutral sein. Vor allem Wind- und Solarkraft sollen den Energiebedarf decken. Doch der Umbau hakt. Nun hat Wirtschaftsminister Altmaier eingelenkt. Bringt das die Wende?“ fragt Gero Rueter im Internetportal der Deutschen Welle. Obwohl die deutsche Energiewende lange weltweit ein Vorbild war – sie schuf viele Arbeitsplätze. Nun stockt die Energiewende aber, mehr als Hunderttausend Jobs gingen verloren. Gleichzeitig finde die Zukunft der Braunkohleindustrie mit ihren eben noch 20.000 Beschäftigten große Aufmerksamkeit – für die seien umfangreiche Hilfen für die Kohleindustrie beschlossen wurden. weiterlesen…

DLF: 150 Satelliten für den Klimawandel

Rund 50 Messwerte über Temperatur, Eisbedeckung, Bewölkungsgrad

Ohne die mehr als 150 Satelliten, die aus den Umlaufbahnen die Erde im Blick haben, wäre die Wissenschaft längst nicht so gut über das Klima und den Klimawandel unterrichtet – so Dirk Lorenzen im Deutschlandfunk. Rund die Hälfte der klimarelevanten Größen lassen sich nur mit Satelliten erfassen. Denn um den Zustand des Klimas auf der Erde zu erfassen, nutzen Fachleute rund 50 Messwerte, etwa die globale Temperaturverteilung, die Höhe des Meeresspiegels, die Eisbedeckung oder den Bewölkungsgrad. weiterlesen…

Verstoß gegen Umweltanforderungen: Baustopp für Flughafen

Klimaschutz: Gericht untersagt Heathrow-Ausbau

Pläne für eine dritte Start- und Landebahn am Flughafen Heathrow wurden von einem Berufungsgericht in Großbritannien für unrechtmäßig erklärt, weil die zuständigen Minister die Verpflichtungen der Regierung zur Bewältigung der Klimakrise nicht ausreichend berücksichtigt haben. Das Vorhaben würde gegen das Pariser Klimaabkommen verstoßen. Klimaschützer hatten geklagt und jubeln jetzt. Das Urteil ist ein schwerer Schlag für das Projekt in einer Zeit, in der die öffentliche Besorgnis über den Klimanotstand schnell zunimmt und die Regierung dase Netto-Null-Emissionsziel bis 2050 gesetzlich festgelegt hat (The Guardian). weiterlesen…

Höherer Treibhausgasaussstoß durch schnelles Auftauen des Permafrostbodenss

Studie: Emissionen nehmen um 40 Prozent zu

Die Permafrostregionen der Arktis werden häufig als natürliche Tiefkühltruhe bezeichnet, in der eine riesige Menge Kohlenstoff lagert, hauptsächlich in Form von über Jahrtausende angesammelte Tier- und Pflanzenresten. Diese werden jedoch von Mikroorganismen zersetzt, sobald der bisher dauergefrorene Boden auftaut. Dabei entstehen klimaschädliche Treibhausgase wie Methan und Kohlendioxid. Wie Forschenede des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresfoschung (AWI) um Prof. Guido Grosse am 18.02.2020 Fachmagazin Nature Geoscience berichteten, hat das Tempo Auftautempo einen entscheidenden Einfluss auf die Art und Menge der freigesetzten Treibhausgase. (Foto: Thermokarst Seen Nord West Alaska – © Guido Grosse, Alfred-Wegener-Institut) weiterlesen…

Große, windgetriebene Meeresströmungen verschieben sich polwärts

Satellitendaten aus vierzig Jahren zeigen Verlagerung der sogenannten Ozeanwirbel; Modellstudien belegen maßgeblichen Einfluss der Erderwärmung

Die großen, windgetriebenen Strömungssysteme der Ozeane haben sich in den zurückliegenden 40 Jahren mit hohem Tempo Richtung Pol verschoben. Zu diesem Ergebnis kommen Forschende des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresfoschung (AWI), nachdem sie globale Langzeit-Satellitendaten zur Meeresoberflächentemperatur und zur Höhe des Meeresspiegels ausgewertet haben. weiterlesen…

Innovative schwimmende Offshore-Windturbinen im Test

SATH-Technologie verspricht Kostenvorteile im Zukunftsmarkt für Floating Offshore

RWE Renewables und Saitec Offshore Technologies erproben gemeinsam neue Wege, Offshore-Windparks kostengünstig in tiefen Gewässern zu errichten und zu betreiben: In dem Pilotprojekt „DemoSATH“ testen die auf Erneuerbare Energien spezialisierte RWE-Tochter und das spanische Bauunternehmen ab 2021 eine schwimmende Plattform für Windturbinen vor der Baskischen Küste – so eine Medienmitteilung vom 24.02.2020. weiterlesen…

Shell plant Europas größtes Grün-Wasserstoff-Projekt

In Groningen startet Erzeugung klimafreundlichen Wasserstoffs mit grünem Strom aus Mega-Windpark

„Schon einmal haben die Niederländer die europäische Energielandschaft neu sortiert. Damals war es die Entdeckung von Erdgasreserven in Groningen, die das kleine EU-Land auf einmal in die Liga der ganz Großen katapultierte. Jetzt könnte das Land die nächste Energierevolution anstoßen“, schreibt Karin Witsch am 27.02.2020 im Handelsblatt. Am gleichen Tag gab Shell nämlich bekannt, dass „ein Konsortium aus Gasunie, Groningen Seaports und Shell Nederland das NortH2-Projekt starten“ will: Erzeugung von grünem Wasserstoff aus Erneuerbarem Strom, der von einem Mega-Windpark erzeugt wird – 3 bis 4 Gigawatt 2030. weiterlesen…

Altmaier will Abstandsregelung liberalisieren

Windgeneratoren müssen nicht mindestens 1km Abstand haben

In den festgefahrenen Konflikt in der großen Koalition zwischen SPD und CDU sowie Bund und Kommunen wegen der Abstandsregelung von Windgeneratoren zu Wohnsiedlungen kommt offenbar Bewegung, meldet u.a. Die Zeit. Bundeswirtschaftsminister Altmaier will Kommunen mehr Entscheidungsspielraum geben. Dafür will er nun eine sogenannte „Opt-in-Regelung“ einführen: Kommunen und Länder sollen demnach selbst entscheiden können, ob sie von der 1.000-Meter-Abstandsregelung abweichen. weiterlesen…

„Unsere Welt neu denken – Eine Einladung“

Neues Buch von Maja Göpel

Wir spüren es, wissen es: Unsere Welt steht an einem Kipp-Punkt, gar an mehreren. Einerseits geht es uns so gut wie nie, andererseits zeigen sich Verwerfungen, Zerstörung und Krise, wohin wir sehen. Ob Umwelt oder Gesellschaft – scheinbar gleichzeitig sind unsere Systeme unter Stress geraten. Wir ahnen: So wie es ist, wird und kann es nicht bleiben. Wie finden wir zu einer Lebensweise, die das Wohlergehen des Planeten mit dem der Menschheit versöhnt? Unter anderem auf diese Frage antwortet die Politökonomin und Nachhaltigkeitswissenschaftlerin Maja Göpel in ihrem neuen Buch „Unsere Welt neu denken – eine Einladung„. weiterlesen…