Verlässliche Instrumente statt prozentuale Zielvorgaben für Erneuerbare Energien

EUROSOLAR fordert konkrete Schritte von der GroKo

Bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD müsse deutlich mehr energiepolitischer Ehrgeiz entwickelt werden, um den Herausforderungen gerecht zu werden. Eine pauschale Prozentangabe von 65% Erneuerbaren Energien bis 2030 sei nicht ausreichend und lediglich die Fortschreibung der aktuellen Trends. EUROSOLAR forderte die Verhandlungspartner auf, sich auf konkrete, verlässliche und langfristig angelegte Instrumente für den Ausbau Erneuerbarer Energien zu verständigen, anstatt abstrakte Zielmarken für das Jahr 2030 zu diskutieren. Bei den Ausschreibungen für Windkraftanlagen an Land müsse die De-Minimis-Regelung eingeführt werden und die Photovoltaik müsse von Ausbaudeckeln und der Sonnensteuer auf den Eigenverbrauch befreit werden, heißt es in der Pressemitteilung Nr. 2239 vom 23.01.2018. weiterlesen…

„Billiges Öl macht träge“

AEE: Wärmewende für breite (Bio-)Masse voranbringen

Im Rahmen der am in Berlin eröffneten Grünen Woche können die Messebesucher ihren Energiebedarf mit Nahrungsmitteln in allen Variationen decken. Doch sie mögen nicht nur warmes Essen, sondern auch warme Hallen. Dafür sorgt nachhaltige Biomasse aus dem Wald. Denn der Grüne-Woche-Veranstalter nutzt Holzpellets zur Wärmeproduktion. Eine Medienmitteilung der Agentur für Erneuerbare Energie. weiterlesen…

Klimaschutz kommunal umsetzen

So gelingt Klimahandeln in Städten und Gemeinden

Welchen Beitrag zum Klimaschutz können Städte und Gemeinden leisten? Welche kommunalen Institutionen, Akteure und Verfahren spielen eine Rolle? Welche Handlungsfelder und Ansätze tun sich auf? Mit diesen Fragen befasst sich der Sammelband „Klimaschutz kommunal umsetzen“ des Ecological Research Network (Ecornet), den wir Ihnen hier vorstellen möchten. weiterlesen…

Weckruf für EU-Klimaschutz

1,5-Grad-Report des IPCC

Von Bert Metz auf Euractiv

„Es ist Europas moralische Pflicht, auf eine maximale globale Erwärmung von 1,5 °C hinzuarbeiten“, schreibt Bert Metz. in einem Standpunkt auf Euractiv. Denn mit jedem Monat, der vergehe, werde offensichtlicher, welche Bedrohung der Klimawandel darstellt. Bereits jetzt, bei einer globalen Durchschnittstemperatur von nur einem Grad Celsius (1° C) über dem vorindustriellen Niveau, nähmen Überschwemmungen, Dürren, Waldbrände und extreme Wetterereignisse merklich an Frequenz und Zerstörungskraft zu und hätten häufiger tödliche Folgen – in Europa wie auch in stärker gefährdeten Regionen der Erde. weiterlesen…

Neues beim MAP

Änderungen zur Antragstellung beim Marktanreizprogramm

Seit vielen Jahren wird die Nutzung erneuerbarer Energien zur Erzeugung von Wärme und Kälte im Rahmen des erfolgreichen von der Bundesregierung gefördert. Zum Jahresbeginn 2018 gibt es laut einer Medienmitteilung aus dem BMWi in diesem Programm zwei Änderungen, die für Verbraucher, Energieberater, Handwerker und weitere Beteiligte wichtig sind. weiterlesen…

EU-Parlament einigt sich auf ‘flexible’ EE-Ziele

Bis 2013 35 % Effizienz, 35 % EE-Anteil und Palmölverbot in Biokraftstoffen ab 2021

Die EU-Parlaments-Fraktionen haben am 17.01.2018 dem vorgeschlagenen Governance-System für die Energieunion zugestimmt. Damit wird ein zwar strikter, gleichzeitig aber flexibler Fahrplan für die EU-Länder festgelegt, mit dem die Ziele für Erneuerbare Energien bis 2030 erreicht werden sollen – schreibt Frédéric Simon auf EURACTIV.com. weiterlesen…

Offshore-Ausbau bis 2020 planmäßig

Dennoch: „Energiewende beschleunigen!“

„Mit einer Leistung von mehr als 5,3 GW tragen die Windenergieanlagen auf See immer stärker zur Versorgungssicherheit Deutschlands bei. Sie liefern praktisch rund um die Uhr im Jahr sauberen Strom“, erklärten die Branchenvertreter von AGOW, BWE, Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE, VDMA Power Systems und WAB e.V. am 17.01.2018 in Berlin bei der Vorstellung der aktuellen Ausbauzahlen zur Offshore-Windenergie. „Der Ausbau der Offshore-Windenergie liegt im Plan.“ weiterlesen…

Berlin arbeitet gegen Diesel-Fahrverbote


Maßnahmenpaket zur Verbesserung der Luftreinheit

Die Teilnehmer der zweiten Gesprächsrunde „Sauber. Modern. Leistungsfähig. Zukunft der Berliner Mobilität“ haben einer Medienmitteilung aus dem Presse- und Informationsamt des Landes Berlin zufolge am 18.01.2018, ein wirkungsvolles Maßnahmenpaket beschlossen, um Diesel-Fahrverbote abzuwenden und gleichzeitig den Weg Berlins zu einer klimafreundlichen und zukunftsfähigen Mobilität abzusichern. weiterlesen…

Aufruf zu privater Messaktion

DUH: „Melden Sie uns, wo in Ihrer Stadt Diesel-Abgase die Luft verpesten!“

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ruft Bewohner deutscher Städte und Gemeinden auf, mitzuteilen, wo die Luft durch Dieselabgase verpestet ist – damit die Umweltorganisation nachmessen kann. Das amtliche Messnetz für das Dieselabgasgift NO2 sei „mit 247 verkehrsnahen Messpunkten in Deutschland löchrig wie ein Schweizer Käse“. Denn nicht nur in Stuttgart, München oder Berlin ist die Luft mit NO2 belastet: Viele hunderttausend Menschen, die an stark befahrenen Straßen der mehr als 11.000 Städte und Gemeinden wohnen, in die Kita oder zur Schule gehen, leiden unter dem Dieselabgasgift. weiterlesen…