Svenja Schulze neue Bundesumweltministerin

Amtsübergabe im BUMB

Svenja Schulze hat am 15.03.2018 ihr Amt als neue Bundesumweltministerin angetreten. Nach ihrer Ernennung durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übernahm sie in einer Übergabezeremonie am Berliner Dienstsitz des Ministeriums das Amt von ihrer Vorgängerin Barbara Hendricks. Tags darauf gab es auch am Bonner Dienstsitz des BMU eine Amtsübergabe. Nach dem Organisationserlass heißt das Ministerium offiziell „Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit“, kurz: BMU (siehe neues Logo). weiterlesen…

CO2-Ausstoß wieder nicht gesunken

Energiebericht 2017 der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen: Wirtschaft und Bevölkerung steigern Verbrauch leicht

Der Energieverbrauch in Deutschland erreichte 2017 nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) 13.550 Petajoule (PJ) oder 462,3 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) – das entspricht umgerechnet etwa 3.800 TWh – ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 0,9 %. Der Zuwachs hat mehrere Ursachen: Vor allem das starke gesamtwirtschaftliche Wachstum (+2,2 %), der kräftige Anstieg im produzierenden Gewerbe (+2,7 %) sowie die – allerdings abgeschwächte – Bevölkerungszunahme (+0,33 Mio. Menschen) bei. Die Temperatur spielte dagegen kaum eine Rolle. weiterlesen…

Erreichen wir unsere Klimaziele noch?

Die Zwei-Grad-Grenze gerät langsam außer Reichweite

Es ist ein Traum mit Ablaufdatum. Die Weltgemeinschaft gibt sich ihm seit einem Moment kollektiver Euphorie hin: damals im Dezember 2015 in Paris. Als der französische Außenminister Laurent Fabius seinen Spielzeughammer fallen ließ und das Pariser Abkommen als „accepté“ erklärte, jubelten die Delegierten im Saal. Sie hatten gerade beschlossen, die Erwärmung der Erde durch den Klimawandel zum Ende des Jahrhunderts auf „deutlich unter zwei Grad“ zu begrenzen, möglichst sogar auf 1,5 Grad Celsius. Wie im Rausch wurde das Abkommen noch vor der Wahl von US-Präsident Donald Trump ein knappes Jahr später ratifiziert und in Kraft gesetzt, schreibt der Hamburger Wissenschaftsjournalist Christopher Schrader am 16.03.2018 für Spectrum.de – ZEIT-online. weiterlesen…

E-Auto und Verbrenner-Pkw im Klimaschutzvergleich

Kostenvorteil von E-Fahrzeugen bis zu 23 Prozent

Mit zugemischtem synthetischem Kraftstoff, der auf Basis von Strom aus erneuerbaren Energien hergestellt wird, ließen sich Diesel und Benziner im Jahr 2030 ebenso klimaschonend betreiben wie batterieelektrische Pkw, sind aber dann über ihre Lebensdauer gerechnet deutlich teurer als E-Fahrzeuge. Das geht aus einer Kurzstudie des Öko-Instituts im Auftrag von Agora Verkehrswende hervor. Für den Käufer eines batterieelektrischen Neuwagens kann sich der Kostenvorteil gegenüber der günstigsten verbrennungsmotorischen Pkw-Option auf bis zu 23 Prozent summieren. Das entspricht einer Ersparnis von rund 8.000 Euro über einen Zeitraum von sechs Jahren. weiterlesen…

22. März: Weltwassertag

Universität Hohenheim: Natur bietet Kombi-Lösung für Hunger-, Wasser- & Umweltprobleme

Die Natur bietet Lösungen für Menschheitsprobleme – vorausgesetzt, die Menschheit versteht es, ökologische Zusammenhänge zu nutzen, so das Credo von Prof. Folkard Asch von der Universität Hohenheim in Stuttgart. Als Beispiel nennt er die Mega-Deltas großer Flüsse: Sie gelten als Reis-Körbe der Menschheit mit einem Produktionspotenzial, das noch lange nicht ausgereizt sei. Doch Wassermanagement, Küstenschutz und Maßnahmen gegen Meeresspiegelanstieg und Versalzungsgefahr seien nur mit naturnahen Lösungen möglich, betont der Agrarwissenschaftler im Vorfeld des Weltwassertages am 22.03.2018. weiterlesen…

Energie-Disunion

Der Zickzack-Kurs Richtung Energie-Union

„Ein Viertel der Europaabgeordneten hat am 14.03.2018 überraschend gegen die Liste der Gas- und Stromprojekte der Europäischen Kommission gestimmt“, schreiben Sam Morgan und Ben Fox in EURACTIV The Brief. Die jüngste Uneinigkeit zeige wieder einmal, dass der Traum von einem kohlenstofffreien Europa ein Hirngespinst bleiben könnte. weiterlesen…

Verbraucherschützer räumen mit einem verbreiteten Fördermittel-Irrtum auf

Verbraucherzentrale NRW: Solarförderung auch bei Photovoltaik-Anlagen auf KfW-Effizienzhäusern möglich

So gebe es nur keine Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen, wenn diese über einen Kredit des KfW-Programms „Energieeffizient bauen“ mitfinanziert werde. In allen anderen Fällen fließe Solarförderung für den Strom, auch wenn KfW-Programme in Anspruch genommen würden, schrieb Sandra Enkhardt im pv magazine am 15.03.2018. – Mit freundlicher Genehmigung weiterlesen…

Solarstromspeicher: Nachfrage wächst rasant

Immer mehr Haushalte und Gewerbebetriebe speichern selbst erzeugten Solarstrom – Bereits 80.000 Speicher installiert

„Wir gehen davon aus, dass der Markt für Solarstromspeicher auch dieses Jahr im zweistelligen Bereich wachsen wird“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar). Der BSW zeigt sich zuversichtlich, dass die neue Bundesregierung Speicher als ein unverzichtbares Element der Energiewende weiter unterstützen wird. Der Koalitionsvertrag enthält entsprechende Festlegungen. weiterlesen…

Knapp die Hälfte des Beschäftigten arbeitet im Bereich erneuerbare Energien

Studie legt Wirtschaftsdaten zur Energiewende vor

Von den knapp 690.000 Beschäftigten in der deutschen Energiewirtschaft im Jahr 2016 arbeitete mit 338.600 knapp die Hälfte im Bereich der erneuerbaren Energien. Insgesamt ist die Beschäftigung, die aus den Aktivitäten der Energiewirtschaft resultiert, seit dem Jahr 2000 durch den Ausbau der erneuerbaren Energien gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) beauftragte Studie, in der erstmals die ökonomischen Indikatoren der Energiewende in einer einheitlichen Form für alle Bereiche der Energiewirtschaft vorliegen. Die Studie ermöglicht über die Entwicklung der erneuerbaren Energien hinaus Aussagen zum Verlauf der Energiewende zu machen. Verfasser sind das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS). weiterlesen…

Brüsseler Diktat der Nachhaltigkeit

Klimawandel-Kommentar von Markus Frühauf

Auch für Banken, Versicherer und Vermögensverwalter ist der Klimawandel ein Risiko. Aber zusätzliche staatliche Regulierung hält der FAZ-Wirtschaftsredakteur Markus Frühauf in der Ausgabe vom 08.03.2018 – für das falsche Signal.
Nun sollen auch Banken, Versicherer und Vermögensverwalter den Klimawandel aufhalten. Die EU-Kommission will mehr Investitionen und Kredite aus der Finanzwirtschaft, um den Übergang in eine ökologisch nachhaltige Wirtschaft zu finanzieren. Der wird teuer: Um die in Paris vereinbarten EU-Ziele wie zum Beispiel die Senkung der Treibhausgasemissionen um 40 Prozent bis zum Jahr 2030 zu erreichen, schätzt die Kommission den jährlichen Investitionsbedarf auf 180 Milliarden Euro. weiterlesen…