Erderwärmung in den Städten

Der Klimawandel ist nicht von oben zu stoppen

Die Welt 2050 – Berlin wird zu Madrid, Madrid zu Marrakesch. Wieso der Klimawandel in den Städten, von den Bürgern und Bürgermeisterinnen, bekämpft werden muss. Solarify weist auf einen Gastbeitrag des Zukunftsforschers Daniel Dettling in der Süddeutschen Zeitung hin. weiterlesen…

Weltgrößtes PV-Kraftwerk am Netz

Strom für 2 Cent die Kilowattstunde

In Abu Dhabi ist mit 1,18 Gigawatt Leistung der größte Photovoltaik-Park der Welt ans Netz gegangen, meldete am 04.07.2019 Manuel Först in energiezukunft (und auf der arabischen Halbinsel seien noch größere Solarprojekte – bis 2,6 GW – in Planung). Max Hall berichtete im englischsprachigen Portal pv magazine: Das Projekt Noor Abu Dhabi liefere Strom für 2 Cent/kWh, bei der Vergabe 2017 der billigste Solarstrom der Welt. weiterlesen…

Strategien gegen Desinformation über Klimawandel

Modell für die Entwicklung von öffentlichem Willen und politischer Macht

Um verheerende Auswirkungen des Klimawandels abzuwenden, müssen wir unseren Lebensstil ändern. Lance Bennett, Professor für Politikwissenschaft und Kommunikation an der University of Washington und derzeit Senior Fellow am IASS, erklärt, wie bessere Kommunikation die notwendigen Veränderungen vorantreiben kann. weiterlesen…

Bolsonaros Klimakrieg

Flammendes Inferno in Brasiliens Regenwäldern

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro hat dem Klimaschutz den Krieg erklärt. Jetzt bezichtigt er sogar Umweltschützer, Waldbrände gelegt zu haben. Dabei hat er selbst Bauern zur Brandrodung ermutigt, um seine Pläne mit dem Agrobusiness voranzubringen. Mehr zur Zerstörung der grünen Lungen unseres Planeten von Nicole Allé in energiezukunft vom 23.08.2019. weiterlesen…

Deutsche Luftverkehrswirtschaft wehrt sich gegen Kerosinsteuer

Luftfahrtindustrie warnt vor nationalem Alleingang bei CO2-Preis

Die deutsche Flugindustrie hat sich anlässlich der ersten Nationalen Luftfahrtkonferenz am 21.08.2019 in Leipzig dagegen gewehrt, die Ticketpreise zu erhöhen oder Kerosin zu beteuern. „Im Luftverkehr, der international ist, sind nationale Alleingänge der falsche Weg“, heißt es in einer Erklärung des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL). „Insbesondere klimapolitische Regulierungen durch nationale Steuern, Abgaben und Verbote sind ökologisch und ökonomisch kontraproduktiv.“ Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) fordert dagegen höhere Ticketpreise im Luftverkehr. Aus ihrer Sicht dürfen Bahnfahrten nicht teurer sein als Flugreisen. weiterlesen…

Sozial ausgewogene CO2-Bepreisung

Klimaschutz auf Kurs bringen: 80 €/t CO2

Eine gemeinsame Studie von Agora Verkehrswende und Agora Energiewende gemeinsam mit dem Öko-Institut und der Freien Universität Berlin zeigt, wie ein CO2-Preis von 50 Euro pro Tonne zum Fundament des Klimaschutzes werden kann. Für die soziale Ausgewogenheit sorgt einer Medienmitteilung vom 24.08.2019 entsprechend die Rückerstattung der gesamten Einnahmen an die Bürger. Einkommensschwache Haushalte werden per Saldo sogar entlastet. weiterlesen…

„Die Grundidee der Energiewende ist absolut unsinnig“

Lesehinweis auf Die WELT – Schlögl: Energieautarkie falsches Ziel – aber Lösungen vorhanden

Deutschland setzt auf nachhaltige Energie. Doch Robert Schlögl warnt im WELT-Interview mit Wissenschafts-Chefkorrespondent Norbert Lossau: Den Bedarf mit Windrädern und Solaranlagen zu decken, sei schlicht unmöglich, Batterien seien eher ein Teil des Problems als der Lösung – und er skizziert, welche Lösungen wirklich helfen könnten: Synthetische Kraftstoffe aus Erneuerbaren Energien Nordafrikas und des Nahen Ostens. (Foto: Prof. Robert Schlögl beim Richtfest de CEC Mülheim – © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify) weiterlesen…

Kanzlerin legt Messlatte höher

BUND begrüßt Signale der Kanzlerin für mehr europäischen Klimaschutz

Der BUND begrüßt die Bereitschaft der Bundeskanzlerin, sich für eine Erhöhung der europäischen Klimaziele einzusetzen. Das Ziel der Senkung von Treibhausgasemissionen müsse jedoch mehr als 55 Prozent betragen. Der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger kommentiert die Aussagen der Kanzlerin zur europäischen Klimapolitik: weiterlesen…

Was tun in bedrohten Küstenregionen?

Klimawandel: Forscher plädieren erstmals für geordneten Rückzug aus gefährdeten Gebieten

Infolge des Klimawandels könnte für viele Küstengebiete lang- oder mittelfristig nur der Rückzug als Ausweg bleiben. Deshalb appellieren Wissenschaftler aktuell dafür, schon jetzt mit der Planung solcher Umsiedlungsmaßnahmen anzufangen – denn nur dann könne dies sozial und wirtschaftlich verträglich ablaufen. Schlussfolgerung: Statt ausschließlich in Küstenschutz zu investieren, sollten schon jetzt Strategien für einen geordneten Rückzug entwickelt werden, so die US-Forscher im Fachmagazin Science. weiterlesen…

BMWi: Anhörung zum Strukturstärkungsgesetz eingeleitet

Aber: An Kohleausstiegsgesetz gekoppelt – bisher kein Entwurf

Das Bundeswirtschaftsministerium hat einer Medienmitteilung zufolge am 21.08.2019 die Länder- und Verbändeanhörung für den Referentenentwurf für das Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen (StStG) eingeleitet und setzt damit die Empfehlungen der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung (Kohlekommission)“ um. Der VKU kritisert die „völlig unnötige Kopplung des Inkrafttretens des Strukturstärkungsgesetzes an die Verkündung des Kohleausstiegsgesetzes, für das bisher nicht einmal ein Entwurf vorliegt“. BEE und Greenpeace fordern, Strukturhilfen für den Kohleausstieg an den Erneuerbaren-Ausbau zu koppeln. weiterlesen…