Zustand der deutschen Wirtschaft gut

Haushaltsrede Altmaiers

In seiner Rede zum Haushalt 2020 vor dem Bundestag bezeichnete Bundeswirtschaftsminister Altmaier am 10.09.2019 den Zustand der deutschen Wirtschaft als gut und nannte die sich abzeichnende Flaute außenwirtschaftlich bedingt. Zum Thema Strukturwandel in den Braunkohleregionen brachte Altmaier eine Art Abschreibungsmöglichkeit für Investitionen ins Spiel, über die nun diskutiert werden solle. Die Beschlüsse im Rahmen des Klimakabinetts stünden noch aus, deswegen hätten diese Aspekte nicht im Haushalt berücksichtigt werden können. Er sprach sich für eine sozialverträgliche Energiewende zur Senkung von Netzentgelten, Strompreisen und EEG-Umlage, schließlich für eine Bürgerstiftung aus. Solarify dokumentiert Altmaiers Rede. weiterlesen…

„Deutsche Klimaforschung weltweit mit Spitzenstellung“

„Klimaschutz made in Germany“ – Karliczek setzt bei Klimaforschungsförderung auf Innovationen – 2,4 Mrd. bis 2023

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek will durch einen CO2-Preis „klimaschädliche Anreize durch klimafreundliche ersetzen“. Das sagte sie am 09.09.2019 im Rahmen eines Pressegesprächs in Berlin, in dessen Verlauf sie die Fördermaßnahmen ihres Ministeriums für den Klimaschutz vorstellte. Sie „möchte, dass die Forschungsziele Teil des Klimaplans werden“, zu dem aber die Verhandlungen „noch laufen“. Die Forschungsförderung werde „einen Beitrag zum Klimaschutz leisten“. (Foto: PK im BMBF 20190909 – © Solarify) weiterlesen…

McKinsey: Kohleausstieg gefährdet Versorgungssicherheit

Energiewende-Index 2019: Ziele werden nicht erreicht

Der Energiewende-Index untersucht seit 2012 den Status der Energiewende im Licht der drei Dimensionen des energiewirtschaftlichen Dreiecks: Klima- und Umweltschutz, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit. Insgesamt werden 14 Indikatoren analysiert und aktuell daraufhin bewertet, inwieweit sie ihre für 2020 geplanten Zielwerte im geplanten Zeitverlauf der Energiewende erreichen oder erreicht haben. Die Entwicklung sei nur bei Arbeitsplätzen und Industriestrompreisen positiv zu bewerten. weiterlesen…

Aus Energiewende muss „EnergieSystemWende“ werden

Reiner Lemoine Stiftung: Energiesystem muss ganzheitlich neu gedacht werden

Die Energiewende ist ins Stocken geraten. Um die Probleme zu überwinden, muss das Energiesystem als Ganzes reformiert werden. Dies zeigt eine neue Studie der Reiner Lemoine Stiftung (RLS). In der Studie gingen die Autoren den strukturellen Transformationshemmnissen auf den Grund. Dazu wurden die übergeordneten Entwicklungen im Energiemarkt in den letzten Jahrzehnten mit den zukünftigen Anforderungen einer dekarbonisierten Energiewelt verglichen. Die „Übersichtsstudie zur EnergieSystemWende“, die vom Reiner Lemoine Institut (RLI) erarbeitet wurde, zeigt auf diesem Wege die systemischen Hemmnisse der Energiewende und mögliche Lösungsansätze auf. (Studie: EnergieSystemWende – Titel © Reiner Lemoine Stiftung) weiterlesen…

Windkraft: Es droht eine Energiewende rückwärts

Energiewende wird scheitern, wenn Politik nicht mutiger erklärt, warum Windräder notwendig sind

Es war einmal eine Energiewende, voll von großen Verheißungen. Erneuerbare Energie sollte erst den Strom aus Atomkraft, dann den aus Kohle ersetzen. Und weil Wind und Sonne in Spitzenzeiten mehr als genug Strom lieferten, sollte ihr Strom auch noch die Batterien von Elektroautos füllen und Wärmepumpen betreiben. So sollte es aussehen, das saubere, klimafreundliche Deutschland, ein Vorreiter unter den Industriestaaten. Doch das grüne Märchen ist in Gefahr. Klagen von Naturschützern und Einwände von Behörden blockieren den Bau neuer Windräder. So wird sich das Ziel für 2030 kaum erreichen lassen. Ein Kommentar von in der Süddeutschen Zeitung vom 01.09.2019. weiterlesen…

„Die Grundidee der Energiewende ist absolut unsinnig“

Lesehinweis auf Die WELT – Schlögl: Energieautarkie falsches Ziel – aber Lösungen vorhanden

Deutschland setzt auf nachhaltige Energie. Doch Robert Schlögl warnt im WELT-Interview mit Wissenschafts-Chefkorrespondent Norbert Lossau: Den Bedarf mit Windrädern und Solaranlagen zu decken, sei schlicht unmöglich, Batterien seien eher ein Teil des Problems als der Lösung – und er skizziert, welche Lösungen wirklich helfen könnten: Synthetische Kraftstoffe aus Erneuerbaren Energien Nordafrikas und des Nahen Ostens. (Foto: Prof. Robert Schlögl beim Richtfest de CEC Mülheim – © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify) weiterlesen…

Kanzlerin legt Messlatte höher

BUND begrüßt Signale der Kanzlerin für mehr europäischen Klimaschutz

Der BUND begrüßt die Bereitschaft der Bundeskanzlerin, sich für eine Erhöhung der europäischen Klimaziele einzusetzen. Das Ziel der Senkung von Treibhausgasemissionen müsse jedoch mehr als 55 Prozent betragen. Der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger kommentiert die Aussagen der Kanzlerin zur europäischen Klimapolitik: weiterlesen…

Künstliche Intelligenz „Chance für Energiewende“

dena-Umfrage bei Unternehmen

Drei von vier Energieunternehmen in Deutschland rechnen durch Künstliche Intelligenz mit positiven Folgen für die Energiewende. Das zeigt eine Umfrage unter 250 Entscheidern, die den Status quo und zukünftige Anwendungsfelder für KI untersucht hat. Insgesamt 74 Prozent der befragten Unternehmen erwarten, dass sich der Einsatz von KI-Technologie positiv auswirken wird. Die Umfrage zeigt aber auch einer dena-Medienmitteilung zufolge, dass die Branche noch am Anfang steht. Ein Haupthindernis ist mangelndes Wissen über KI-Technologien, mögliche Anwendungsfelder und Geschäftsmodelle. (Foto: Thema KI und Digitalisierung – Inneres des Fairphone – © Solarify) weiterlesen…

450 MHz als Chance für Energiewende

BMWi mit Gutachten zur Telekommunikations-Infrastruktur für Digitalisierung der Energiewende

Das Bundeswirtschaftsministerium hat am 20.08.2019 ein Gutachten veröffentlicht, welches die Vor- und Nachteile verschiedener Telekommunikations-Technologien für die Digitalisierung der Energiewende untersucht. In einer BMWi-Medienmitteilung heißt es: „Eine ausreichende und flächendeckend verfügbare Telekommunikations-Infrastruktur ist für eine verlässliche Energieversorgung und eine digitale Energiewende entscheidend.“ Schwankende Stromerzeugung und Nachfrage aus Elektromobilen müssen intelligent in die Stromnetze integriert werden können. weiterlesen…

Nachfrage nach Ökostrom steigt

Verbraucher-Einbindung in die Umsetzung der Energiewende

Angebot und Nachfrage von Ökostrom steigen seit Jahren kontinuierlich. Die Zahl der Ökostromprodukte ist von 810 im Jahr 2013 auf 1.157 Produkte im Jahr 2017 gestiegen. Knapp 80 Prozent der Stromanbieter führten 2017 mindestens ein Ökostromprodukt im Angebot. Gleichzeitig ist die Stromkennzeichnung kaum bekannt und kann aktuell wenig Wirkung entfalten. Das zeigt die am 16.08.2019 veröffentlichte „Marktanalyse Ökostrom II“ des UmweltBundesamtes. weiterlesen…