Neue Gesetze ab 01.04.2016

Energie – Bildung – Verbandsklage – eine Auswahl

Windgenerator bei Nauen, Brbg. - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft 20150829_163113Ab 1. April 2016 gelten zahlreiche neue, bzw. geänderte Gesetze und Verordnungen. Von mehr Energieeffizienz über weniger Windenergie-Förderung bis zum Einheits-Stecker für E-Autos reicht das Spektrum beim Thema Energie. Aber auch in der Wissenschafts-Statistik gibt es Neues. Schließlich noch ein Blick auf den erweiterten Datenschutz für Verbraucher. Die PV-Einspeisevergütung bleibt gleich. weiterlesen…

EEG 2016 – verbesserungswürdig

Branche kritisiert Referentenentwurf der EEG-Novelle 2016

Auf Kritik aus der Branche stößt die EEG-Novelle aus dem BMWi, die im Sommer 2016 verabschiedet werden soll. Seit 29.02.2016 liegt die inoffizielle Version eines Referentenentwurfes vor. Im Kern soll die Förderhöhe für Neuanlagen auf Basis von Photovoltaik und Windenergie zukünftig durch Ausschreibungen ermittelt, der jährlichen Ausbau Erneuerbarer Energien gedeckelt und damit fossilen Energien ein fester Anteil an der Stromerzeugung garantiert werden. weiterlesen…

Schottland kommt ohne Kohle aus

Abschied von Kohleverstromung – Fokus auf Offshore-Wind

Am 24.03.2016 wurde Schottlands letztes Kohlekraftwerk vom Netz genommen. Longannet besaß eine Kapazität von 2.400 MW und wurde 1970 im schottischen Fife nötdlich des Firth of Forth errichtet. Ausgehend vom Transitional National Plan des Vereinigten Königreichs verabschiedet sich Schottland mit der Stilllegung des Kohlemeilers endgültig von der klimaschädlichen Kohleverstromung und setzt seinen Fokus immer stärker auf Erneuerbare Energien. Umweltschützer begrüßen den Schritt und erachten den Ausstieg aus der Kohle als wichtigen Beitrag zum Erreichen der britischen Klimaziele – so Joschua Katz in energiezukunft. weiterlesen…

Stromwende mit Rückenwind

Forschungsstelle für Energiewirtschaft: 2035 bis zu 85 % EE-Anteil im Stromsektor – „Ausbau auf der Überholspur“

Windgeneratoren und Strommasten bei Pfalzfeld, Hunsrück - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft_20150626Die Übertragungsnetzbetreiber, die jährlich mit der Bundesnetzagentur den Netzentwicklungsplan (NEP) erstellen, orientieren sich für ihre Ausbauszenarien an den politischen Zielen zum EE-Anteil sowie dem Bruttostromverbrauch. Im folgenden Diagramm wird deutlich, dass nach EEG 2014 bei kontinuierlichem Netto-Ausbau von 2.500 MW pro Jahr Windenergie an Land die Ziele des Koalitionsvertrages (Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch im Jahr 2025 zwischen 40 % und 45 % und im Jahr 2035 zwischen 55 % und 60 %) überschritten werden. Die Ziele laut Koalitionsvertrag stimmen demnach nicht mit dem EEG 2014 überein. weiterlesen…

Dezentrale Energiewende absichern!

Norddeutsche Politiker und Energie-Verbände warnen vor negativen Ausschreibungsfolgen

Energie-Verbände und Politik wollen gemeinsam möglicherweise drohende Einschnitte in der anstehenden EEG-Novellierung verhindern. Vor allem die von Wirtschafts-Staatssekretär Rainer Baake eben präsentierte Ausnahmeregelung für Bürgerwindparks (s. solarify.eu/eeg-2016-eckpunkte-chancen-fuer-buergerenergie) stößt auf Kritik.Vor allem das Bündnis Bürgerenergie befürchtet weiterhin, dass Genossenschaften und Bürgerenergieprojekte aus dem Markt gedrängt werden. weiterlesen…

EDF-Skandalchronik von Greenpeace-Energy

Vor Investitionsentscheidung über Hinkley Point C

AKW Cruas mit spielendem Kind auf dem Kühlturm, Rhone - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftKurz vor der Entscheidung des französischen Energiekonzerns Electricité de France (EDF) über milliardenschwere Investitionen in das geplante britiische Atomkraftwerk Hinkley Point C hat der deutsche Ökstromanbieter Greenpeace Energy ein Dossier zu bisherigen Fehlleistungen des Konzerns veröffentlicht. Das Papier dokumentiert zahlreiche öffentlich gewordene AKW-Unfälle, Unregelmäßigkeiten und Skandale bei der EDF und seiner britischen Tochter EDF Energy und wirft ein Licht auf die zu erwartende Zuverlässigkeit in Bezug auf das britische AKW. Gleichzeitig meldet die EDF einen gewaltigen Gewinneinbruch. weiterlesen…

Bayern lässt Wind Luft raus

Ausbau durch Abstandsregel ausgebremst
-Mit freundlicher Erlaubnis von energiezukunft.eu

Eigentlich war 2015 ein gutes Windkraftjahr in Deutschland. Jedoch wurde der Ausbau der Windenergie in Bayern mit Verabschiedung der 10H-Abstandsregel massiv ausgebremst. Wenig überraschend: Die Zahl der Neuanträge ist schlagartig eingebrochen. weiterlesen…

Protestmail: „Energiewende retten!“

Bund der Energieverbraucher und Partner an Merkel und Gabriel: Energiewende nicht versenken

Mit einer Protestmail an die Bundeskanzlerin und den Wirtschaftsminister können Verbraucher ihre Unzufriedenheit mit der Energiepolitik der Bundesregierung manifestieren. Die Bundesregierung wolle mit der geplanten Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ihr „Zerstörungswerk der Energiewende“ fortsetzen und die Rahmenbedingungen für die Erneuerbaren weiter verschlechtern – so die Initiatoren in einer Pressemitteilung des Bundes der Energieverbraucher e.V. – unter anderen der Bund der Energieverbraucher und Unternehmensgrün. weiterlesen…

BUND und BWE gegen Ausschreibungen

Bürgerwindparks und kleinere regionale Investoren bedroht – dynamischen Ausbau Erneuerbarer Energien und Erhalt der Bürgerenergie fortsetzen!

Für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und den Bundesverband Windenergie (BWE) steht die Energiewende am Scheideweg: Beide Verbände halten die geplante Systemumstellung auf Ausschreibungen für Erneuerbare-Energien-Anlagen für einen Fehler. Die daraus resultierenden höheren Kosten und Risiken für Investoren würden der Energiewende schaden. Eine gemeinsame Pressemitteilung aus Anlass der Konferenz der norddeutschen Bundesländer am 25.01.2016 in Wismar zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). weiterlesen…

enervis: Entwarnung an der Strompreisfront?

Neues zum §24 EEG im Referentenentwurf Strommarktgesetz

Seit dem 01.01.2016 gilt der §24 EEG. Er bestimmt, dass dann für alle neuen Windenergieanlagen keine EEG-Vergütung gezahlt wird, wenn an der Strombörse negative Preise für eine Dauer von sechs Stunden oder länger eintreten. Hierin liegen nicht unerhebliche wirtschaftliche Risiken. Die Windbranche war in Bezug auf die Auswirkungen des §24 daher zu Recht verunsichert, Befürchtungen zu den Auswirkungen des §24 gingen bis hin zu einer kompletten Unwirtschaftlichkeit von zukünftigen Windprojekten. Der aktuelle Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Weiterentwicklung des Strommarktes (Strommarktgesetz) sieht nun eine Anpassung des §24 EEG vor, welche die negativen Auswirkungen voraussichtlich dämpft, die Regelung jedoch nicht etwa abschafft. Macht die Politik mit dem §24 also zuerst aus einer Mücke einen Elefanten und schrumpft diesen nun direkt wieder zur Mücke? Das Beratungsunternehmen enervis antwortet. weiterlesen…