NABU: Klimakrise erfordert Umbau der Ökosysteme
Präsident Tschimpke: Hoch intensivierte Landwirtschaft gefährdet Insekten
Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) fordert eine zügige Neuausrichtung in der Agrar-, Klima- und Naturschutzpolitik, um die Erdüberhitzung zu stoppen und auf die Folgen der Klimakrise zu reagieren. „Dieser Sommer lässt ahnen, wie sich das Klima verändert. Auch wenn die Komplexität des Klimasystems keine punktgenaue Vorhersagen zulässt, eines ist sicher: Die Wahrscheinlichkeit von Extremwetter-Ereignissen wird zunehmen. Sommer wie dieser werden in Zukunft wahrscheinlicher und damit Dürren, Hochwasser und Starkregen“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke anlässlich der Vorstellung des NABU-Jahresberichts 2017 am 08.08.2018 in Berlin. weiterlesen…
Die globale Erwärmung auf lange Sicht bei 1,5°C bis 2°C zu stoppen, könnte schwieriger sein als bisher angenommen. Selbst bei Umsetzung der im Pariser Abkommen festgelegten Pläne zur Minderung von Treibhausgasemissionen bleibt ein Risiko, dass der Planet durch verschiedene Rückkopplungsprozesse in einen Zustand gerät, den die Forscher als „Hothouse Earth“ bezeichnen. Dies diskutiert ein internationales Team von Wissenschaftlern in einer
540 Mio. € Elektroauto-Förderungen drohen ungenutzt zu verpuffen, der CO2-Ausstoß steigt: Dieselskandal und Fahrverbote treiben Nachfrage nach Benzinern und nicht nach Elektroautos. Eine
Was im Energiebereich die Dekarbonisierung darstelle, sei für die Chemie- und Kunststoffindustrie der Umstieg auf erneuerbaren Kohlenstoff – so eine
Kohle versus Wind- und Solarenergie – die Debatte über die Pariser Klimaziele dreht sich oft um die Stromversorgung. Doch selbst in einer Welt strenger Klimapolitik und sauber Stromerzeugung könnte die verbleibende Nutzung fossiler Brennstoffe in der Industrie, dem Verkehr und im Wärmesektor noch genügend CO2-Emissionen verursachen, um die in Paris von der internationalen Gemeinschaft vereinbarten Klimaziele zu gefährden. Das hat jetzt – wie das
Die politische Umsetzbarkeit von CO2-Preisen hängt weniger von deren geringen Kosten und wirtschaftlichen Vorteilen ab, sondern vor allem von der Akzeptanz der Bevölkerung. Um diese zu erhöhen, sind vor allem eine Zweckbindung der Einnahmen, eine transparente Steuerpolitik sowie eine Kompensation einkommensschwacher Haushalte ratsam – beispielsweise durch einen jährlichen Scheck an jeden einzelnen Bürger. Das geht aus der Studie „Making Carbon Pricing Work for Citizens“ hervor.
Die Umlage für Strom aus Erneuerbaren Energien (EEG-Umlage) wird im Jahr 2019 voraussichtlich zwischen 6,7 und 6,9 Cent pro Kilowattstunde liegen und damit das dritte Jahr in Folge weitgehend konstant bleiben. Das hat Agora Energiewende auf Basis ihres aktualisierten EEG-Rechners ermittelt. Der öffentlich verfügbare EEG-Rechner liefert für 2019 einen Wert von 6,78 Cent pro Kilowattstunde. Dieser ist jedoch mit kleinen Prognoseunsicherheiten behaftet, weshalb
Hatte der weltgrößte
Unter diesen Überschriften entwickelte SPIEGEL-Kolumnist
Nicht nur auf Zustimmung stieß – wie nicht anders zu erwarten – ein am 04.08.2018 in die Öffentlichkeit gelangter Vorschlag von Bündnis 90/Die Grünen , einen Milliardenfonds zur Anpassung an den Klimawandel einzurichten: „Ich schlage vor, das alle grünen [sic!] in diesen Topf einzahlen. Unglaublich, was in deren Köpfen abgeht,“ war noch einer der gemäßigten Kritik-Kommentare – stärker schon „Klimaschutz als Ersatzreligion“ oder gar „Klima-Nazi“ (eine AfD-Größe). Gleichwohl muss sich Deutschland jenseits von Hitzewellen und Überschwemmungen für weitergehende Klimawandel-Folgen wappnen – der Grünen-Vorschlag nannte Gesundheitsvorsorge, Hitzeschutz in Städten (siehe