„Gut gesetzter Vorstoß“

KlimazielCañete will EU-Klimaziele erhöhen

Die Diskussion habe gerade erst begonnen aber die Richtung stimme, kommentierte Georg Ehring auf der Internetseite des Deutschlandfunks den Plan von EU-Kommissar Miguel Arias Cañete, die europäischen Klimaziele zu erhöhen. Wenn Europa das Thema wichtig nehme, könnten andere folgen. Die Warnung des BDI vor europäischen Alleingängen sei deshalb „nicht richtig“. weiterlesen…

Halbjahresbilanz der Münchner Rück

Wenige schwere Naturkatastrophen im Halbjahr – Gesamtschäden unter dem Durchschnitt

Höhere Schäden entstehen zudem meist in der zweiten Jahreshälfte. 2017 führte die Hurrikan-Serie mit den Stürmen Harvey, Irma und Maria dazu, dass die Gesamtschäden des Jahres 340 Mrd. Euro erreichten – Torsten Jeworrek, Mitglied des Vorstands von Munich Re: „Es ist gut, dass nach extremen Katastrophen mit Rekordschäden wieder eine Phase mit geringen Schäden zu verzeichnen war. Bei Betrachtung eines kurzen Zeitraums ist das natürlich stark zufallsbedingt. Wichtig ist, langfristige Entwicklungen zu kennen. Wir müssen deshalb weiter jede Anstrengung unternehmen, die Hintergründe von Naturkatastrophen zu verstehen und mit klugen Präventionsmaßnahmen Schäden vorzubeugen. Wie sinnvoll das ist, zeigen Statistiken zu Hochwasserschäden in Europa, die durch Investitionen in Schutzmaßnahmen tendenziell zurückgegangen sind.“ (Darstellung: Munic Re-Halbjahresbilanz © Munich Re NatCatSERVICE.JPG) weiterlesen…

Windenergie zuverlässige Leittechnologie der Energiewende

BWE: „Sicherheitsstandards werden kontinuierlich weiterentwickelt“/strong>

Die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP zum Thema Anlagensicherheit zeige, dass die Windenergie die zuverlässige Leittechnologie der Energiewende ist. Wenn die Standards für Errichtung und Betrieb geordnet und mit dem Blick auf Nachhaltigkeit weiterentwickelt würden, werde der Ausstieg aus der fossilen und atomaren Energie zu einem Gewinn für die ganze Gesellschaft, heißt es in der Pressemitteilung des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) am 20.08.2018. weiterlesen…

Brandenburgs Energiestrategie in der Kritik

Grüne: „…das Gegenteil einer zielgerichteten und konsequenten Energiepolitik“

Dem aktuellen Maßnahmenkatalog „Energiestrategie 2030“ der rot-roten Landesregierung in Brandenburg folgend, sollen Erneuerbare Energien bis 2030 mindestens 32 Prozent des Primärenergieverbrauchs ausmachen – eine Steigerung von 13 Prozent gegenüber dem aktuellen Anteil. Zu wenig, finden die Grünen im Brandenburger Landtag und kritisieren vor allem die Aufrechterhaltung des Braunkohle-Tagebaus, wie Manuel Först am 15.08.2018 in energiezukunft berichtet. weiterlesen…

PIK warnt vor sommerlichem Blockadewetter

Sonnige Tage können zu Hitzewellen werden – und zu Waldbränden

Ob Regen oder Sonnenschein – das Wetter im Sommer in Nordamerika, Europa und Teilen Asiens bleibt länger gleich. Doch wenn sich Wetterlagen für mehrere Tage oder Wochen festsetzen, können diese zu Extremen werden: Hitzewellen, die dann Dürren, Gesundheitsrisiken und Waldbrände zur Folge haben; oder anhaltende Regenfälle, die zu Überschwemmungen führen. Ein Team von Wissenschaftlern vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) präsentierte am 20.08.2018 den ersten umfassenden Überblick über die Forschung zu sommerlichem Blockadewetter und Jetstream. weiterlesen…

Zügiger Kohleausstieg sichert Klimaziel 2030

DIW Berlin: Erfolgreicher Klimaschutz in Deutschland und NRW möglich

„Der Kohleausstieg in Deutschland ist aus Klimaschutzgründen notwendig und energiewirtschaftlich sinnvoll: Braunkohle bis 2030, Steinkohle bis 2040“, schreiben Leonard Göke, Martin Kittel, Claudia Kemfert, Casimir Lorenz, Pao-Yu Oei und Christian von Hirschhausen in einer neuen Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) – und: „Auch das traditionelle Energieland NRW sollte den Kohleausstieg vornehmen und den Anteil der erneuerbaren Energien im Sinne des Klimaschutzplans wesentlich steigern.“ weiterlesen…

Bis 2020 „mindestens 100.000 Ladepunkte zusätzlich“

FDP-Anfrage zweifelt an E-Mobilitäts-Politik der Regierung

Die „einseitige Konzentration auf lediglich eine Antriebsform“ sehen die Liberalen im Bundestag in der Begründung einer Kleinen Anfrage unter dem Titel „Innovative Infrastruktur – Chancen für den technologieoffenen Mobilitätsmix“ als „weder progressiv noch innovativ“ an und propagieren eine Mischung aus verschiedenen Antriebsformen mit unterschiedlichem Grad an Elektrifizierung. Darunter auch der Verbrennungsmotor, er könne durch weitere Effizienzgewinne oder die Nutzung synthetischer Kraftstoffe ebenso wie die Antriebsart Wasserstoff einen Beitrag zu klimaschonender Mobilität leisten. Ausschnitte aus den Antworten der Bundesregierung. weiterlesen…

Indien entfacht Biokraftstoffboom

Neue Biokraftstoffpolitik 12 neuen Biokraftstoffraffinerien geplant

Indiens Premierminister Narendra Modi eröffnete der Plattform BioenergyInternational folgend am 10.08.2018 in Neu Delhi den Welt-Biokraftstofftag 2018 mit der Ankündigung, dass Indien bis 2022 im Rahmen einer neuen Biokraftstoffpolitik 10% Ethanolbeimischung zu Benzin erreichen und diese bis 2030 auf 20% verdoppeln will. Dazu sollen lautModi 12 neue Biokraftstoffraffinerien im ganzen Land errichtet werden. Indien verfügt bereits über 175 Biogasanlagen. (Bild: Indien World Biofuel Day 2018 – Screenshot © youtube) weiterlesen…

BUND und DUH prangern Regierung an

Berlin blockiert Umsetzung der EU-Abgasstandards für Kohlekraftwerke

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisieren mit harschen Worten, dass die Umsetzung EU-weit verbindlicher Abgasvorschriften in nationale Gesetzgebung zum 16.08.2018 nicht erfolgt ist. Deutschland hatte gesetzlich genau ein Jahr Zeit, die neuen EU-Bandbreiten für Stickoxide, Quecksilber, Feinstaub und Schwefel für Großfeuerungsanlagen national festzulegen und in der Bundesimmissionsschutz-Verordnung umzusetzen. weiterlesen…

Böden zu CO2-Speichern machen

WWF veröffentlicht Boden-Bulletin zum Dürre-Sommer

Böden haben immenses Potenzial im Kampf gegen die Klimakrise. Durch einen Wandel in der Landwirtschaft und der Landnutzung können Böden Kohlenstoff aus der Atmosphäre aufnehmen und so zu einer CO2-Senke werden. Zu diesem Ergebnis kommt das Boden-Bulletin des WWF Deutschland. Aktuell werde dieses Potenzial aber nicht genutzt, im Gegenteil: In Deutschland sei die Landwirtschaft im engeren Sinne für mehr als sieben Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Neben den Emissionen aus der Massentierhaltung stamme der größte Anteil aus der Bodenbewirtschaftung und Düngung. weiterlesen…