„Staatlichen Anteil am Strompreis endlich senken“

Überschuss auf EEG-Konto steigt weiter

Stromzähler - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyDer BDEW fordert erneut, die Entlastung für energieintensive Industrien bei der EEG-Umlage aus Steuern zu finanzieren und nicht zu Lasten der Privathaushalte und mittelständischen Industrie, wie Sandra Enkhardt am 11.02.2020 im pv magazine berichtete. Insgesamt solle die Belastung für private Haushalte durch Steuern, Abgaben und Umlagen, die seit 2010 um 70 Prozent gestiegen sei, gesenkt werden. weiterlesen…

„Klimaschutz statt Kohleschmutz“: Es hakt beim Kohleausstieg

DIW-Papier: „Bis 2030 aussteigen!“

LEAG-Tagebau Welzow-Süd - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify„Die aktuellen Klimaschutzziele der Bundesregierung sind nicht kompatibel mit europäischen und globalen Zielen zur Senkung der klimaschädlichen Emissionen“, stellt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in einer im Auftrag des BUND Deutschland erstellten und am am 13.02.2020 publizierten Studie fest. Eine BUND-Medienmitteilung dazu: „Die Kohlepolitik der Bundesregierung ist ein Irrweg. Mit ihrem Kohleausstiegsgesetz reißt die Große Koalition alle europäischen und globalen Emissionsminderungsziele – und ihre eigenen. Ohne Korrekturen und eine deutliche Beschleunigung führt dieser Ausstiegspfad in ein klimapolitisches Desaster.“ weiterlesen…

Vorfahrt für minimale bis null Energiekosten

Sonnenhäuser immer lukrativer

PV-Modul - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyMinimale Energiekosten für Heizung, Warmwasser, Haushaltsstrom und Elektromobilität, dazu noch ein hoher Grad an Energieautarkie und niedrigste CO2-Emissionen: All dies bieten Wohngebäude mit Sonnenhaus-Konzept, wie das Sonnenhaus Institut mitteilte. Die regenerative Energietechnik erfahre jetzt eine noch deutlich bessere Förderung. Durch die seit dem 01.01.2020 geltenden BAFA-Zuschüsse sowie höhere Tilgungs- und Investitionszuschüsse der KfW-Bankengruppe ab 24.01.2020 zahlen sich die Mehrkosten für die Klima schonenden Anlagen jetzt noch schneller zurück, wenn sie nicht sogar komplett gefördert würden. weiterlesen…

BEE reicht Stellungnahme zum EU-Klimaschutzgesetz ein

Mindestens 55 Prozent Treibhausgasminderung bis 2030 und Klimaneutralität als Ziel bis 2050 müssen festgeschrieben werden

EU-Flagge - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyDer Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V. hat am 12.02.2020 seine Stellungnahme zum geplanten Klimaschutzgesetz der EU-Kommission bei der EU-Kommission eingereicht. BEE-Präsidentin Simone Peter dazu in einer Medienmitteilung: „Wir begrüßen die Initiative der Europäischen Kommission für ein Europäisches Klimagesetz, das das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 rechtlich verankern und Regeln zur Sicherstellung dieses Ziels sowie Sanktionsmaßnahmen beim Nichterreichen von Zwischenzielen festlegen muss. Auf dem Weg dorthin muss das Ziel für 2030 angepasst und mindestens auf 55 Prozent festgelegt werden, wobei zu beachten ist, dass Forderungen von 65 Prozent auch auf dem Tisch liegen.“ weiterlesen…

Schritt Richtung Kreislaufwirtschaft: Keine Ressourcen verschwenden

BMU: „Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes legt Grundlagen für weniger Abfall und mehr Recycling“ – NGO: „viele Fragen offen“ – „vertane Chance“

Abfall? Schrottkühlschränke - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyDas Bundeskabinett hat einer Medienmitteilung aus dem BMU folgend am 12.02.2020 auf Vorschlag von Umweltministerin Svenja Schulze als Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der EU-Abfallrahmenrichtlinie den Gesetzesentwurf zur Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes beschlossen. Die Bundesregierung will damit die Abfallvermeidung verbessern und das Recycling verstärken. Neu ist die sogenannte „Obhutspflicht“ bei der Hersteller und Händler in die Verantwortung genommen werden. weiterlesen…

Schon weniger als zwei Grad destabilisieren Antarktis

PIK mit Belegen erdgeschichtlicher Ozean-Erwärmungs-Phasen

Pazifischer Ozean - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyWenn das Antarktiseis schmilzt, hätte das weitreichende Konsequenzen für die Küstenregionen der Welt. Mit neuen Daten aus einem Blaueisfeld belegte ein internationales Forscher-Team, wie der antarktische Eispanzer früher auf Temperaturanstiege reagiert hat. Ihre Studie weist erstmals nach, dass sich der Westantarktische Eisschild bereits während der letzten Warmzeit vor 120.000 Jahren als recht instabil erwiesen hat, die letzte Phase der Klimageschichte mit ähnlichen globalen Temperaturen wie die in den nächsten Jahrzehnten zu befürchtende, steuere, heißt es in einer Pressemitteilung des PIK-Potsdam vom 12.02.2020. weiterlesen…

Mehr als 1.300mal Klimanotstand ausgerufen

1.354 Regierungen, Parlamente und Kommunalvertretungen repräsentieren 814 Millionen

Fridays-for-Future-Demonstration vor Reichstag - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify1.354 Parlamente, Stadt- und Staatsregierungen von 25 Ländern haben bis zum 11.02.2020 den Klimanotstand ausgerufen. Die davon repräsentierte Bevölkerung beläuft sich auf 454 Millionen, von denen 53 Millionen (80 Prozent der Bevölkerung) im Vereinigten Königreich leben. In Neuseeland ist der Anteil mit 74 Prozent nahezu ebenso hoch. In Ländern wie der Schweiz und Italien sind es dagegen nur rund 25 Prozent. Das erklärt climateemergencydeclaration.org. weiterlesen…

Klimanotstands-Beschlüsse vielfach mehr als symbolisch

Viele Kommunen meinen es ernst

Fridays-for-Future-Demonstration am Brandenburger Tor - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyImmer mehr Kommunen rufen den „Klimanotstand“ aus. Das ist für viele mehr als ein symbolisches Anerkennen der Klimakrise, wie eine jetzt veröffentlichte Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung zeigt. Kommunen, die es sich vornehmen, alle kommunalen Maßnahmen verpflichtend auf ihre Klimawirkung zu prüfen und dies mit einem breiten Monitoring verbinden, heben den Klimaschutz auf eine neue Ebene, so die Einschätzung der Untersuchung. weiterlesen…

Schon 1974: Sorge um CO2-Konzentration

Schon vor 46 Jahren erkannte William D. Nordhaus: „Menschengemachte Emissionen beeinflussen Klima“

Es ist alles schon lange bekannt: Schon 1974 entwarf der spätere (2018) Nobelpreisträger William D. Nordhaus, ein makroökonomisches Modell des langfristigen Wachstums. Seine bahnbrechende Arbeit „Resources as a Constraint on Growth“, erschienen in der American Economic Review, enthielt als erste eine Darstellung der Kohlendioxidkonzentration und des Klimas in einem solchen makroökonomischen Rahmen und analysierte, wie der Klimawandel zu möglichst geringen Kosten eingedämmt werden konnte – weiterentwickelt 1975 unter dem Titel „Can we conrol carbon dioxide?“. 1977 definierte Nordhaus die sogenannte Zwei-Grad-Grenze (solarify.eu/zwei-grad-grenze – s.u.). weiterlesen…

Regierung zur Förderung von E-Fuels

Vor allem im Blick auf die Entwicklungszusammenarbeit

Bundestag - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDie Förderung sogenannter E-Fuels (synthetischer Treibstoffe) ist – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag – ein Thema der Antwort der Bundesregierung (19/16829) auf eine Kleine Anfrage der Bundestags-FDP-Fraktion (19/16007). Darin schrieb die Fraktion zunächst, dass E-Fuels – mittels regenerativ erzeugten Stroms aus Wasserstoff und CO2 hergestellt – etwa im Verkehrssektor weltweit Anwendung finden könnten. Ein Vorteil sei, „dass die bestehenden Verbrennungsmotoren den synthetischen Kraftstoff tanken können und dafür auch das bereits existierende Tankstellennetz genutzt werden könnte“. weiterlesen…