2019: Erneuerbare decken 17,1 Prozent des Bruttoendenergieverbrauchs
Strom mit Rekordwert von 42,1 Prozent – Wärme und Verkehr stagnieren
Die Erneuerbaren Energien hatten 2019 einen Anteil von 17,1 Prozent am Bruttoendenergieverbrauch, meldete das Umweltbundesamt (UBA) am 16.03.2020. Im Vorjahr lag der Anteil noch bei 16,5 Prozent. Damit sei das Ziel von 18 Prozent in Sichtweite, das Deutschland nach der EU-Erneuerbare-Energien-Richtlinie bis 2020 erreichen müsse. weiterlesen…
Eine deutsche Euphorie für Wasserstoff konstatiert
Verkehr in Berlin – Stau oder S-Bahn, eine Alternative – Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify“Der Klimaschutz erfordert mehr als Einzelmaßnahmen. Nötig ist ein Gesamtkonzept für eine Verkehrswende“ – so die am 16.03.2020. Als „traurige Bilanz einer falschen Verkehrspolitik“ hat Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, die Daten des Umweltbundesamtes (UBA) zu den Treibhausgasemissionen bezeichnet: „Die erschreckenden Statistiken des Umweltbundesamtes für den Verkehr sind der amtliche Beleg dafür, dass der Bundesregierung ein ganzheitliches Konzept für eine Verkehrswende hin zu mehr Klimaschutz fehlt“.
Die globale Wirtschaft bekommt die Auswirkungen der Corona-Pandemie massiv zu spüren. Im ersten Halbjahr 2020 und auch für das Gesamtjahr wird eine Rezession immer wahrscheinlicher. Dies strahlt zwangsläufig auch in die Energiewirtschaft aus. Deren größter Kunde in Deutschland ist die Industrie. Knapp die Hälfte des Stromverbrauchs, rund 250 TWh, entfällt auf diese Verbrauchergruppe. Ein spürbarer Nachfragerückgang würde direkt das Strompreisniveau beeinflussen – so Mirko Schlossarczyk von der Unternehmenberatung
Immer mehr Kommunen nutzen Wärmenetze, die mit Sonnenenergie gespeist werden – geringe Wärmekosten für die Nutzer und lokale Wertschöpfung. Wie Zahlen des vergangenen Jahres zeigen, wurden 2019 thermische Solarkollektorfelder mit einer Gesamtfläche von rund 35.000 Quadratmeter für Wärmenetze neu installiert. Die Leistung wuchs um rund 50 Prozent. Darauf weist die
Zweifellos werde die Coronavirus-Krise vorübergehend auch zu einem reduzierten CO2-Ausstoß führen, so der Energieexperte Patrick Graichen in
Die Europäische Investitionsbank (EIB) hat Ergebnisse einer internationalen Umfrage veröffentlicht. Sie zeigen eine hohe Bereitschaft zum Klimaschutz – aber auch teils große Diskrepanzen zum tatsächlichen Verhalten. Doch laut Experten ist das weniger Heuchelei, sondern eher eine Chance für politische Veränderungen, wie
Derzeit erleben wir eine dramatische Unterbrechung unserer Routinen. Dieser Rückzug mag geboten sein, doch ökonomisch sind die Folgen fatal. Und wer im Notstand ein Modell für künftige Klimapolitik sieht, denkt zutiefst autoritär, sagt Ralf Fücks, Gastautor der
In Deutschland wurden nach einer