Klimawandel und Kriege verstärken Hunger

Welthunger-Index 2017: Erfolge im Kampf gegen Hunger gefährdet

Die Bekämpfung des Hungers hat zwar Fortschritte gemacht, diese werden aber durch Kriege und Folgen des Klimawandels teilweise wieder zunichte gemacht. Das zeigt der neue Welthunger-Index 2017, der die Ernährungslage in 119 Ländern darstellt. Danach sind die Werte zur Hungersituation weltweit seit 2000 zwar um gut ein Viertel gefallen. Gleichzeitig aber ist die absolute Zahl der Hungernden auf 815 Millionen Menschen gestiegen – und es drohen sogar Hungersnöte in Ländern wie dem Südsudan, Nigeria, Somalia und dem Jemen. Besonders dramatisch ist die Lage in der Zentralafrikanischen Republik, wo es seit 2000 keine Verbesserung gab. Das Land bildet weltweit das Schlusslicht im Index. weiterlesen…

Deutsche kaufen weniger Diesel, dafür mehr Spritfresser


Umweltbewußtsein der Autokäufer in Deutschland lässt zu wünschen übrig

Noch immer ist mehr als jeder dritte Neuwagen ein Diesel. Im Vergleich zum September vergangenen Jahres sanken die Neuzulassungen um 21,3 Prozent, ein neuer Negativrekord für den Selbstzünder. Fast 60 Prozent der Neuwagen sind mittlerweile Benziner, Elektro- und Hybridautos legten zwar um 37 bzw. 76 Prozent stark zu, allerdings auf verschwindend geringem Niveau. Das schreibt Clemens Weiß am 09.10.2017 in energiezukunft und bezieht sich dabei auf neue Zahlen, die das Kraftfahrt-Bundesamt am 05.10.2017 veröffentlicht hat. weiterlesen…

„Der Facebook-Faktor“ ausgezeichnet


acatech-Journalistenpreis PUNKT geht an Multimedia-Dossier und zwei Fotografen

Die Gewinner des PUNKT – Preis für Technikjournalismus und Technikfotografie stehen fest: In der Kategorie Multimedia überzeugte das Online-Dossier der Süddeutschen Zeitung „Der FacebookFaktor“ die Jury. Für das Einzelmotiv „Grundlagenforschung“ aus der Fotoserie „Unsichtbares sichtbar machen“ wird Sven Döring ausgezeichnet. Das acatech-Fotostipendium erhält der freie Fotograf und Fotojournalismus-Student David Carreño Hansen. weiterlesen…

BASF-Katalysator für bse zur chemischen Energiespeicherung

Entwicklungsvereinbarung für CO2-Umwandlung zu Methanol

Die BASF wird der Leipziger bse engineering im Rahmen einer exklusiven Entwicklungsvereinbarung laut einer gemeinsamen Medienmitteilung einen maßgeschneiderten Katalysator für ein neues Verfahren zur chemischen Energiespeicherung bereitstellen. Dieses Verfahren soll die wirtschaftlich sinnvolle Umwandlung von überschüssigem Strom und CO2 aus Abgasen in den chemischen Energiespeicher Methanol in kleinen, dezentralen Produktionsanlagen ermöglichen. weiterlesen…

CCS in Island ausgebaut

Kohlendioxid aus der Luft ins Basaltgestein

Direct-Air-Capture (DAC) heißt die Technik von Climeworks, die im schweizerischen Hinwil mittels einer Filtertechnik der Luft kommerziell rund 900 Tonnen CO2 pro Jahr entzieht (Solarify berichtete). Nun wird das Direct Air Capture-Modul Teil des isländischen CarbFix2-Projektes zur dauerhaften CO2-Speicherung und Mineralisierung in Basaltgestein. Die Climeworks-Manager hoffen darauf, dass ihre hochskalierbare Technologie womöglich „eines der Kernthemen der UN-Klimakonferenz COP23″ in Bonn wird. weiterlesen…

Wettlauf um Klima-Sprit

CCU – Rohstoff Kohlendioxid

Der Wettlauf um die Herstellung klimafreundlicher Treibstoffe aus Luftkohlendioxid ist voll entbrannt, Experten sehen bereits alternative Ersatzstoffe für Elektromobilität, Diesel und Benzin. Beispiele: Methanol aus CO2 und daraus synthetische Kraftstoffe, sogenannte Designer oder E-Fuels (siehe solarify.eu/alternative-kraftstoffe-synthetische-treibstoffe-desinger-fuels-e-fuels). (Foto: Zapfhähne OME-H2-Solarstrom – © MPI CEC) weiterlesen…

Was Strom wirklich kostet


Neue Studie belegt versteckte Milliarden-Kosten für Kohle und Atom

Die noch gar nicht existierende Regierung kann sich über Hausaufgabenmangel nicht beklagen: „Kommende Bundesregierung muss Marktverzerrung zugunsten konventioneller Energien beenden“, überschrieb der Grünstromversorger Greenpeace Energy eine am 11.10.2017 in Berlin vorgelegte gemeinsam mit dem Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) erstellte Studie, mit der Greenpeace Energy zeigt, „was Strom wirklich kostet„. weiterlesen…

„Nobelpreis für Energie“ an Schlögl

Deutscher Chemiker erhält renommierten Eni-Award

„Auf dem Weg zur Dekarbonisierung: die Phänomene der nachhaltigen Energie – Forschung auf dem Gebiet der innovativen Nutzung von Kohlenwasserstoffen und Effizienz bei der Energiewende“ – so überschrieb die Internetseite des italienischen Mineralöl- und Energiekonzerns ENI (Ente Nazionale Idrocarburi) die Verleihung des renommierten, mit 200.000 Euro dotierten, Eni-Awards 2017 in der Kategorie „Energiewende“ an Prof. Robert Schlögl, Geschäftsführender Direktor des MPI CEC und Leiter der Abteilung „Heterogene Reaktionen“ am 10.10.2017. Seit langem treibt Schlögl die Debatte über Chancen und Herausforderungen der Energiewende voran – sowohl als Forscher als auch als Wegbereiter und ehemaliger Sprecher des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS). (Foto: Prof. Robert Schlögl – © Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft) weiterlesen…

Aktive Begrenzung der Erderwärmung, viel billiger als Nichtstun

Die wahren Kosten des Klimawandels – ‚Impacts World‘ Konferenz vom 11.-13.10.2017 in Potsdam

Wenn wir das Klima destabilisieren, kann das auch unsere Gesellschaft destabilisieren. Die Folgen der globalen Erwärmung führen nicht nur zu erheblichen ökonomische Schäden, sie schaden auch der Gesundheit der Menschen in vielerlei Weise, verstärken die Treiber von Migration, und sie setzen Entwicklungsperspektiven für die Ärmsten der Welt aufs Spiel. Um die Auswirkungen des Klimawandels noch besser zu verstehen, treffen sich vom 11.-13.10.2017 an die 500 Wissenschaftler aus aller Welt in Potsdam. „Die wahren Kosten des Klimawandels zu benennen“ – dies ist der Titel der Konferenz – ist eine große Herausforderung. Denn gerade die gesellschaftlichen Kosten sind nicht immer leicht zu berechnen, ihre Währung ist mitunter das menschliche Leiden. Als Teil der Konferenz begeht das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) sein 25-jähriges Jubiläum – ein Vierteljahrhundert der Forschung mit dem Ziel, das Wissen über die Interaktion von Mensch und Erdsystem voranzubringen. weiterlesen…

Climate Engineering-Conference 2017 in Berlin


CEC17 diskutiert kontrovers über Eingriffe ins Klimasystem

Am 09.10.2017 eröffnete Mark Lawrence, wissenschaftlicher Direktor am Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS), im Berliner Umweltforum die Climate Engineering Conference (CEC17). Die internationale Konferenz befasst sich mit Maßnahmen für mögliche Eingriffe ins Klimasystem, ihren Potenzialen und Risiken. Vier Tage lang diskutieren Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft intensiv über Erforschung, Risiken und Regulierung von Geoengineering.
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