Klima-Klage gegen US-Regierung

Klimawandel-Bericht gemäß COP21 nicht vorgelegt

Eine Gruppe von Umweltschützern vom Center for Biological Diversity (CBD), einem gemeinnützigen Verein mit Sitz in Arizona, hat am 13.03.2018 die US-Regierung verklagt, weil sie Aufzeichnungen nicht freigegeben hatte, die hätten belegen können, warum sie ihren dem Welt-Klimapakt zufolge fälligen Bericht nicht eingereicht hat. Denn im Pariser Abkommen COP21 haben sich die Unterzeichnerstaaten verpflichtet, alle zwei Jahre einen Bericht vorzulegen, in dem einerseits die Treibhausgasemissionen und andererseits die Maßnahmen, den globalen Temperaturanstieg „weit unter“ 2° C zu halten, aufgeführt sind. weiterlesen…

Städte stoßen drei Viertel des Kohlendioxids aus

Studie: Erst Konsum anschauen – dann Schuld für Erderwärmung zuweisen!

Die Emissionen der Produkte, die von Stadtbewohnern in anderen Ländern gekauft werden, sollen Experten zufolge deren Emissionen zugerechnet werden. Nach den Ergebnisse der im Rahmern einer UN-Konferenz in Edmonton präsentierten Studie machen Städte schätzungsweise 75 Prozent der CO2-Emissionen aus, wobei Herstellerländer wie China und Indien zu den führenden Emittenten von Treibhausgasen zählen. weiterlesen…

Früher Frühling

Weiteres Anzeichen für arktische Erwärmung

In späteren Jahren könnte es einmal heißen: „Etwa um 2020 herum häuften sich die Meldungen über die auffällige Erwärmung der Arktis und das schwindende Meereis. Und es geschah – nichts.“ Dass der Frühling vor allem in der Arktis immer früher kommt, bestätigt nun eine neue Studie von Wissenschaftlern der University of California in Davis, die in den Scientific Reports von Nature erschienen ist. weiterlesen…

Auf dünnem Eis in der warmen Arktis

Warmer Arktiswinter bricht alle Rekorde

Noch eine Hiobsbotschaft aus der Arktis (nach solarify.eu/neuer-minus-rekord-aus-der-arktis): Nie maßen Forscher in einem Februar eine kleinere Eisdecke auf dem Nordpolarmeer als jetzt. So warm wie in diesem Winter war es in der Arktis seit dem Beginn der Messungen noch nie und das Meereis in der Arktis schwindet weiter: Seit Satelliten in den 1970er Jahren die weiße Kappe über dem Nordpolarmeer im Blick haben, war die Fläche in keinem einzigen Februar so klein wie dieses Jahr. Grund dafür sind Warmlufteinbrüche, die nicht nur häufiger kommen, sondern auch stärker werden und weiter nach Norden dringen, wie die Wissenschaftler des Alfred-Wegener Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven am 08.03 2018 mitteilten. Durch ungewöhnlich hohe Temperaturen im Februar mit Werten über dem Gefrierpunkt schrumpfte die Eisdecke auf dem Nordpolarmeer zu einem weiteren Rekordtief. weiterlesen…

Deal der Elefanten

eo.n kauft (und zerschlägt?) innogy

Offenbar sei der erzwungene Abgang von Innogy-Vorstandschef Peter Terium Ende 2017 „nur das Vorbeben zur Nachricht vom Wochenende“ gewesen, schreibt der Tagesspiegel-Background: e.on und RWE wollen jetzt nichts Geringeres als die deutsche Stromwirtschaft neu planen – wenn die deutschen und EU-Kartellbehörden zustimmen. Die höchstgerichtlich verordnete Rückzahlung der Brennelementesteuer hat ein wenig Liquidität in die Kassen, der eigentlich hoch verschuldeten Energieriesen gespült – die gibt vor allem RWE sofort aus. Weil sie sich in ihrer gegenwärtigen Verfasstheit im europäischen Maßstab nicht stark genug finden, wollen sie sich spezialisieren – „e.on auf das stabile Netzgeschäft, RWE auf das riskantere und wettbewerbsintensivere Business mit den Erneuerbaren. Was aus der Innogy wird, ist offen“ (T-Background). weiterlesen…

Die Klimaschutzlüge

Koalitionsverhandlungen offenbarten fehlendes Interesse an Umsetzung des Pariser Abkommens
Fachaufsatz von Volker Quaschning in erneuerbareenergien

Auch Monate nach der Bundestagswahl wissen wir nicht, wohin eine künftige Regierung in den Themen Energiewende und Klimaschutz steuert. Immerhin: Mit Ausnahme der AfD, die sogar einfache physikalische Hintergründe des Klimawandels nicht verstanden hat, stehen offiziell alle relevanten Parteien zum Klimaschutz. Selbst bei der FDP findet sich im Wahlprogramm der Satz: „Grundlage unseres Handelns ist … das Pariser Klimaschutzabkommen.“ Wirksame Maßnahmen dazu? Bislang Fehlanzeige. weiterlesen…

Abgas-Betrug kostet 1,2 Mrd KFZ-Steuer

Gesamt-EU: Von 2010 bis 2016 46 Mrd. Euro

Die Abgastricksereien der Autohersteller haben den EU-Ländern Steuermindereinnahmen in Milliardenhöhe beschert. Allein der deutsche Fiskus hat einer im Internet verfügbaren Studie im Auftrag der Grünen/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament zufolge 1,2 Milliarden Euro weniger KFZ-Steuer eingenommen, weil Abgaswerte häufig zu niedrig angegeben wurden. weiterlesen…

Wo steht Deutschland bei autonomen Systemen?

Studie „Autonome Systeme“ für Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI)

Autonome Systeme verändern Wirtschaft und Gesellschaft. Sie können Produktionsprozesse sowie Mobilitäts- und Logistiksysteme flexibler und ressourcenschonender gestalten und besser auf die Menschen abstimmen. Autonome Smart Homes oder Smart Buildings werden im Zusammenspiel mit intelligenten, autonomen Energienetzen die Energieeffizienz steigern. Aber auch in anderen Bereichen wie dem Gesundheitssektor oder in menschenfeindlichen Umgebungen eröffnen sich große Nutzenpotenziale für den Einsatz autonomer Systeme. Ausgehend von den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Potenzialen autonomer Systeme für Industrie, Wissenschaft und Innovation, leistet leistet jetzt eine von acatech gemeinsam mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und dem Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik (IEM) erarbeitete und herausgegebene Studie eine erste Bestandsaufnahme von Deutschlands internationaler Position. Sie wurde am 28.02.2018 an Bundeskanzlerin Merkel übergeben. weiterlesen…

E-Mobilität: Zu wenig Ladepunkte

Doch es geht voran: Bereits 9.377 Anschlüsse für Elektrofahrzeuge

Insgesamt 9.377 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge standen am 07.02.2018 an 4.666 öffentlich zugänglichen Ladeeinrichtungen in Deutschland. Das letzte Mal hat die Bundesnetzagentur diese Zahl im April 2017 bekannt gegeben: Damals waren es 3.335 Punkte (an 1.600 Säulen). Nun fragte die Grünenfraktion nach (19/649): Am 07.02.2018 waren der Bonner Behörde schon mehr als 9.000 Punkte gemeldet worden. weiterlesen…

Pannenmeiler steht für EVU-Arroganz gegenüber EE

Lesehinweis: Handelsblatt – Uniper-Kraftwerk Datteln als Symbol für Energiewende

„Das Pannenkraftwerk in Westfalen war von Anfang an ein Fehler. Die Anlage steht für Arroganz der Energiebranche erneuerbaren Energien gegenüber,“ schreibt Jürgen Flauger im Handelsblatt. Dessen Bau sei zwar schon 2007 begonnen worden. Aber bis heute dürfe es nicht in Betrieb genommen werden. weiterlesen…