Energiespeicher verknüpfen Wärme – Strom – Verkehr

5. Stuttgarter DLR-EnergieSpeicherSymposium

Die Dekarbonisierung der Energieversorgung – sprich der Verzicht auf kohlenstoffhaltige Energieträger und der Ausbau der erneuerbaren Energien – ist ohne Speicher nicht denkbar. Beim fünften Stuttgarter EnergieSpeicherSymposium des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR)  diskutierten am 24.02.2016 mehr als 100 Vertreter aus Industrie, Politik und Wissenschaft über aktuelle Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Energiespeicher. Im Fokus standen Ansätze, wie Bereiche Wärme, Strom und Verkehr mit Hilfe von Speicher möglichst effizient verbunden werden können, um Energie bestmöglich zu nutzen. Das Symposium wird veranstaltet vom DLR-Institut für Technische Thermodynamik, das neue Speichertechnologien entwickelt und deren Integration in regionale, nationale und internationale Energiesysteme untersucht. weiterlesen…

1991-2016: 25 Jahre Germanwatch

Die Stadt Bonn und Germanwatch feiern den Auftakt ihrer Jahrespartnerschaft: 25 Jahre gemeinsam für Nachhaltigkeit

Mit rund 200 Gästen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft haben die Stadt Bonn und die in Bonn ansässige Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch am Abend des 23.02.2016 den Auftakt ihrer Jahrespartnerschaft gefeiert. Mit dem gemeinsamen Empfang im Alten Rathaus beging Germanwatch zudem seinen 25. Geburtstag. Eine hochrangig besetzte Expertenrunde diskutierte die jüngsten Entwicklungen in der Klimapolitik und Nachhaltigkeit – beides Kernthemen sowohl der Stadt Bonn als auch von Germanwatch. weiterlesen…

Windgas macht Energiewende sicher und günstig

Studie ermittelt notwendigen Ausbau von Power-to-Gas

Bereits in den nächsten Jahren müssen zahlreiche Windgas-Elektrolyseure ans Netz gehen, um eine sichere Stromversorgung bei hohen Anteilen Erneuerbarer Energien zu gewährleisten. Laut einer Untersuchung des unabhängigen Analyseinstituts Energy Brainpool im Auftrag von Greenpeace Energy werden bis zum Jahr 2040 mindestens 14 GW dieser Anlagen benötigt. Windgas-Elektrolyseure wandeln überschüssigen Ökostrom in Wasserstoff um und machen Wind- und Solarstrom so in riesigen Mengen über lange Zeiträume im vorhandenen Gasnetz speicherbar. Mit der Studie liegt erstmals ein fundierter Ausbaupfad für Power-to-Gas vor. weiterlesen…

Sinkende Energiekosten trotz höherer Strompreise

Erneuter Einbruch der Ölpreise lässt Energiepreise im Januar stark sinken – Fallende Börsenpreise dämpfen Anstieg der Stromrechnung – Heizöl so billig wie seit 2004 nicht mehr

Trotz erstmals seit längerem wieder steigender Strompreise mussten Deutschlands Verbraucher zu Jahresbeginn nach Ausrechnunfgen von Agora-Energiwende für Energie alles in allem so wenig ausgeben wie seit März 2010 nicht mehr. Zwar stiegen die Strompreise infolge höherer Netzentgelte und der Anhebung der Umlage für Erneuerbare Energien gegenüber Dezember. Das war der erste Anstieg seit Ende 2014. weiterlesen…

Makler müssen Energieverbrauchsangaben machen

Deutsche Umwelthilfe siegt vor Gericht

Das Oberlandesgericht Bamberg hat die Rechte von Wohnungssuchenden in Deutschland gestärkt und einen bereits 2015 von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) erstrittenen Rechtsspruch in zweiter Instanz bestätigt. Nach Auffassung des Obergerichts sind Immobilienmakler dazu verpflichtet, bei der Bewerbung von Wohnimmobilien in kommerziellen Medien, Informationen zur energetischen Qualität der Immobilie nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) zu nennen (Az. 3 U 198/15), wenn ein Energieausweis vorliegt. weiterlesen…

EEG-2016-Eckpunkte – Chancen für Bürgerenergie?

Staatssekretär Baake legt Konzept zum Erhalt der Akteursvielfalt für das EEG 2016 vor

Wirtschafts- und Energie-Staatssekretär Rainer Baake hat am 15.02.2016 ein Konzept vorgelegt, das die Akteursvielfalt bei der Umstellung der Förderung für erneuerbare Energien auf Ausschreibungen erhalten soll. Durch den Systemwechsel zu Ausschreibungen, der mit dem neuen EEG 2016 vollzogen werde, sollen die erneuerbaren Energien stärker an den Markt herangeführt und der künftige Ausbau planvoll gestaltet werden. Zugleich solle die Akteursvielfalt in der erneuerbare Energien-Branche erhalten bleiben. weiterlesen…

Biogas-Branche sorgenvoll

Einstige Wunderenergie kümmert vor sich hin

„Steht Biogas vor dem Aus?“ fragte sorgenvoll das Münsteraner Wochenblatt für Landwirtschaft & Landleben anlässlich der 25. Jahrestagung des Fachverbandes Biogas in Nürnberg. Keine unrealistische Befürchtung, denn neue Sicherheits- und Umweltauflagen fordern hohen Kapitaleinsatz; die Bedingungen des aktuellen EEG 2014 sind so schlecht, dass kaum noch Anlagen neugebaut oder erweitert werden und niemand weiß, wie es mit Anlagen weitergeht, die nach 20 Jahren Laufzeit keine EEG-Festvergütung mehr erhalten. weiterlesen…

PV-Speicherförderung nun doch ab 1. März

30 Millionen Euro bis Ende 2018

Das heiß erwartete neue Programm zur Förderung von PV-Batteriespeichern wird nun am 01.03.2016 starten. Mit 30 Mio. Euro bis Ende 2018 werden so Investitionen in Batteriespeicher, die in Verbindung mit einer PV-Anlage installiert und an das elektrische Netz angeschlossen werden, gefördert, teilte das BMWi am 19.02.1016 mit. weiterlesen…

Energiewende digital

Energiewende wird digital

Alter Stromzähler - Foto © Gerhard Hofmann/Agentur ZukunftStromnetze, -erzeugung und -verbrauch sollen miteinander verknüpft werden. Die Voraussetzungen dafür will die Bundesregierung mit dem eben eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende (18/7555) schaffen. Festgelegt werden darin unter anderem technische Vorgaben für intelligente Messsysteme („Smart Meter“). Datenschutz und Interoperabilität werden ebenfalls verbindlich geregelt. weiterlesen…

Energiewende: Verkehrssektor muss dringend Gang zulegen

Noch zu wenig Tempo für die Energiewende auf Europas Straßen

Die Energiewende funktioniert am besten, wenn sie in möglichst vielen Ländern stattfindet. Deshalb ist der Ausbau der Erneuerbaren Energien nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen EU-Mitgliedsländern besonders wichtig. Die EU hat sich das Ziel gesetzt, bis 2020 den Anteil Erneuerbarer Energien am Brutto-Endenergieverbrauch auf 20 Prozent zu erhöhen und ist auf gutem Wege, dieses Ziel zu erreichen. Hingegen hinkt die Staatengemeinschaft ihrem zweiten Ziel erheblich hinterher – nämlich den Anteil der Erneuerbaren im Verkehrssektor auf zehn Prozent zu erhöhen. Darauf weist die Agentur für Erneuerbare Energien hin. weiterlesen…