Plastikatlas: Raus aus der Plastikkrise

BUND und Böll: „Umsteuern auf allen Ebenen, jetzt!“

Die Welt versinkt im Plastik. Plastik im Boden, im Wasser, in der Luft. Wir essen Plastik, tragen Plastik als Kleidung am Körper und cremen uns mit Mikroplastik in Kosmetik das Gesicht. Der am 06.06.2019 veröffentlichte „Plastikatlas“ der Heinrich-Böll-Stiftung und des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) umreißt das Ausmaß der Plastikkrise und verdeutlicht: Die tatsächlichen Gründe für die Verschmutzung unserer Umwelt mit Plastik sind nicht ein Problem der Entsorgung oder der Verbraucher. Hauptursache sind insbesondere international agierende Unternehmen, die ihren Verantwortlichkeiten nicht nachkommen und stattdessen sogar eine Ausweitung der Plastikproduktion planen. weiterlesen…

Lesehinweis: Das CO2-Syndrom

„Vom Zeitalter der Aufklärung in die ‚Heißzeit‘ der Narrative, Ängste und Glaubenskriege“

schreibt auf Telepolis ausführlich über sogenannte „Dual-Use-Stoffe“ wie Kohlendioxyd – und den Klimawandel: „Aufgrund der einseitigen Fokussierung auf seine potenziell schädigenden Wirkungen wird es – gerade wegen seiner globalen Wirkmächtigkeit – in der aktuellen Diskussion zum Kampfobjekt, im Ökologiekrieg zum Feind, der vollständig beseitigt werden muss. Das (Halb-)Wissen (nur) um seine schädlichen Wirkungen lässt die Gefühle und den politischen Kampf heiß laufen.“ Solarify gibt Auszüge aus der sehr interessanten Ausarbeitung wieder. weiterlesen…

Weißes Haus will Klimaskepsis erzwingen

Wissenschaftler warnen: Forscherkarrieren könnten beschädigt werden

Laut Scientific American wächst in den USA die Besorgnis über Berichte, Forscher im Staatsdienst könnten zur Teilnahme an der umstrittenen Untersuchung gezwungen werden, schreibt Scott Waldman am 07.06.2019 in E&E News/climatewire. Amerikanische Wissenschaftler reagierten scharf auf Enthüllungen, dass das Weiße Haus Wege plane, Forscher in Bundesbehörden zu zwingen, die Glaubwürdigkeit der Mainstream-Klimawissenschaft anzuzweifeln. Das Weiße Haus drohe, Experten in konspirative Praktiken hinein zu ziehen, die ihre Karrieren beschädigen könnten. weiterlesen…

Neue Flüssiggas-Verordnung – Netznutzer zahlen

Aufbau der LNG-Infrastruktur in Deutschland

Der Bundesrat hat am 07.06.2019 einer Regierungsverordnung zum Aufbau der LNG-Infrastruktur für Flüssiggas (Liquefied Natural Gas) zugestimmt. Die Bundesregierung möchte damit die rechtlichen Rahmenbedingungen für LNG-Anlagen in Deutschland verbessern. Danach sind Fernleitungsnetzbetreiber künftig verpflichtet, LNG-Anlagen an ihre Netze anzuschließen. 90 Prozent der Kosten tragen die Netzbetreiber – die diese Kosten über die Netzentgelte auf alle Netznutzer umlegen können – 10 Prozent der Anschlussnehmer. weiterlesen…

Rechnungshof: EU verfehlt EE-Ausbauziel

Europäische Finanzkontrolleure kritisieren deutsche Solarförderung

Die europäischen Kostenwächter erklären in ihrem jüngsten Bericht, „dass zahlreiche EU-Länder noch deutlich mehr unternehmen müssen, um ihre Erneuerbaren-Zusagen bis 2020 zu erreichen“, schreibt Sandra Enkhardt am 07.06.2019 in pv magazine. Dazu zähle auch Deutschland:. Hierzulande sei die Solarförderung zunächst zu hoch gewesen und später hätten die Kürzungen das Vertrauen der Verbraucher erschüttert. weiterlesen…

Tiefsee birgt Berg mikroplastischer Verunreinigungen

Welttag der Ozeane

In den tiefen Gewässern eines „sauberen“ Ozeans tauchten laut Scientific American viermal so viele Plastikpartikel auf wie an der Oberfläche des „Great Pacific Garbage Patch“. Unsere Ozeane sind die Messskala des Klimawandels, weltweit wichtigste Nahrungsquelle und Wirtschaftsraum der Zukunft. Heute (08.06.2017) begeht die Weltgemeinschaft den Tag des Meeres. An der tiefsten Stelle der Weltmeere haben Forscher kürzlich Plastik entdeckt. Für manche Korallenriffe könnte laut Experten jede Hilfe zu spät kommen. Die Situation der Meere ist dramatisch – obwohl kaum jemand sich der Faszination des offenen Wassers entziehen kann. Und obwohl immer mehr Menschen die Entwicklung mit Sorge beobachten. weiterlesen…

Klimasünder Lebensmittel

Diese sechs Lebensmittel sind am schlimmsten fürs Klima

Was hat unsere Ernährung mit Klimaschutz zu tun? Jede Menge: Bestimmte Lebensmittel sind beispielsweise wegen ihrer Herstellung ausgesprochen schlecht fürs Klima. Für die Ratgeber-Plattform Utopia stellt Luise Rau oekotest.de folgend die sechs klimaschädlichsten Lebensmittel vor und zeigt wie man seine Ernährung klimafreundlicher gestalten kann. weiterlesen…

Wütendes Wetter

Auf der Suche nach den Schuldigen für Hitzewellen, Hochwasser und Stürme

Hitze, wie wir sie aus fernen Urlaubsregionen kannten, sintflutartiger Starkregen, verheerende Stürme: Ist das schon Klimawandel – oder immer noch „nur“ Wetter? Die Physikerin Friederike Otto hat die Attribution Science mitentwickelt. Mittels dieser revolutionären Methode kann sie genau berechnen, wann der Klimawandel im Spiel ist. War eine Katastrophe wie Harvey menschengemacht? Ist eine Dürreperiode Folge der globalen Erwärmung oder nur ein heißer Sommer, wie es ihn schon immer gab? Friederike Ottos Buch „Wütendes Wetter“ ist im April 2019 bei Ullstein Buchverlage erschienen. weiterlesen…

„Zukünftigen Generationen intakten Planeten hinterlassen“

Stiftungen fordern Bundesregierung zu beschleunigtem Handeln beim Klimaschutz auf

Das Ziel, zukünftigen Generationen einen intakten Planeten zu hinterlassen, muss wieder Prinzip des politischen Handelns werden, forderte auch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) am 04.06.2019 in einem Klimaappell. Die Bundesregierung wird von großen deutschen Stiftungen aufgerufen, beschleunigt beim Klimaschutz zu handeln und die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen umzusetzen. weiterlesen…

EU-Budget 2020: Klimawandel als Top-Priorität

EU bleibt dennoch unter selbstgestecktem Klimaziel

Die Europäische Kommission hat am 05.06.2019 einen Haushalt in Höhe von 168,3 Milliarden Euro für das kommende Jahr vorgeschlagen. Es ist der letzte Jahreshaushalt in der Budgetperiode 2014-2020. Mit ihm soll eine wettbewerbsfähigere europäische Wirtschaft aufgebaut sowie Solidarität und Sicherheit in der EU gefördert werden. Ein hoher Stellenwert wird auch dem Kampf gegen den Klimawandel eingeräumt: So sollen 21 Prozent des vorgeschlagenen Budgets für entsprechende Klimaschutzmaßnahmen aufgewendet werden, wie Antoine Germain für EURACTIV.com berichtete. Aus dem Englischen von Tim Steins. weiterlesen…