Zügiger Kohleausstieg sichert Klimaziel 2030

DIW Berlin: Erfolgreicher Klimaschutz in Deutschland und NRW möglich

„Der Kohleausstieg in Deutschland ist aus Klimaschutzgründen notwendig und energiewirtschaftlich sinnvoll: Braunkohle bis 2030, Steinkohle bis 2040“, schreiben Leonard Göke, Martin Kittel, Claudia Kemfert, Casimir Lorenz, Pao-Yu Oei und Christian von Hirschhausen in einer neuen Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) – und: „Auch das traditionelle Energieland NRW sollte den Kohleausstieg vornehmen und den Anteil der erneuerbaren Energien im Sinne des Klimaschutzplans wesentlich steigern.“ weiterlesen…

Bis 2020 „mindestens 100.000 Ladepunkte zusätzlich“

FDP-Anfrage zweifelt an E-Mobilitäts-Politik der Regierung

Die „einseitige Konzentration auf lediglich eine Antriebsform“ sehen die Liberalen im Bundestag in der Begründung einer Kleinen Anfrage unter dem Titel „Innovative Infrastruktur – Chancen für den technologieoffenen Mobilitätsmix“ als „weder progressiv noch innovativ“ an und propagieren eine Mischung aus verschiedenen Antriebsformen mit unterschiedlichem Grad an Elektrifizierung. Darunter auch der Verbrennungsmotor, er könne durch weitere Effizienzgewinne oder die Nutzung synthetischer Kraftstoffe ebenso wie die Antriebsart Wasserstoff einen Beitrag zu klimaschonender Mobilität leisten. Ausschnitte aus den Antworten der Bundesregierung. weiterlesen…

Indien entfacht Biokraftstoffboom

Neue Biokraftstoffpolitik 12 neuen Biokraftstoffraffinerien geplant

Indiens Premierminister Narendra Modi eröffnete der Plattform BioenergyInternational folgend am 10.08.2018 in Neu Delhi den Welt-Biokraftstofftag 2018 mit der Ankündigung, dass Indien bis 2022 im Rahmen einer neuen Biokraftstoffpolitik 10% Ethanolbeimischung zu Benzin erreichen und diese bis 2030 auf 20% verdoppeln will. Dazu sollen lautModi 12 neue Biokraftstoffraffinerien im ganzen Land errichtet werden. Indien verfügt bereits über 175 Biogasanlagen. (Bild: Indien World Biofuel Day 2018 – Screenshot © youtube) weiterlesen…

BUND und DUH prangern Regierung an

Berlin blockiert Umsetzung der EU-Abgasstandards für Kohlekraftwerke

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisieren mit harschen Worten, dass die Umsetzung EU-weit verbindlicher Abgasvorschriften in nationale Gesetzgebung zum 16.08.2018 nicht erfolgt ist. Deutschland hatte gesetzlich genau ein Jahr Zeit, die neuen EU-Bandbreiten für Stickoxide, Quecksilber, Feinstaub und Schwefel für Großfeuerungsanlagen national festzulegen und in der Bundesimmissionsschutz-Verordnung umzusetzen. weiterlesen…

Böden zu CO2-Speichern machen

WWF veröffentlicht Boden-Bulletin zum Dürre-Sommer

Böden haben immenses Potenzial im Kampf gegen die Klimakrise. Durch einen Wandel in der Landwirtschaft und der Landnutzung können Böden Kohlenstoff aus der Atmosphäre aufnehmen und so zu einer CO2-Senke werden. Zu diesem Ergebnis kommt das Boden-Bulletin des WWF Deutschland. Aktuell werde dieses Potenzial aber nicht genutzt, im Gegenteil: In Deutschland sei die Landwirtschaft im engeren Sinne für mehr als sieben Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Neben den Emissionen aus der Massentierhaltung stamme der größte Anteil aus der Bodenbewirtschaftung und Düngung. weiterlesen…

KBA verordnet Megarückruf

Daimler muss 700.000 Autos nachbessern

Weil das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) bei zahlreichen Mercedes-Modellen Abgasmanipulationen festgestellt hatte, müssen 24 Daimler-Fahrzeuge, insgesamt 700.000, darunter 280.000 in Deutschland, in die Werkstätten zurückgerufen werden, wie das Nachrichtenmagazin Der Spiegel berichtet. Für sie hatte das Flensburger Amt Ende Juli einen amtlichen Rückruf angeordnet, bei dem mit einem Software-Update betrügerische Abschalteinrichtungen entfernt werden sollen, durch die der Stickoxid-Ausstoß beim Fahren höher war als im Labor. weiterlesen…

BMWi legt Bericht zur Markttransparenzstelle Kraftstoffe vor

Keine wesentlichen Anhebungen der Preisniveaus zu Ferienzeiten

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat dem Deutschen Bundestag und dem Bundesrat seinen Bericht über die „Ergebnisse der Arbeit der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe und die hieraus gewonnenen Erfahrungen“ vorgelegt. Er zieht eine positive Bilanz der Tätigkeit der 2013 gestarteten Markttransparenzstelle für Kraftstoffe. weiterlesen…

Neue Recyclingtechnologie für Lithium-Ionen-Akkus

Schulze: Beste Ressourcenquelle für Elektromobilität

Umweltfreundliches Recycling von Lithium-Ionen-Batterien ist einer Medienmitteilung des BMU vom 12.07.2018 zufolge möglich und die so gewonnenen Rohstoffe würden dabei helfen, den Ressourcenbedarf für die Elektromobilität zu decken. Das sind Ergebnisse des vom BMU geförderten Projekts „EcoBatRec“, über die sich Bundesumweltministerin Svenja Schulze im Rahmen ihrer Sommerreise in Krefeld informierte. Dort hat die Accurec Recycling GmbH mit Unterstützung des BMU und der RWTH Aachen ein innovatives Verfahren zum Recycling von Antriebsbatterien entwickelt. weiterlesen…

Koalitions-Zankapfel Ausschreibungen

Ökostrom-Streit in der Bundesregierung eskaliert

Seit Monaten blockiere die Union den im Koalitionsvertrag vereinbarten Ökostrom-Ausbau. Nun schieße die CDU erneut gegen die Windenergie: Ohne größere Abstände von Windrädern zu Häusern gehe nichts, auch die Privilegierung im Baurecht müsse fallen, schrieb Clemens Weiß am 14.08.2018 im Portal energiezukunft. weiterlesen…

Gebäude-Energiewende kritisch beurteilt

Unbefriedigender politischer Rahmen – Handlungsbedarf

Die Wirtschaft bewertet den Stand der Energiewende im Gebäudesektor mehrheitlich kritisch. Das ist das Ergebnis des erstmals von Ista und energate erhobenen „Immo-Energiewende-Index“. Demnach sehen 60 Prozent der befragten Vorstände und Geschäftsführer aus der Energie-, Immobilien- und IT-Wirtschaft den aktuellen Fortschritt der Gebäudewende negativ. Nur 30 Prozent fällen ein positives Urteil. Der Index soll auch Aufschluss darüber geben, welchen Einfluss die Energiewende im Gebäudebereich auf das Geschäft der befragten Unternehmen hat. Aktuell ist dieser offenbar noch überschaubar. weiterlesen…