China: Deutschland offen für Huawei

5G-Netze: Deutschlands Bundesnetzagentur sieht keine Hindernisse

Diese Meldung aus der Financial Times fand am 17.04.2019 auf der Webseite des China Internet Information Center besondere Beachtung: „Deutschland habe trotz des heftigen Drucks aus den USA nicht die Absicht, den chinesischen Telekommunikationsgiganten Huawei daran zu hindern, am Aufbau seines 5G-Ultrahochgeschwindigkeits-Internets teilzunehmen, verkündete der Präsident der deutschen Bundesnetzagentur Jochen Homann gegenüber der Financial Times. Es solle und dürfe kein Anbieter, auch nicht Huawei, ‚ausdrücklich ausgeschlossen werden'“. weiterlesen…

Stromkostenvergleich 2019

Wissenschaftliche Strompreis-Analyse von 6.400 Städten

Was kostet Strom in Deutschland? Wie haben sich die Strompreise in den letzten Monaten entwickelt? Und wo zahlen Haushalte am meisten bzw. am wenigsten für Strom? Regelmäßig analysiert das Verbraucherportal StromAuskunft die Strompreise für 6.400 Städte in Deutschland und veröffentlicht diese in der Studie „Strompreise in Deutschland“. Dabei werden die Erkenntnisse tabellarisch sowie grafisch ausgewertet und auf der Seite Strompreise in Deutschland veröffentlicht. weiterlesen…

Ausbau erneuerbarer Energien sehr unterschiedlich

Anfrage der Grünen: Solar drüber, Wind-Onshore drunter

Die Bundesregierung hinke beim Windenergie-Zubau ihren eigenen Zielen hinterher, übertreffe aber die Ziele im Bereich Photovoltaik – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag am 18.04.2019. Mit einem Plus von knapp 2,5 Gigawatt (brutto) habe der Zubau 2018 insgesamt unterhalb des Ausbaupfads des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes 2017 von 2,8 Gigawatt (brutto) gelegen, erklärt die Bundesregierung in der Antwort (19/8881) auf eine Kleine Anfrage (19/8457) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Bei Photovoltaik-Anlagen ist das Ziel hingegen übertroffen worden – hier lag der Zubau den Angaben zufolge mit etwa 2,9 Gigawatt über der Richtmarke von 2,5 Gigawatt. weiterlesen…

Bioenergie: Gebotshöchstwerte anheben und administrative Hemmnisse abstellen

Vier Verbände appellieren an Bundesregierung: „Dritte Ausschreibungsrunde zeigt dringenden Handlungsbedarf“

Am 18.04.2019 hat die Bundesnetzagentur die Ergebnisse der dritten Ausschreibungsrunde für Bioenergie im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) veröffentlicht. Dabei sei erneut dringender Handlungsbedarf bei der Ausgestaltung der Ausschreibungen deutlich geworden, so vier Bioenergieverbände in einer Medienmitteilung. Der Bundesverband Bioenergie, der Deutsche Bauernverband, der Fachverband Biogas und der Fachverband Holzenergie appellieren in einer gemeinsamen Erklärung an die Bundesregierung, die Gebotshöchstwerte anzuheben und kurzfristig administrative Hemmnisse im Ausschreibungsverfahren abzustellen. Nur so könne eine größere Beteiligung an den Ausschreibungen und eine bessere Nutzung des Bioenergie-Potenzials erreicht werden. weiterlesen…

Wir brauchen eine Weltraumressourcen-Agentur

Scientific American: „Bodenschätze im All durchdacht abbauen“

„Der Mond und andere Himmelskörper werden letztendlich ausgebeutet werden; es ist wichtig, das auf durchdachte und organisierte Weise zu tun“, schreiben Alex Gilbert und Morgan D. Bazilian am 19.04.2019 im Scientific American. Vor fünfzig Jahren im Juli (am 16.07.1969) betrat die Besatzung der Apollo 11 als erste bemannte Mission die Oberfläche des Mondes. Heute stehen die Vereinigten Staaten am Rande einer Weltraumrenaissance, die Astronauten auf den Mond zurückbringt, zuerst auf einer umlaufenden Raumstation und dann auf die Oberfläche. Ihr Ziel: Bodenschätze. weiterlesen…

CO2-Steuer-Diskussion nimmt Fahrt auf

Bald Mindestpreis von € 20/t? Jung für Schulzes Vorschlag – Graichen will mehr

Wie das Nachrichtenmagazin Der Spiegel vorab mitteilte, plant Bundesumweltministerin Svenja Schulze eine Abgabe auf CO2 einzuführen. „Die Idee ist, dass CO2 einen Preis bekommt, dass man auf Treibhausgase eine Steuer erhebt“, habe Schulze dem Spiegel gesagt. Auf eine genaue Höhe wolle sie sich aber noch nicht festlegen, zitierte aber den Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph Schmidt vom RWI – der und Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, hatten laut einem Spiegel-Vorabbericht die Bundesregierung auf gefordert, eine Initiative für einen CO2-Mindestpreis im europäischen Stromhandel zu starten, der schrittweise steigen sollte. weiterlesen…

„Extinction Rebellion” jetzt auch in Berlin

XR-Aktivisten riskieren Gefängnis, um den Planeten zu retten

Die seit kurzem weltweit aktive Klima-Bewegung „Extinction Rebellion (XR)“ ist auch in Deutschland angekommen. Mit drastischen, aber friedvollen gewaltfreien Aktionen will XR in aller Welt Druck auf die Regierungen ausüben. Viele Umweltschützer – allen voran die großen international agierenden NGO – haben lange Zeit argumentiert, dass Angstmacherei Menschen davon abhalte, sich für den Klimaschutz zu engagieren: Wenn die Probleme nicht mehr zu bewältigen erscheinen, fühlen wir uns hilflos und wenden uns ab. Das scheint sich jetzt zu ändern. weiterlesen…

E-Autos als CO2-Schleudern?

ifo Schnelldienst: Elektroautos keine Allheilmittel für Klimaschutz

Elektroautos werden in den nächsten Jahren kaum einen Beitrag zur Minderung der deutschen CO2-Emissionen leisten, behaupten drei Forscher in einem am 17.04.2019 verschickten ifo-Schnelldienst. Auf die Einführung von E-Autos folge „nicht per se eine Reduktion des CO2-Ausstoßes im Straßenverkehr“. Der CO2-Ausstoß batterieelektrischer Autos liege weit über dem eines Dieselmotors. Dagegen seien erdgasbetriebene Verbrennungsmotoren die „ideale Übergangstechnologie zu langfristig mit Wasserstoff oder ‚grünem Methan‘ betriebenen Autos“. weiterlesen…

Förderaufruf: Energiewende und Gesellschaft

Erforschen, wie sich Innovationen und Prozesse der Energiewende auf die Gesellschaft auswirken

Die Energiewende wird als Transformationsprozess, der mit einem tiefgreifenden Umbau und der Erweiterung unseres Energiesystems einhergeht, zu einer der größten gesellschaftlichen Herausforderung unserer Zeit. Die notwendigen Veränderungen betreffen nicht nur den technologischen und organisatorischen Prozess, sondern auch einen gesellschaftlichen Wandel. Unerlässlich sei daher für das Gelingen der Energiewende ein intensiver konstruktiver gesellschaftlicher Dialog, und eine Erforschung der Energiewende in ihrem Einfluss auf den gesellschaftlichen Wandel – so ein Förderaufruf des Bundeswirtschaftsministeriums. Bis 11.06.2019 können hier Projektskizzen eingereicht werden. weiterlesen…

Energie. Wende. Jetzt.

Eckpunkte für eine zukünftige Energieversorgung
von Robert Schlögl

Dass der menschengemachte Klimawandel schon länger stattfindet, ist erst jüngst – durch das Ausmaß der Temperatur-Anomalie in Mitteleuropa im vergangenen Sommer – für viele sichtbar geworden. Für Deutschland ist derzeit die „2-Grad-Grenze“ bereits überschritten, die Welt hat einen Wert von 1,1 Grad erreicht. Damit wird eine drastische Anstrengung für die wirksame Defossilisierung des Energie­systems jetzt notwendig, stellt der Chemiker Robert Schlögl, Direktor am Berliner Fritz-Haber-Institut und am MPI CEC Mühlheim, Ruhr, fest. Weil aber eine Verständigung über die Eckwerte eines neuen Energiesystems fehle, verlangsame sich der Zubau von Wandlern für Erneuer­bare Energie in Europa. Für Deutschland sei klar, dass der Kohleausstieg in der Tat vordringlich ist. Solarify publiziert die Arbeit exklusiv. weiterlesen…