CO2-Zuschlag zur Energiesteuer rechtlich unbedenklich

„Juristische Vorbehalte erweisen sich als nicht tragfähig“

Die Einführung eines CO2-Zuschlags zur Energiesteuer ist verfassungsrechtlich unbedenklich. Dem Bund ist es gestattet, die im Grundgesetz vorgesehenen Steuertypen zu nutzen, um umweltpolitische Ziele wie den Klimaschutz zu verfolgen. So kann der Gesetzgeber auch mit einem CO2-Zuschlag zur Energiesteuer verfahren. Dies zeigt ein aktuelles Rechtsgutachten von Öko-Institut e.V. in Freiburg und Prof. Dr. jur. Stefan Klinski. von der Hochschule für Wirtschaftsrecht Berlin (HWR Berlin). weiterlesen…

Kernkraftwerken fehlt grenzüberschreitende UVP

Viele AKW laufen ohne ausreichende Genehmigung

Zahlreiche Kernkraftwerke in der EU und ihren Nachbarstaaten sind ohne gültige Genehmigung am Netz. Die Bundesregierung zeigt sich ahnungslos, hat „keine genaue Kenntnis darüber, ‚welche europäischen Anlagen derzeit ohne (grenzüberschreitende) UVP betrieben würden'“, berichtete der SPIEGEL am 16.08.2019 aus einer Untersuchung der Atomexpertin und Grünen-Bundestagsabgeordneten Sylvia Kotting-Uhl. weiterlesen…

Erneuerbare sichern zunehmend Energieversorgung

Rekordwerte bei Einspeisung

Die vorläufigen Zahlen der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat) zeigten Rekordwerte bei der Einspeisung Erneuerbaren Stroms im ersten Halbjahr – teilt der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) mit. „Das ist eine gute Botschaft, die zeigt: Erneuerbare Energien sichern mehr und mehr die Energieversorgung. Sie werden zum zentralen Player und übernehmen dabei Verantwortung für das Gesamtsystem“, sagte BEE-Präsidentin Simone Peter. Hinzu komme: Jede Kilowattstunde sauberer Strom trage zum Klimaschutz bei. weiterlesen…

Europas Onshore-Windpotenzial reicht für Weltenergiebedarf

Kapazität größer als gedacht

Europa kann mehr als das Hundertfache der Energiemenge produzieren, die es derzeit durch Onshore-Windparks erzeugt, wie neue Untersuchungen der University of Sussex und der Aarhus University ergeben haben. In einer Analyse aller geeigneten Standorte für Onshore-Windparks zeigt die neue Studie mit dem Titel: „Wind it up: Europe has the untapped onshore capacity to meet global energy demand“, dass Europa das Potenzial hat, bis 2050 genügend Energie für die ganze Welt bereitzustellen. weiterlesen…

„PV-Ausbaudeckel muss weg!“

SPD: Union muss Blockadehaltung aufgeben

Die Koalition hat sich darauf verständigt, den Anteil der erneuerbaren Energien bis 2030 auf 65 Prozent zu erhöhen. Dies wird ohne eine Förderung von Photovoltaik-Dachanlagen nicht gehen, wie SPD-Politiker Timon Gremmels pv magazine erklärte. Den Hintergrund beleuchtete Sandra Enkhardt am 14.08.2019. weiterlesen…

Klimakrise: Was jetzt getan werden muss

10 Umweltverbände veröffentlichen Handlungsprogramm für effektiven Klimaschutz

Mit eindringlicher Kritik an der Bundesregierung haben am 16.08.2019 zehn Natur- und Umweltschutzverbände ein Handlungsprogramm zur wirksamen Eindämmung der Klimakrise veröffentlicht. Die Verbände (BUND, Campact, DUH, Germanwatch, Greenpeace, NABU, NaturFreunde Deutschlands, Umweltinstitut München, WWF Deutschland und der DNR) forderten am 16.08.2019 in einer gemeinsamen Medienmitteilung die Bundesregierung auf, endlich zu handeln und effektive Maßnahmen zum Schutz des Klimas und der Einhaltung des 1.5 Grad Erhitzungs-Limits von Paris zu ergreifen. weiterlesen…

Cottbus bekommt Forschungszentrum für CO2-freie Treibstoffe

Plus Demonstrationsanlage

Das von Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) angekündigte und im Kohleausstiegsgesetz vorgesehene „Kompetenzzentrum für die nachhaltige Erzeugung und Nutzung von Power to X (Lausitz)“ (siehe solarify.eu/alternative-kraftstoffe-synthetische-treibstoffe-desinger-fuels-e-fuels) und die damit verbundene Demonstrationsanlage sollen in Brandenburg angesiedelt werden. Das bekräftigten laut einer Medienmitteilung der Potsdamer Staatskanzlei am 16.08.2019 Ministerpräsident Dietmar Woidke und Bundesumweltministerin Svenja Schulze bei einem Treffen mit Vertretern großer Unternehmen und Forschungseinrichtungen an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus (BTU). Woidke: „Es geht um das Gelingen der Energiewende und den Klimaschutz.“ weiterlesen…

Nachfrage nach Ökostrom steigt

Verbraucher-Einbindung in die Umsetzung der Energiewende

Angebot und Nachfrage von Ökostrom steigen seit Jahren kontinuierlich. Die Zahl der Ökostromprodukte ist von 810 im Jahr 2013 auf 1.157 Produkte im Jahr 2017 gestiegen. Knapp 80 Prozent der Stromanbieter führten 2017 mindestens ein Ökostromprodukt im Angebot. Gleichzeitig ist die Stromkennzeichnung kaum bekannt und kann aktuell wenig Wirkung entfalten. Das zeigt die am 16.08.2019 veröffentlichte „Marktanalyse Ökostrom II“ des UmweltBundesamtes. weiterlesen…

Matterhorn für Bergsteiger immer gefährlicher

Klimawandel: Permafrost taut in immer höheren Lagen

Nicht nur in der Arktis taut es mit verheerenden Folgen – auch die Alpen spüren den Klimawandel. Ergebnis: Tauender Permafrost, bröckelnde Felsen. Das Matterhorn – von den Einheimischen „Horu“ genannt – hält einen traurigen Rekord bei den Abstürzen: Seit seiner Erstbesteigung 1865 starben über 550 Menschen, beim Versuch, den Gipfel zu erklimmen. Jahr um Jahr steigt die Zahl der Opfer rasant. Allein sechs Menschen kamen in den vergangenen Wochen am Matterhorn ums Leben, vergangene Saison waren es elf. „Matterhorn soll gesperrt werden“ titelten daraufhin einige schweizerische Zeitungen auf die Forderung einzelner Bergführer hin. weiterlesen…

EEG-Umlage steigt 2020 leicht an, Kostengipfel fast erreicht

Agora-Energiewende erwartet höhere Strompreise

Agora Energiewende prognostiziert laut einer am 17.08.2019 versandten Medienmitteilung für das nächste Jahr einen leichten Anstieg der EEG-Umlage. Die Abgabe für die Ökostrom-Förderung werde voraussichtlich zwischen 6,5 und 6,7 Cent pro Kilowattstunde liegen. Da auch die Börsenstrompreise stiegen, müssten Haushalte insgesamt mit höheren Strompreisen rechnen. Agora schätzt die Erhöhung auf etwa einen Cent pro Kilowattstunde. weiterlesen…