Batterie entzieht der Luft CO2 beim Laden

Filterung von Industrieabgasen

Carbon2Chem - altes Stahlwerk Thyssen - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyCarbon2Chem® (siehe: solarify.eu/carbon2chem) könnte Unterstützung durch einen neuen Batterietyp erfahren: der soll nämlich CO2 aus der Luft absorbieren. Dank eines einfachen Herstellungsprozesses liegen die Kosten pro Tonne bei nur 45 bis 90 Euro. Die Entwickler vom MIT sehen als mögliche Einsatzszenarien die Filterung von Kraftwerks- und Industrieabgasen – sie haben ihre Entwicklung in der Zeitschrift Energy and Environmental Science publiziert. weiterlesen…

Recyclingkapazitäten könnten knapp werden

UBA-Studie betrachtet Umweltaspekte des Recyclings alter Windenergieanlagen

Windenergieanlagen - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyMehr als 27.000 Onshore-Windenergieanlagen (WEA) stehen derzeit in Deutschland. Ende 2020 fallen erstmals Anlagen aus der 20-jährigen Förderung gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). In Abhängigkeit von den Bedingungen vor Ort können ältere Anlagen durch leistungsstärkere und effizientere Neuanlagen, die einen höheren Ertrag am Standort erlauben, ersetzt werden (sog. Repowering). Auch ein Weiterbetrieb von Anlagen kann in Frage kommen, wenn technisch und wirtschaftlich möglich. Voraussichtlich ist ab 2021 mit einem verstärkten Rückbau zu rechnen. Hierfür gibt es bislang wenig Erfahrung. Das Umweltbundesamt (UBA) hat deshalb in einem umfangreichen Forschungsprojekt den Stand der Technik untersucht, Recyclingmengen berechnet und die Finanzierung betrachtet. Dabei zeigt sich: Es drohen Engpässe, bei den Recyclingkapazitäten für die faserverstärkten Kunststoffe der Rotorblätter und Risiken für Mensch und Umwelt beim unsachgemäßen Rückbau. Zudem könnten die Rückstellungen der Betreiber für den Rückbau nicht ausreichen. weiterlesen…

Das Meer kommt

Meeresspiegel-Anstieg bedroht 300 Millionen Menschen

Qingdao (Tsingtau) am Gelben Meer, China - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDer Anstieg des Meeresspiegels könnte im Jahr 2050 rund 300 Millionen Menschen bedrohen. Allein 150 Millionen würden dann in Regionen leben, die unterhalb der Flutlinie leben. Rechnet man jährliche Überschwemmungen etwa infolge von Sturmfluten mit ein, ergibt sich sogar die Zahl von 300 Millionen potenziell betroffenen Menschen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie der Organisation Climate Central im Fachjournal Nature Communications. vom Ressort Wissen der Süddeutschen Zeitung hat sich die Studie angesehen. weiterlesen…

„Nachhaltiges Europa: EZB als Kardinalfehler?“

Europäische Zentralbank außer Kontrolle

EZB in Frankfurt - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyAm 29.10.2019 veranstaltete die Weltethos-Forschungsgruppe Wirtschaft und Finanzen (WEFG) an der Universität Tübingen in Kooperation mit der der Goethe-Universität Frankfurt und der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt eine Tagung unter dem Thema: „Nachhaltiges Europa: Die EZB als Kardinalfehler?“ In der Tagung beleuchteten Finanzmarktexperten erstmals eingehend die ethische Dimension der EZB als Organ der Europäischen Union. Was bisher nur Fachleuten bekannt war: Die EU-Kommission gestaltet die EZB in Form von Leitlinien ordnungspolitisch und ist dem Europäischen Parlament als Kontrollorgan rechenschaftspflichtig. Dadurch nimmt die die EZB eine international unvergleichbare Sonderrolle unter den Zentralbanken ein.
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Insektenrückgang weiterreichend als vermutet

Ursachen für Artenschwund auf Landschaftsebene zu finden

Auf vielen Flächen tummeln sich heute etwa ein Drittel weniger Insektenarten als noch vor einem Jahrzehnt. Dies geht aus einer Untersuchung eines von der Technischen Universität München (TUM) geführten internationalen Forschungsteams hervor. Vom Artenschwund betroffen sind vor allem Wiesen, die sich in einer stark landwirtschaftlich genutzten Umgebung befinden – aber auch Wald- und Schutzgebiete. weiterlesen…

Meeresalgen verdauen Plastik mittels Bakterienenzym

Marburger Biologen übertrugen Bakteriengene in Kieselalgen

Plastikmüll am Strand von Havanna, Kuba - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyPlastikmüll landet tonnenweise im Meer. Jetzt soll aufgeräumt werden: Ein Bakterienenzym versetzt einer Medienmitteilung zufolge Mikroalgen in die Lage, Plastikmüll im Salzwasser abzubauen. Damit schafft es die Kieselalge Phaeodactylum tricornutum, Plastikmüll im Salzwasser abzubauen. Marburger Zellbiologen haben das herausgefunden, indem sie eine Kieselalge mit dem Enzym PETase aus einem Bakterium, das die PETase zum Abbau von Kunststoff nutzt versahen. Das Team um den Marburger Nachwuchsgruppenleiter Daniel Moog veröffentlichte seine Ergebnisse in der Fachzeitschrift Microbial Cell Factories. Ocean Cleanup will jetzt auch Flüsse vom Plastikmüll befreien. weiterlesen…

Meilenstein auf Weg zu solarer Wasserspaltung

Aber noch nicht wettbewerbsfähig

III-V-Mehrfachsolarzellen können extreme Wirkungsgrade erreichen – mehr als herkömmliche Siliziumzellen. Allerdings sind die Kosten der III-V-Halbleiter noch zu hoch für den Einsatz in Flachmodulen. Wissenschaftler haben einer Medienmitteilung der Technischen Universität Ilmenau vom 30.10.2019 zufolge in dem vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE geführten Verbundprojekt MehrSi jetzt einen weltweit noch nicht erreichten Wirkungsgrad spezieller Solarzellen erzielt: 24,3 Prozent des von monolithischen, auf Silizium gewachsenen III-V-Dreifachzellen aufgenommenen Sonnenlichts wurden in elektrische oder chemische Energie umgewandelt – ein Meilenstein auf dem Weg zur direkten solaren Wasserspaltung zur Gewinnung von Wasserstoff. Partner des Fraunhofer ISE im soeben erfolgreich abgeschlossenen „MehrSi“-Projekt waren neben der TU Ilmenau die Philipps-Universität Marburg und der Anlagenhersteller Aixtron SE. weiterlesen…

Was nun? Steigen CO2-Emissionen oder sinken sie?

Sinkende CO2-Emissionen – Deutlicher Anstieg der CO2-Emissionen

Kraftwerk Schkopau bei Bitterfeld - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyVerkehrte Welt: „Good News von der Klimafront“ titelte die eher nicht regierungsnahe taz am 31.10.2019. Der Grund: Geringere Auslastung der Kohlekraftwerke bei gleichzeitiger Zunahme von Wind und Erdgas. Doch zu früh gefreut: Tags darauf schrieb der keineswegs klimaextreme Focus: „Sinkende Diesel-Zulassungen führen zu deutlichem Anstieg bei CO2-Emissionen“. Während die taz Noch-BDEW-Geschäftsführer Stefan Kapferer jubeln ließ: „Ein solcher Rückgang der CO2-Emissionen ist beispiellos,“ zitierte der Focus Jato-Mann Felipe Muñoz: „Der positive Effekt von Dieselautos auf die Emissionen hat nachgelassen, da ihre Nachfrage im letzten Jahr dramatisch gesunken ist“. weiterlesen…

Neues von Energy-X

Interview in DLF – Forschung aktuell mit Robert Schlögl

Robert Schlögl - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyProf. Robert Schlögl, Direktor der Abteilung Heterogene Reaktionen am Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (CEC) in Mülheim an der Ruhr, sprach in einem Interview mit dem Deutschlandfunk über das EU-geförderte Projekt Energy-X. Anlass dazu war eine in Brüssel kürzlich präsentierte Roadmap für Energy-X. weiterlesen…

IEA: „Gute Aussichten für Solarenergie“

Jahresbericht „Renewables 2019„

PV, Strom und Kühltürme - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyErneuerbare Energieträger weiter im Aufwind: Der Anteil der Erneuerbaren wird in den kommenden fünf Jahren vor allem durch Solaranlagen für die Eigenversorgung weltweit steigen – sagt die Internationale Energieagentur in ihrem am 21.10.2019 von Exekutivdirektor Fatih Birol in Paris veröffentlichten Jahresbericht Renewables 2019. Doch nach wie vor dominieren erst einmal fossile Brennstoffe wie Erdöl und Erdgas,vor allem bei Heizungen. weiterlesen…