Deutsche Luftverkehrswirtschaft wehrt sich gegen Kerosinsteuer

Luftfahrtindustrie warnt vor nationalem Alleingang bei CO2-Preis

Die deutsche Flugindustrie hat sich anlässlich der ersten Nationalen Luftfahrtkonferenz am 21.08.2019 in Leipzig dagegen gewehrt, die Ticketpreise zu erhöhen oder Kerosin zu beteuern. „Im Luftverkehr, der international ist, sind nationale Alleingänge der falsche Weg“, heißt es in einer Erklärung des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL). „Insbesondere klimapolitische Regulierungen durch nationale Steuern, Abgaben und Verbote sind ökologisch und ökonomisch kontraproduktiv.“ Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) fordert dagegen höhere Ticketpreise im Luftverkehr. Aus ihrer Sicht dürfen Bahnfahrten nicht teurer sein als Flugreisen. weiterlesen…

Sozial ausgewogene CO2-Bepreisung

Klimaschutz auf Kurs bringen: 80 €/t CO2

Eine gemeinsame Studie von Agora Verkehrswende und Agora Energiewende gemeinsam mit dem Öko-Institut und der Freien Universität Berlin zeigt, wie ein CO2-Preis von 50 Euro pro Tonne zum Fundament des Klimaschutzes werden kann. Für die soziale Ausgewogenheit sorgt einer Medienmitteilung vom 24.08.2019 entsprechend die Rückerstattung der gesamten Einnahmen an die Bürger. Einkommensschwache Haushalte werden per Saldo sogar entlastet. weiterlesen…

„Die Grundidee der Energiewende ist absolut unsinnig“

Lesehinweis auf Die WELT – Schlögl: Energieautarkie falsches Ziel – aber Lösungen vorhanden

Deutschland setzt auf nachhaltige Energie. Doch Robert Schlögl warnt im WELT-Interview mit Wissenschafts-Chefkorrespondent Norbert Lossau: Den Bedarf mit Windrädern und Solaranlagen zu decken, sei schlicht unmöglich, Batterien seien eher ein Teil des Problems als der Lösung – und er skizziert, welche Lösungen wirklich helfen könnten: Synthetische Kraftstoffe aus Erneuerbaren Energien Nordafrikas und des Nahen Ostens. (Foto: Prof. Robert Schlögl beim Richtfest de CEC Mülheim – © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify) weiterlesen…

Licht hält chemische Reaktionen in Gang

Erstmals entschlüsselt

Ein Forscherteam des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien e.V. (IPHT) in Jena hat eine Methode entwickelt, die „entscheidende Erkenntnisse für die Weiterentwicklung nachhaltiger Energiewandler liefert“ – so eine Medienmitteilung des Leibniz-IPHT vom 22.08.2019. Derzufolge konnten die Wissenschaftler erstmals sichtbar machen, nach welchen Mechanismen komplexe, mehrschrittige lichtgetriebene Prozesse funktionieren. weiterlesen…

Kanzlerin legt Messlatte höher

BUND begrüßt Signale der Kanzlerin für mehr europäischen Klimaschutz

Der BUND begrüßt die Bereitschaft der Bundeskanzlerin, sich für eine Erhöhung der europäischen Klimaziele einzusetzen. Das Ziel der Senkung von Treibhausgasemissionen müsse jedoch mehr als 55 Prozent betragen. Der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger kommentiert die Aussagen der Kanzlerin zur europäischen Klimapolitik: weiterlesen…

Was tun in bedrohten Küstenregionen?

Klimawandel: Forscher plädieren erstmals für geordneten Rückzug aus gefährdeten Gebieten

Infolge des Klimawandels könnte für viele Küstengebiete lang- oder mittelfristig nur der Rückzug als Ausweg bleiben. Deshalb appellieren Wissenschaftler aktuell dafür, schon jetzt mit der Planung solcher Umsiedlungsmaßnahmen anzufangen – denn nur dann könne dies sozial und wirtschaftlich verträglich ablaufen. Schlussfolgerung: Statt ausschließlich in Küstenschutz zu investieren, sollten schon jetzt Strategien für einen geordneten Rückzug entwickelt werden, so die US-Forscher im Fachmagazin Science. weiterlesen…

Weltweit umfangreichster Open-Access-Transformationsvertrag

DEAL und Springer Nature vereinbaren Rahmen – MoU unterzeichnet

Ein Konsortium mit dem Namen Projekt DEAL aus mehr als 700 deutschen Forschungseinrichtungen und Bibliotheken hat nach mehr als drei Jahren Verhandlungen am 22.08.2019 ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, in dem eine Vereinbarung mit dem Verlag Springer Nature angekündigt wird, die es den Autoren erleichtern soll, ihre Arbeiten unter Open-Access-Bedingungen (OA) zu veröffentlichen. Die Vereinbarung ist der bisher größte nationale OA-Deal, erlaubt es den Autoren aber nicht, OA in Nature oder Schwesterzeitschriften zu veröffentlichen. weiterlesen…

BMWi: Anhörung zum Strukturstärkungsgesetz eingeleitet

Aber: An Kohleausstiegsgesetz gekoppelt – bisher kein Entwurf

Das Bundeswirtschaftsministerium hat einer Medienmitteilung zufolge am 21.08.2019 die Länder- und Verbändeanhörung für den Referentenentwurf für das Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen (StStG) eingeleitet und setzt damit die Empfehlungen der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung (Kohlekommission)“ um. Der VKU kritisert die „völlig unnötige Kopplung des Inkrafttretens des Strukturstärkungsgesetzes an die Verkündung des Kohleausstiegsgesetzes, für das bisher nicht einmal ein Entwurf vorliegt“. BEE und Greenpeace fordern, Strukturhilfen für den Kohleausstieg an den Erneuerbaren-Ausbau zu koppeln. weiterlesen…

Merkel für 55 Prozent-Absenkung bis 2030

Kanzlerin unterstützt Hollands ehrgeizigeres EU-Klimaziel

Deutschland und die Niederlande wollen künftig gemeinsam stärker gegen den Klimawandel vorgehen. Sie könne den niederländischen Vorschlag, die Treibhausgase in der Europäischen Union bis 2030 um 55 % gegenüber 1990 zu senken, „sehr gut mittragen“, sagte die Bundeskanzlerin. Um über mögliche Maßnahmen zu sprechen, wie der Ausstoß von Kohlendioxid verteuert werden soll, um ihn einzudämmen, war Kanzlerin Merkel mit dem sogenannten Klimakabinett zu Beratungen nach Den Haag gereist. Dort lobte die Kanzlerin die Klimapolitik des Nachbarlands. Beschlossen ist in der EU bisher nur eine Verminderung um 40 Prozent. weiterlesen…

Zusammenhang von Erwärmung und Tornados noch relativ unklar

Jüngste Forschung sieht dennoch Dependenzen zwischen Meerestemperaturen und Extremwetteraktivitäten

Tornados sind bekanntlich relativ schwer vorherzusagen. Denn sie erfordern eine komplexe Reihe von Bedingungen, von denen Wissenschaftler einige immer noch nicht ganz verstehen, und Prognosen sind selten weiter als ein bis zwei Wochen im Voraus genau. Das macht es noch schwieriger, den potenziellen Einfluss der globalen Erwärmung auf die Tornadosaison zu analysieren, schreibt Chelsea Harvey am 22.08.2019 auf E&E News. weiterlesen…