Digitalisierung und Energiewende zusammendenken

AEE veröffentlicht Metaanalyse

„Energiewende und Digitalisierung sind untrennbar miteinander verbunden“, sagt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). Digitale Technik wird an allen Stufen der Wertschöpfungskette der Energiewirtschaft Einzug halten – von der Energieerzeugung über die Netze und den Handel bis zu den Verbrauchern. Damit sind viele Chancen, aber auch große Herausforderungen verbunden. Das geht aus der AEE-Metaanalyse „Die Digitalisierung der Energiewende“ hervor. weiterlesen…

BMVI: Programm für CO2-arme Lkw gut angelaufen

Anträge für 148 Fahrzeuge eingegangen

Das BMVI sieht das Programm zur Förderung klimafreundlicherer Lastwagen unter dem Titel „Energieeffiziente und/oder CO2-arme schwere Nutzfahrzeuge“ (EEN) einer Medienmitteilung zufolge gut angelaufen. Gleichzeitig will das BMVI Hardwarenachrüstungen für Kommunalfahrzeuge fördern, um den besonders von Grenzwertüberschreitungen betroffenen Städten zu helfen. weiterlesen…

Deutschland blockiert französische Ermittlungen im Dieselskandal


Deutsche Behörden kooperieren nicht – VW-Diess beschuldigt

Französische Richter, die den Skandal um die manipulierten Volkswagen-Motoren untersuchen, beklagen mangelnde Kooperationsbereitschaft der deutschen Justiz. Die deutsche Seite rechtfertigt ihr Zögern damit, die französischen Anfragen könnten die eigenen Untersuchungen behindern. Als erste Zeitung veröffentlichte Le Parisien die schwerwiegende Information.
weiterlesen…

Bericht: Preise für CO2-Zertifikate steigen drastisch

Der Wechsel von Kohle zu anderen Energieträgern könnte beschleunigt werden

Die Preise für europäische CO2-Emissionszertifikate könnten sich für die Jahre 2019-2023 bei durchschnittlich 35 bis 40 Euro pro Tonne einpendeln, heißt es in einem neuen Report von Carbon Tracker. Dadurch könnte der Wechsel von Kohle auf Erdgas und andere Energieformen beschleunigt werden, wie Claire Stam am 21.08.2018 in EURACTIV.com schrieb. Aus dem Englischen von Tim Steins. weiterlesen…

Blackbox Netzentgelte: Überhöhte Tarife

Tarife der Netzbetreiber vermutlich oft zu hoch – Überprüfung unmöglich

Die Stromverbraucher in Deutschland müssen für Bau und Betrieb der Stromnetze wohl mehrere hundert Millionen Euro im Jahr mehr zahlen als gesetzlich nötig. Dafür mehren sich die Indizien. Diese lassen sich jedoch nicht erhärten, weil weder die Netzbetreiber noch die Regulierungsbehörden die entsprechenden Daten und Regulierungsbescheide vollständig veröffentlichen – entgegen den gesetzlichen Vorschriften. Klagen vor Zivilgerichten scheitern an der mangelnden Beweisbarkeit, weil die Netzbetreiber aus angeblichen Geheimhaltungsinteressen ihre Kosten nicht veröffentlichen. Einer Pressemitteilung vom 22.08.2018 ist zu entnehmen, dass Agora Energiewende den Gesetzgeber zur Klarstellung des geltenden Rechts auffordert. (Titel: Stromnetzentgelte – Blackbox – Agora Energiewende, Raue LLP, RAP) weiterlesen…

Spritfresser auf dem Vormarsch

Deutsche kaufen immer mehr SUVs und Geländewagen

Die Deutschen kaufen immer mehr neue Autos – darunter auch deutlich mehr Fahrzeuge mit alternativen Antrieben als 2016 – deren Marktanteil stieg von 2 auf 3,4 Prozent. Allerdings ist auch der durchschnittliche CO2-Ausstoß aller neu zugelassenen Fahrzeuge 2017 angestiegen (+0,4 g/km). Denn verbrauchsstarke SUVs und Fahrzeuge der oberen Mittelklasse werden immer beliebter – während sich ähnliche emissionsärmere Pkw schlechter verkaufen. Das sind einer Medienmitteilung vom zufolge die zentralen Ergebnisse des jährlich erscheinenden Monitoringberichts der Deutschen Energie-Agentur (dena) über die Entwicklung CO2-effizienter Pkw. weiterlesen…

Schneller sozialverträglicher Kohleausstieg möglich

Vor Sitzung der Kohlekommission: WWF und LichtBlick veröffentlichen Kohle-Report

Deutschland kann sozialverträglich aus der Kohle aussteigen und so Klimabilanz und Wettbewerbsfähigkeit deutlich verbessern. Der nötige Strukturwandel in den betroffenen Kohleregionen hat bereits weitgehend stattgefunden. So ist die Zahl der direkt in der Braunkohle Beschäftigten in den vergangenen dreißig Jahren bereits um über 80 Prozent auf weniger als 20.000 zurückgegangen. Das zeigt der Report „Sackgasse Kohle – Warum die Kohlenutzung keine Zukunft hat“, den der WWF und LichtBlick anlässlich der Sitzung der Kohlekommission am 23.08.2018 vorlegen. Der Report analysiert umfassend die Rolle der Kohle im deutschen Energiesystem – vom Strukturwandel über den Klimaschutz bis hin zur Versorgungssicherheit. (Titel: Sackgasse Kohle – © WWF; Lichtblick;) weiterlesen…

Windkraftausbau bricht ein

Zahlen de UBA – Fell: „sogar schneller als befürchtet“

Netto seien – so das UBA – im ersten Halbjahr nur etwa 1.633 Megawatt an neu installierter Windenergieleistung an Land und auf See gemeldet worden – mehr als 43 Prozent weniger als 2017 (2.880 Megawatt) – der schwächste Wert in einem ersten Halbjahr seit 2013. weiterlesen…

Wirtschaft warnt vor übereiltem Kohleausstieg

Konzerne fürchten Milliardenverluste – Netzagentur: Rein politische Entscheidung

Energieintensive Branchen schlagen (wieder einmal) Alarm: Der Kohleausstieg werde die Verbraucher Milliarden kosten, denn er könnte zu einer Verknappung führen, folglich die Strompreise antreiben, warnen Experten laut Handelsblatt. Über die Folgen für die deutsche Wirtschaft zeigt sich das Wirtschaftsblatt besorgt. weiterlesen…

Die Zeche zahlen die Kleinen

Mehr als 2200 Unternehmen beantragen Teil-Befreiung von EEG-Umlage

Die verminderte EEG-Umlage könnte für eine Rekordmenge von 119 Terawattstunden Strom gelten, wie aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Frage der energiepolitischen Sprecherin der Grünen hervorgeht. Julia Verlinden fordert angesichts des neuen Rekords eine Einschränkung des Kreises der begünstigten Unternehmen, wie Sandra Enkhardt am 20.08.2018 im pv magazine berichtet. weiterlesen…