Energieverbrauch fällt auf niedrigsten Stand seit Wiedervereinigung

Milde Witterung als wichtigste Ursache – Erneuerbare wachsen auf Kosten von Kohle und Gas

Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) rechnet damit, dass der inländische Primärenergieverbrauch in diesem Jahr auf den niedrigsten Stand seit der Wiedereinigung fällt. Die traditionelle AGEB-Herbstprognose sagt aus, dass am Ende des Jahres der Energieverbrauch in Deutschland mit rund 13 100 Petajoule (PJ) beziehungsweise 446,5 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) um 5 Prozent unter dem Vorjahr liegen wird. Den stärksten Einfluss auf die Verminderung des Energieverbrauchs hat in diesem Jahr die sehr milde Witterung in den Wintermonaten. Die insgesamt eher schwache konjunkturelle Entwicklung bleibt dagegen weitgehend ohne Auswirkungen auf den Energieverbrauch.
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EE-Jobs schrumpfen:

PV mit 45.000 weniger – dafür 16.000 mehr beim Wind

Der rückläufige PV-Markt in Deutschland hat nicht nur Arbeitsplätze in der Solarindustrie gekostet. Auch bei Installations- und Handwerksbetrieben, besonders in Mittel- und Süddeutschland, sanken die Beschäftigtenzahlen – von 2012 auf 2013 um 40 Prozent auf 68.500. Das berichtet die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) auf Basis einer Studie der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS). weiterlesen…

Stabwechsel bei den Lindauer Nobelpreisträger-Tagungen

CEC-Direktor Lubitz zum Kuratoriums-Vizepräsidenten gewählt

Prof. Dr. Wolfgang Lubitz, Direktor am Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion in Mülheim an der Ruhr, ist neuer Vizepräsident des Kuratoriums der Nobelpreisträger-Tagungen in Lindau. Gemeinsam mit Prof. Dr. Helga Nowotny, ehemalige Präsidentin des Europäischen Forschungsrates, tritt er das Amt zum 01.01.2015 an. Als Präsidentin des Kuratoriums wurde Bettina Gräfin Bernadotte im Amt bestätigt. weiterlesen…

DPG: „Kernfusion – auf dem Weg zum Kraftwerk“

Neue Ausgabe von Physikkonkret

Die aktuelle Ausgabe von Physikkonkret der Deutschen Physikalischen Gesellschaft befasst sich mit dem Thema „Kernfusion – auf dem Weg zum Kraftwerk“. Während Lockheed Martin schon behauptete, eine kompakte Kernfusion erforscht zu haben (und allseits Zweifel weckte – solarify berichtete), sind weltweit die Forscher immer noch auf dem Weg. Dabei könnte die Kernfusion zur kohlenstoffarmen Energieversorgung beitragen. weiterlesen…

Supraleiterkabel funktioniert ein halbes Jahr

Erfolgreicher Testbetrieb für weltweit längstes Hochleistungskabel in Essen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert mit dem Projekt „AmpaCity“ ein innovatives Modell für die innerstädtische Stromübertragung der Zukunft. Der Parlamentarische Staatssekretär Uwe Beckmayer gratulierte den Projektpartnern bei der Veranstaltung „180 Tage – 4.300 Stunden“ am 27.10.2014 in Essen zum störungsfreien Testbetrieb des weltweit längsten Supraleiterkabels. weiterlesen…

Kommentatoren gehen mit EU-Klima-Beschlüssen ins Gericht

Aber auch Verständnis für europäische Zwänge – vier Beispiele/vier Ausschnitte

„Aufgabe der Vorreiterrolle beim Klimaschutz kein Zwang“ – „EU-Klimapolitik nur fauler Kompromiss“ – „Europa hat Vorreiterrolle verloren“ – „Vorreiter geht anders“ – so die Quintessens der Kommentare zu den Brüsseler Klimabeschlüssen. Solarify dokumentiert vier Beispiele in Auszügen. weiterlesen…

Hennicke mit Deutschem Umweltpreis ausgezeichnet

Peter Hennicke erhält höchstdotierten Öko-Preis Europas – Hubert Weinzierl für Lebenswerk geehrt

Carl-Friedrich Schleussner vom PIK-Potsdam machte es im Kasseler Kongresspalais noch einmal unmissverständlich klar: Der Klimawandel ist unzweifelhaft menschengemacht, und: Klimaschutz ist bezahlbar – nur 0,06% des jährlichen Wohlstandserwerbs würde es kosten, unser Klima zu stabilisieren. IPCC-Mitautor Schleussner sprach zu Beginn der Verleihung des diesjährigen Deutschen Umweltpreises der Bundesstiftung Umwelt in Kassel im Rahmen einer Diskussion: Es gebe keinen Widerspruch zwischen Vermeidung und Anpassung. weiterlesen…

Kein Grund zum Feiern

Brüsseler Spitzen

…Um die schlimmsten Auswirkungen der Klimakatastrophe zu verhindern, müsste der Treibhausgasausstoß bis 2050 weltweit etwa halbiert, in den Industriestaaten sogar um 80 Prozent gesenkt werden. Angesichts dieser Herausforderung ist die gegenwärtige Abmachung nicht mehr als ein erster winziger Schritt. Laut Vertrag müssen die Treibhausgasemissionen der Industrieländer … unter denen von 1990 liegen, die EU hat sich freiwillig …verpflichtet. Das aber wird schwer: Sollte sich der Trend der letzten …Jahre fortsetzen, wird der Treibhausgasausstoß … die Werte von 1990 deutlich überschreiten. weiterlesen…

EU-Klima-Beschlüsse 2-Grad-Grenze wird überschritten

Reaktionen auf Brüsseler Klima-„Einigung“

„Deutlich ambitionierter hätten die Vorgaben sein müssen, um das Ziel, die Erderwärmung auf zwei Grad zu beschränken, erreichen zu können“, sendete der Deutschlandfunk kritische Äußerungen zu den EU-Klima-Beschlüssen: So wird das nichts, davon ist Hubert Weiger, der Vorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland, überzeugt. Andere Länder könnten sich jetzt leicht aus der Verantwortung stehlen. weiterlesen…

Gabriel und der Kohleausstieg

Campact pro Gabriel

Anscheinend verkehrte Welt: Die Bürgerplattform Campact startet eine Kampagne zugunsten von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel, denn der legt sich offenbar mit der Kohlelobby an. Wenn die Meldungen stimmen, spielt er mit dem Gedanken, mehr als 20 Kohlekraftwerke abzuschalten – und mittelfristig sogar komplett aus dem Klimakiller Kohlekraft auszusteigen. Gabriels Pläne haben einen „alarmierenden Grund“ (Campact): RWE, E.ON und Vattenfall verfeuern so viel Braunkohle wie seit 1991 nicht mehr – und exportieren den zusätzlich erzeugten Strom ins Ausland. Ändert sich nichts, sind die Klimaschutzziele der Regierung nicht mehr zu erreichen. weiterlesen…