Naturkatastrophen kosteten 2015 mehr als 62 Milliarden


5. Global Platform for Disaster Risk Reduction in Cancún

Naturkatastrophen und Klimarisiken kosten Menschenleben, setzen Entwicklungsfortschritte aufs Spiel, erhöhen Armuts- und Krankheitsrisiken. Diese Herausforderungen standen vom 22. bis 26.05.2017 im Zentrum der fünften Globalen Plattform für die Verringerung von Katastrophenrisiken („Global Platform for Disaster Risk Reduction“) in Cancún unter Ägide der UNISDR (United Nations Office for Disaster Risk Reduction). Mehr als 5.000 Personen nahmen teil, darunter Staats- und Regierungschefs, internationale Organisationen sowie Vertreter von Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Privatwirtschaft. weiterlesen…

Solarstrom speichern immer attraktiver


Preise für Solarbatterien halbiert

Die Preise für Solarstromspeicher sind erneut deutlich gesunken. Das geht aus dem neuesten vom Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) gemeinsam mit der Intersolar Europe veröffentlichten Speicherpreismonitor hervor. Demnach kosten kleine Speicher mit einer Nennkapazität bis 10 kWh rund 40 Prozent weniger als noch vor vier Jahren. Größere Speicher mit einer Nennkapazität bis 30 kWh sind sogar um mehr als 50 Prozent günstiger geworden.
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Klimawandel, Energiewende und die Kirche

Die Kohle, die Sonntagschristen und der Grüne Hahn

Der Klimawandel und die Energiewende: Wie schnell müssen wir raus aus der Kohle, was wird dann aus den Revieren, welche Rolle spielen die USA und welche die Kirche? Es geht um die Zukunft.

Mit freundlicher Genehmigung von Chrismon und Claudius Grigat weiterlesen…

Steiner, RNE, fordert Green Finance Hub für Deutschland

Deutschland muss mehr Verantwortung übernehmen

Man habe zwar endlich die seit Jahrzehnten geforderten 0,7 % Anteil am BIP für die Entwicklungshilfe erreicht (wenn auch verursacht durch die Unterstützung der vielen Geflüchteten), aber Deutschland müsse „endlich vom Projekt zur Struktur kommen, vom Versprechen zum Beweis, dass man es auch kann,“ forderte die Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE), Marlehn Thieme anlässlich der 17. Jahrestagung des Rates für Nachhaltige Entwicklung in Berlin. Gleichzeitig stellte der designierte UNDP- und Ex-UNEP-Chef Achim Steiner das Projekt eines “Hub for Sustainable Financing” in Deutschland vor. weiterlesen…

Potenzial schlummert unerkannt

Chancen der Energiewende nutzen

Die Energiewende bietet Unternehmen nicht nur Risiken, sondern auch Chancen: „Energieflexible Fabriken“ etwa könnten ihren Stromverbrauch optimal an das schwankende Stromangebot anpassen. Vier Professoren aus drei Fakultäten der FernUniversität wollen die Wirtschaft in der Region Hagen dabei unterstützen. Ihr interdisziplinäres Projekt „Management Energieflexibler Fabriken“ (MaXFab) stoße bei Unternehmen in der Region bereits auf reges Interesse, wie die Presseabteilung der FernUni Hagen am 26.05.2017 mitteilte. weiterlesen…

Steuerungsanforderungen der Energiewende

FVEE-Tagungsband „Forschung für die Energiewende – Die Gestaltung des Energiesystems“

Der FVEE veröffentlicht seinen neuesten Tagungsband. Die hier gesammelten Vorträge der letzten Jahrestagung stellten aktuelle Forschungsergebnisse und Instrumente für eine gelingende Energiewende vor, teilt die Presseabteilung des FVEE am 29.05.2017 mit. weiterlesen…

Bäume pflanzen reicht nicht

PIK-Studie zur Klimastabilisierung

Der Anbau von Pflanzen und das Speichern des von ihnen aus der Atmosphäre aufgenommenen CO2 seien kein brauchbares Mittel zur Stabilisierung unseres Klimas, wenn fossile Brennstoffe einfach unvermindert weiter verfeuert würden. Die Plantagen müssten im Fall eines solchen Versagens der Emissionsreduktion so groß sein, dass ihre Fläche entweder den Großteil der natürlichen Ökosysteme, oder aber viele für die Nahrungsproduktion benötigte Felder und Äcker verschlingen würde. Sehr wohl aber könne der Anbau von Biomasse auf gut ausgesuchten Flächen und mit verstärkter Bewässerung oder Düngung eine Klimapolitik unterstützen, welche zugleich den Ausstoß von Treibhausgasen rasch und drastisch verringere. weiterlesen…

G7-Gipfel: Sechs Staaten senden klare Botschaft für das Klima

Trumps Attacke auf Klimaschutz abgewehrt: Eindeutiges Ja zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens – mit oder ohne USA

Mit Erleichterung reagierte am 27.05.2017 Germanwatch auf die klimapolitischen Ergebnisse des G7-Gipfels. „Donald Trump ist auf sechs Regierungschefs gestoßen, die allesamt ihre Entschlossenheit zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens bekräftigt haben. Es gibt auch keine Abschwächung oder Neuinterpretation der Verpflichtungen im Abkommen“, erläutert Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. weiterlesen…

Großserienproduktion für Lithium-Ionen-Zellen

Batteriezellproduktion im großen Stil

Der lange vermisste Aufbau einer deutschen Batteriezellproduktion in großem Ausmaß nimmt Gestalt an. Mit der TerraE Holding GmbH hat ein soeben gegründetes Unternehmen die Großserienproduktion für Lithium-Ionen-Zellen angekündigt. bis 2028 will die TerraE nach eigenen Angaben schrittweise eine „Giga-Fabrik“ mit Kapazitäten bis 34 GWh/Jahr aufbauen. weiterlesen…

Mit Resilienz gegen Hacker


Neue Publikationen von ESYS

Das Energiesystem wird immer stärker vernetzt, mehr und mehr digital und dezentral. Das macht es zwar flexibel, aber auch angreifbar. Neben Hackerangriffen könnten aber auch Hitzewellen, Überschwemmungen und Rohstoffengpässe die Energieversorgung gefährden. Wie das Energiesystem der Zukunft möglichst krisenfest gestaltet werden kann, hat eine Arbeitsgruppe des Akademienprojekts ESYS (Energiesysteme der Zukunft) untersucht. Eine Analyse und eine Stellungnahme mit Vorschlägen sind die Ergebnisse. weiterlesen…