Kritik an Umsetzung der Energiewende nimmt zu
Soziales Nachhaltigkeitsbarometer des IASS: Bevölkerung will sozialen Ausgleich
Eine große Mehrheit der Bevölkerung steht weiterhin hinter der Energiewende – quer durch alle Bildungs-, Einkommens- und Altersgruppen. Die Befragten schätzen die Energiewende als Gemeinschaftsaufgabe ein, an der sie selbst mitwirken möchten. Kritik gibt es allerdings an der Umsetzung durch die Bundesregierung. Das sind zentrale Ergebnisse des 2018 zum zweiten Mal erstellten Sozialen Nachhaltigkeitsbarometers zur Energiewende, das in Berlin vom Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS), der 100 prozent erneuerbar Stiftung und der innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft vorgestellt wurde, die gemeinsam die Partnerschaft dynamis bilden. Über 6.500 Bürgerinnen und Bürger in Deutschland wurden zu ihren Einstellungen, Erfahrungen und Präferenzen der Energiewende befragt. weiterlesen…
„Die Koalition streitet heftig darüber, wie Klimaschutz gesetzlich geregelt werden soll“, befindet
Der Verkehrsausschuss des Bundestages sprach am 20.02.2019 mit dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn (DB) AG, Richard Lutz, und dem für Infrastruktur zuständigen Vorstandsmitglied Ronald Pofalla über die aktuelle Situation des Unternehmens. Dabei zeigte sich Lutz überzeugt, dass die Schiene alle Chancen habe, Verkehrsträger der Zukunft zu werden – so der parlamentseigene Pressedienst
Nachdem die Bundesregierung im ersten Aufschlag die Verabschiedung eines modernen Gebäudeenergiegesetzes nicht geschafft hatte, sollte sich eigentlich eine Expertenkommission des Themas annehmen. Die Einsetzung dieser Kommission für Klimaschutz bei Gebäuden sollte das Kabinett in der Sitzung am 20.02.2019 beraten – und beschließen. Doch dazu kam es nicht: Die Bundesregierung hat da Thema kurzfristig von der Tagesordnung gestrichen – und erntete viel Kritik, wie das Architekturportal
„Nicht jede Behauptung von Spitzenpolitikern ist wahr. Immer häufiger werden gezielt ‚alternative Fakten‘ in Umlauf gebracht,“ so der Rundfunksender
E-Fuels oder Designer-Kraftstoffe, außerhalb von Expertenkreisen kaum bekannt und in vielen Talkshows systematisch verkannt, könnten als synthetisch hergestellte, flüssige Energieträger im Rahmen der Energiewende eine wichtige Rolle spielen. Bieten sie – neben den Aussichten, als „sauberer“ Diesel Verbrennungsmotoren anzutreiben – Perspektiven, das Zuhause mit ebenso sauberem Heizöl warm zu halten? Das
Deutlich unter zwei Grad Celsius im Vergleich zur vorindustriellen Zeit – auf diesen Wert soll die Erderwärmung laut Pariser Klimaabkommen begrenzt werden.