Nur 2% Anteil am weltweiten CO2-Ausstoß – Klimaschutz sinnlos?
Irreführendes „Argument“
Jüngst ist unter anderen wieder häufiger das (klimaskeptische) Argument aufgetaucht, weil Deutschland nur rund zwei Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes verursache, habe es wenig Sinn, wenn die Deutschen allein für den Klimaschutz aktiv würden. In Wirklichkeit gehört Deutschland zu den Top Ten der weltgrößten CO2-Verursacher – umso mehr beim Pro-Kopf-Ausstoß. (Siehe: klimafakten.de). weiterlesen…
Den Müll zu trennen, Energiesparlampen zu nutzen und im Bioladen einzukaufen, macht einen noch nicht zum Klimaschützer, sagt der renommierte Umweltexperte Rainer Grießhammer. Im Interview erklärt er, wo die Bürger wirklich viel Kohlendioxid einsparen können und an welchen Stellschrauben die Politik dringend drehen muss, wenn die Klimakatastrophe noch verhindert werden soll. –
Für junge Menschen in Deutschland ist der Schutz von Umwelt- und Klima ein Top-Thema. Die deutliche Mehrheit von ihnen ist politisch interessiert, bereit zum Engagement und vertraut auf die Demokratie. Sie erwarten, dass die Politik mehr tut für Klima und Umwelt, und dass sie dabei auf soziale Gerechtigkeit achtet. Und sie sehen vor allem bei jeder und jedem Einzelnen noch Potenzial, sich stärker umweltgerecht zu verhalten. Das sind Ergebnisse der repräsentativen
Fachleute aus 51 Forschungseinrichtungen (darunter aus dem
Am 31.01.2020 starteten Klimawandelleugner eine neue Offensive – sie schickten 16 unschuldig anmutende Fragen an Bundestagsabgeordnete. Bei genauem Blick entpuppt sich die Schrift als pure Propaganda. Der Klimaforscher
Laut einer neuen Studie des
Grüner Wasserstoff (grün, weil mithilfe Erneuerbarer Energien erzeugt) soll der Energiewende den entscheidenden Schub verleihen. Im BMWi-Entwurf einer „Nationalen Wasserstoffstrategie“ – deren Besitz zahlreiche Redaktionen für sich reklamieren (etwa
Die Bundesregierung hat für die Energiewende ein Ziel ausgegeben, das ungewöhnlich breite Zustimmung findet. Es gefällt Klimaschützern genauso wie großen Teilen der Wirtschaft und Wissenschaft sowie vielen Grünen und Linken: Die erneuerbaren Energien sollen bis 2030 etwa 65 Prozent des deutschen Strombedarfs decken. Ein Meilenstein auf dem Weg zu einer weitgehend treibhausgasneutralen Bundesrepublik im Jahr 2050. Das Problem ist nur: Manche Experten halten das Ziel für kaum erreichbar – wegen fragwürdiger Annahmen, die ihm zugrunde liegen, wie Ralph Diermann am 30.01.2020 in der 