Mit Gentechnik gegen Klimawandel?

Bauernverbandspräsident will Gesetze ändern

Deutsche Bauern sollen sich mit gentechnischen Züchtungen gegen den Klimawandel wappnen. Dazu müssten die europäischen Gentechnik-Gesetze geändert werden, forderte Bauernpräsident Joachim Rukwied beim Deutschen Bauerntag im sächsischen Schkeuditz, wie der Bayerische Rundfunk meldete. Die Pflanzen müssten mit Trockenheit und Nässe umgehen können. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner forderte die Landwirte auf, offen mit gesellschaftlichen Änderungen umzugehen, etwa beim Klima- und Artenschutz. Wichtig sei ein Austausch darüber unter den Bauern und mit den Verbrauchern. Die aber verweigern sich laut Greenpeace und BUND. weiterlesen…

Ladesäulencheck 2019

Kampf um Vormachtstellung auf Kosten der Verbraucher

Der Ladesäulencheck von LichtBlick geht 2019 in die dritte Runde und bestätigt erneut die schwierige Situation für E-Auto-Fahrer in Deutschland: Hohe Preise, ein unwegsamer Tarifdschungel, eine noch stärkere Ausprägung lokaler Monopole. „Was früher Königreiche und Herzogtümer waren, sind heute im Bereich Mobilität die Ladesäulenbetreiber. Sie bestimmen in ihren Gebieten Verfügbarkeiten, Preise und Handel – legen ihre ganz eigenen Gesetze fest“, sagt Gero Lücking, Geschäftsführer Energiewirtschaft bei LichtBlick. „Der Verbraucher hat keine Wahlmöglichkeiten – ihm wird etwas vorgesetzt, womit er sich zufriedengeben muss“, so Lücking. „So wird die Energiewende im Verkehrssektor scheitern.“ weiterlesen…

Wie gelingt die Digitalisierung der Städte?

Anhörung im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung

Können sogenannte Smart Cities einen Beitrag leisten, wenn es um Nachhaltigkeit durch Digitalisierung geht? Dieser Frage widmete sich am 26.06.2019 der Parlamentarische Beirat für nachhaltige Entwicklung des Bundestags. In der Sitzung unter Leitung von Andreas Lenz (CSU) sprachen die Abgeordneten mit drei Experten. Ihr Fazit – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag: Die Digitalisierung der Städte wird nur gelingen, wenn die Bürger dabei mitgenommen werden. weiterlesen…

Klimawandel gefährdet europäischen Energiesektor

Energie nach Landwirtschaft wasserintensivster Sektor

Die Öl- und Gasinfrastruktur sowie die Kraftwerke könnten in den kommenden Jahren erhebliche Ausfälle erleiden, wenn sie nicht an die extremen Wetterbedingungen des Klimawandels angepasst seien, warnten EU-Beamte. Die Delegierten auf der Sustainable Energy Week der EU in Brüssel erklärten, es sei viel Wert auf die Art und Weise gelegt worden, wie fossile Brennstoffe zum Klimawandel beitragen, aber auch umgekehrt, wie Dave Keating am 21.06.2019 für EURACTIV.de schrieb. weiterlesen…

Lesehinweis: Verbraucher von EEG-Umlage befreien

Befreiungsschlag mit Verteilungswirkung und für Innovationsschub

„Die Umlage ist für viele Geschäftsmodelle der Energiewende eine Innovationsbremse. Ein Instrument zur Gegenfinanzierung ist die Verdoppelung der Stromsteuer“, schreibt dena-Geschäftsführer Andreas Kuhlmann in einem Gastkommentar für das Handelsblatt. Im Zentrum sollte seiner Meinung nach die größtmögliche Dynamik für Energiewende und Klimaschutz stehen. Außerdem sei die Verteilungswirkung wichtig. Denn davon hänge die Akzeptanz für den Klimaschutz ab. Das aber könne nicht allein ein Thema für energiewirtschaftliche Gesetze sein. Wer es ernst damit meine müsse „breiter denken“. weiterlesen…

Luftverkehr soll klimafreundlich werden

FDP-Antrag – E-Fuels noch nicht marktreif

Die FDP-Bundestagsfraktion will den Luftverkehr klimafreundlicher machen. In einem Antrag (19/11039) verlangt sie die Entwicklung einer Förderstruktur von der Bundesregierung, die über fünf Jahre jährlich bis zu 200 Millionen Euro mit Risikokapital für klimafreundliche Innovationen im Luftverkehr bereitstellt. Diese Projektförderung soll „unabhängig von der Politik, technologieoffen und unbürokratisch zu erfolgen“, so der Antrag. weiterlesen…

Kommunalrichtlinie: Unterstützung beim Klimaschutz

Mehr Förderung für Strukturwandelprojekte in Kohlerevieren und erstmals Gelder für optimierte Erfassung von Deponiegasen

Das Bundesumweltministerium baut die erfolgreiche Förderung des Klimaschutzes in Kommunen weiter aus. Um die Strukturentwicklung in den Kohlerevieren zu unterstützen, können Antragsteller aus den betroffenen Regionen ab sofort eine um bis zu 15 Prozentpunkte erhöhte Förderquote erhalten. Ebenfalls neu: die optimierte Erfassung von Deponiegasen, die in Deponien mit Siedlungsabfällen entstehen. Förderanträge können vom 01.07. bis 30.09.2019 gestellt werden. weiterlesen…

Wer das Klima schützt, soll Steuern sparen

BSW-Solar: Steuervorteile für Solarheizungen endlich umsetzen

Bei der seit acht Jahren von der Bundesregierung wiederholt angekündigten Einführung von Steueranreizen für Klimaschutzmaßnahmen hofft die Solarbranche nun auf Unterstützung aus den Bundesländern. Gemeinsam mit rund 40 anderen Verbänden forderte der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) anlässlich der Wirtschaftsministerkonferenz der Länder, die unter anderem für Solarheizungen angedachten Steuervorteile endlich umzusetzen. weiterlesen…

„Energiewende findet in Verteilnetzen statt“

VKU startet VNB-Portal

Am 25.06.2019 hat der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) ein neues digitales Portal für Verteilnetzbetreiber (VNB) gestartet. Das VNB-Portal ist in die bereits bestehende kommunale Plattform kommunaldigital.de integriert. Es soll den VNB die Möglichkeit geben, sich zu den aktuellen und künftigen Herausforderungen für das Verteilnetz auszutauschen und gemeinsam an dem Fortbestand der Netzsicherheit und Systemstabilität in Deutschland mitzuwirken. Das VNB-Portal informiert außerdem zu aktuellen energiewirtschaftlichen Fragestellungen und soll den Wissenstransfer zwischen den VNB befördern. weiterlesen…

Neue Stromspeicher-Inspektion der HTW Berlin

Mehrzahl der 16 Solarstromspeicher im Test 2019 überzeugt mit sehr guter Effizienz

„Die Ergänzung von Photovoltaik-Anlagen um Batteriesysteme zur Stromversorgung von Wohngebäuden ist sinnvoll; wichtig ist allerdings, dass die Speicherverluste gering sind. Überhaupt hängt es maßgeblich von der Energieeffizienz eines Batteriesystems ab, ob die Kohlendioxid-Emissionen (CO2) durch das Speichern des Solarstroms verringert werden.“ Zu diesem Ergebnis kommt die Stromspeicher-Inspektion 2019 – eine neue Untersuchung der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin, gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU). Dafür hat die Forschungsgruppe Solarspeichersysteme der HTW Berlin zum zweiten Mal die Effizienz von Batteriesystemen für Solarstromanlagen verglichen. Die erste Stromspeicher-Inspektion war 2018 durchgeführt worden. weiterlesen…