Zillertalbahn fährt mit Wasserstoff in die Zukunft

Erste der Welt

Eine Medienmitteilung der Zillertaler Verkehrsbetriebe: „Die Würfel sind gefallen. Die Zillertalbahn soll in Zukunft als erste Schmalspurbahn der Welt mit Wasserstoff fahren. Diese Entscheidung hat der Aufsichtsrat nach eingehender Variantenprüfung getroffen und Landeshauptmann Günther Platter und seinem Stellvertreter Josef Geisler präsentiert.“ Auch das Ostallgäu ist interessiert. weiterlesen…

Kuhlmann wirbt für Wärmewende

Deutsche Wärmekonferenz

Im Rahmen der Deutschen Wärmekonferenz am 30.01.2018 in Berlin hat Andreas Kuhlmann, Sprecher der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) und Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena), dringend notwendige Maßnahmen für die Energiewende im Gebäudebereich skizziert: Um die Wärmewende endlich in Schwung zu bringen, brauche es so schnell wie möglich neue Anreize für die energetische Sanierung, vor allem mittels einer gut ausgestatteten steuerlichen Förderkomponente. weiterlesen…

Innogy hält Schmutzstromrekord

Deutschlands dreckige Stromanbieter

Die Stromprodukte der meisten Energieanbieter enthalten deutlich mehr Kohlestrom, als in der gesetzlichen Stromkennzeichnung angegeben werden muss. Die Folge: Die für die Kunden beschaffte Energie fast aller Versorger verursacht bis zu 83 Prozent mehr klimaschädliches CO2 als veröffentlicht wird. Das geht aus einer Recherche des Energie- und IT-Unternehmens LichtBlick bei 50 großen deutschen Versorgern hervor. weiterlesen…

William Nordhaus erhält BBVA-Klimaforschungspreis

Climate Change Award für „Vater der Zwei-Grad-Grenze“

Der diesjährige Preisträger des Klimaforschungspreises BBVA Frontiers of Knowledge Award in der Kategorie Klimawandel ist Professor William Nordhaus. Nordhaus wird dafür ausgezeichnet, eine wegweisende Verbindung aus Klimawissenschaft, Technologie und Wirtschaft entwickelt zu haben, um die entscheidende Frage zu beantworten: Was sollte die Welt tun, um den Klimawandel zu begrenzen? Präsident der diesjährigen Jury war Prof. Bjorn Stevens, Direktor der Abteilung Atmosphäre im Erdsystem am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M – Medienmitteilung von dort). weiterlesen…

Eine zentimetergenaue Geschichte des Meeresspiegels

GEOMAR Forscher rekonstruieren 6000 Jahre Entwicklung im Pazifik

Der Meeresspiegel steigt nach aktuellen Prognosen zwischen 80 und 180 Zentimetern bis Ende des Jahrhunderts. Für eine detaillierte Abschätzung der Auswirkungen ist es wichtig zu wissen, wie sich der Meeresspiegel in der jüngeren Erdgeschichte verhalten hat. In der internationalen Fachzeitschrift Nature Communications hat ein internationales Forschungsteam jetzt erstmals eine zentimetergenaue Rekonstruktion des Meeresspiegels im zentralen Pazifik während der vergangenen 6000 Jahre veröffentlicht. Entscheidend für den Erfolg der Studie waren präzise Datierungen fossiler Korallen am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. weiterlesen…

Luftqualität 2017: Rückgang der Stickstoffdioxidbelastung reicht noch nicht aus

Grenzwertüberschreitungen in rund 70 Kommunen – Diesel-Nachrüstung mit Katalysatoren nötig

Die Belastung der Luft mit Stickstoffdioxid (NO2) ist 2017 im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Die Zahl der Kommunen mit Grenzwertüberschreitungen nahm nach erster Schätzung von 90 auf 70 ab. Das zeigt die Auswertung der vorläufigen Messdaten der Länder und des Umweltbundesamtes (UBA) vom 01.02.2018. Dennoch: An rund 46 Prozent der verkehrsnahen Messstationen wurde der Grenzwert von 40 µg/m³ im Jahresmittel überschritten, an zwei Drittel dieser Stationen mit Werten von mehr als 45 µg/m3 sogar deutlich. weiterlesen…

Mehr Mut beim Klimaschutz im Verkehr


Neues BDEW-Positionspapier zur Mobilität der Zukunft

Erforderlich sind ambitioniertere CO2-Grenzwerte für Fahrzeugflotten, die Einführung einer CO2-Bepreisung und die verstärkte Förderung der Lade- und Tankstelleninfrastruktur für alternative Antriebe. Im Unterschied zur Energiewirtschaft leistet der Verkehrssektor bislang keinen angemessenen Beitrag zur Senkung der Treibhausgas-Emissionen – im Gegenteil: Im Jahr 2016 sind die Treibhausgasemissionen erneut angestiegen und liegen jetzt mit knapp 167 Millionen Tonnen sogar über dem Niveau des Jahres 1990. In einem am 31.01.2018 veröffentlichten Positionpapier fordert der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschafte.V. (BDEW) von der künftigen Bundesregierung mehr Mut zur Senkung der CO2-Emissionen im Verkehrssektor. weiterlesen…

„Mehr Nachhaltigkeit ins Regierungsprogramm“


Forderungen und Vorschläge der Forschungsgruppe Ethisch-ökologisches Rating an die Koalitions-Unterhändler: Wir brauchen Gesetzesinitiativen für den nachhaltigen Wettbewerb!

Im unternehmerischen Wettbewerb werden vielfach Risiken und Kosten zeitlich und räumlich in die Gemeinschaft und auf die Natur abgewälzt, Ressourcen werden ohne Entschädigung ausgebeutet. Durch diese – völlig legale – „Externalisierung“ von Kosten lassen sich Gewinne erhöhen und Wettbewerbsvorteile realisieren. Kaum ein Unternehmen ist frei von diesem Wettbewerbszwang, um am Markt bestehen zu können. Diese Praxis ist zu einem wichtigen Wachstumsmotor unserer Ökonomie geworden. Im Gegenzug wird das unternehmerische und investorische Umfeld im wachsenden Maße mit Risiken belastet. Diese äußern sich konkret in wirtschaftlichen Instabilitäten und Gefährdungen bis zum Zusammenbruch der Standorte und der Lebensqualitäten. In der Folge ist auch gutes unternehmerisches Handeln kaum mehr möglich. Eine nachhaltige Entwicklung ist so unerreichbar. Die Konsequenz: Die Rahmenbedingungen für einen zukunftsfähigen Wettbewerb müssen neu geschaffen werden. Zu den gegenwärtig laufenden Koalitionsverhandlungen richtet die Forschungsgruppe Ethisch-Ökologisches Rating an der Frankfurter Johann Wolfgang Goethe-Universität ihre Vorschläge und Forderungen (siehe auch die Seite der Bundesregierung mit Einsendungen des Nachhaltigkeitsdialogs: bundesregierung.de/Nachhaltigkeitsdialog-stellungnahmen/forschungsgruppe) an die Parteien der künftigen Großen Koalition.
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Klassenziel verfehlt


Beim bisherigen Tempo der Großen Koalition wird Klimaschutzziel 2020 erst 2038 erreicht

Zwischen 2005, dem Beginn der ersten Große Koalition unter Bundeskanzlerin Merkel, und 2016 sanken die Emissionen im Durchschnitt lediglich um rund 8 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr. 2015 und 2016 stiegen die Emissionen sogar wieder – um knapp 5 Millionen Tonnen. Auch für das Jahr 2017 werden gleichbleibend hohe Emissionen erwartet. Setzt sich der bisherige Trend fort, so würde Deutschland seinen Kohlendioxid-Ausstoß erst im Jahr 2038 um 40 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 reduzieren. Das belegen Zahlen des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. (BEE e.V.), die am 26.01.2018 veröffentlicht wurden. weiterlesen…

Berlin bis 2050 klimaneutral

Hirschl: „Energie- und Klimaschutzprogramm ist nun Realpolitik“

„Klimaneutral bis 2050“, lautet das Ziel des vom Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) entworfenen und am 25.01.2018 im Abgeordnetenhaus beschlossenen Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms (BEK). Dieses Ziel, das sich das Land Berlin selbst gesetzt hat, soll jetzt breit umgesetzt werden. weiterlesen…